Cienfuegos

Typisch für uns, wenn alle Reisenden etwas links liegen lassen, müssen wir es genauer beschnüffeln. Cienfuegos dient den meisten nur als kurzer Zwischenhalt uf dem Weg nach Trinidad, eigentlich schade, die Stadt verbreitet mit ihren pastellfarbenen, säulenbewehrten Kolonialhäuseren in einem Mix zwischen Neoklassizismus und Art Deco einen bezaubernden Charme. Aber nur schon die Fahrt selbst ist ein Erlebnis.

Gischt am Malecon in Havana
Jaja, der Rosthaufen fährt und ist ganz normal in Gebrauch…
Bushaltestelle entlang der Autopista
Andere schöne Verkehrsteilnehmer
Spannend, was so alles rumkutschiert
Was verkauft der eigentlich?
Ah Eier, direkt am Strassenrand….
Fruchtstände entlang der Autopista
Zwiebelverkauf
Unser Casa Particular in Cienfuegos
Desayuno

Säulen, ich sehe nur Säulen, toll diese Gebäude…

Am zentralen Parque de Marti findet man auch einige richtig eindrucksvolle Gebäude.

Der Bolivar, die teure Luxuseinkaufssteasse, führt zum Parque Marti
Schlange stehen an der Ausgabe der staatlichen Lebensmittelrationen.

aber abends wenn die Kolonialhäuser auf beiden Seiten in der Abendsonne leuchten und nachts, wenn sich der Prado mit vor allem jugendlichen Kubanern bevölkert, verströmt er einen eigenen Zauber, me gusta mucho.

Blick von der Terrasse des Hotels la Union
Museo Principal
Abendlicht
Morgensonne
Palacio Ferro
Cathedral de la Purísima Conception
Theatro Thoms Terry

Spannender ist allerdings die Calle Richtung Meer resp. die Gassen abseits des Bolivars oder Paseos.

Unglaublich aber wahr, das Schätzchen wird restauriert, nicht verschrottet

Tagsüber ist der Prado, die längste Allee Kubas, brütend heiss, schliesslich haben wir den Regen mit Viñales hinter uns gelassen,

Nahtlos geht der Prado in den Malecon über, der Hafenpromenade, allerdings handelt es sich halt um einen Industriehafen, also nix mit türkisblauer Bucht, ein Drink bei frischer Meeresbrise, ist trotzdem nicht zu verachten. Drinks gibt es hier sowieso à gogo.

Als ob das alles Cienfuegos nicht zu einem lohnenswerten Ziel machen würde, entpuppt sich die Stadt auch noch als Street Art Hochburg, also wir sind von dem Städtchen jedenfalls begeistert und empfinden unsere zwei Tage hier als viel zu wenig…

Rundum lockt die Laguna Guanaroca mit ihren Flamimgos und einer schönen idyllischen Ruderbootsfahrt entlang der Mangroven.

Chamäleon
Mangroven
Vom schaukelnden Boot leider etwas unscharf
Pelikan
Kormoran
Specht, leider hoch in den Bäumen
Tarantula, zum Glück wollte sie nicht für ein Foto posieren…
Termiten
Diese Frucht wird zur Produktion von Musikinstrumenten verwendet

Der Hausstrand von Cienfuegos, die Playa Rancho Luna, drängt sich für einen gemütlichen Lunch  und eine faule Siesta geradezu auf.

Stilvoll an die Playa
Nicht ganz so leichter Lunch
Frische Camarones
OK, noch nicht so ganz der erhoffte weisse Traumstrand, aber für einen faulen Nachmittag perfekt, nur die überall herumliegenden Bierbüchsen stören, generell wird hier sehr viel getrunken…

Viel zu schnell müssen wir uns leider von Cienfuegos verabschieden. Über das Gebirge und via die Wasserfälle von El Nicho machen wir uns auf den Weg nach Trinidad. Aber zuerst mal tanken… Also, ab zur Tankstelle, anscheinend haben wir aber prompt wieder eine nur für Einheimische erwischt. Zum Glück ist die nächste nur 1 km entfernt. Brav stelle ich mich an der Kasse an, nur um dann ein Haus weiter zur Autovermietung geschickt zu werden, dort heisst es dann, contrado, also laufe ich zurück, hole den Automietvertrag und lasse mir den Benzinvoucher austellen. Geld will er keins, dazu muss ich mich wieder an der Kasse der Tankstelle anstellen, Markus blockiert in der Zwischenzeit mit stoischer Ruhe die Zapfsäule. Mein liebevoll zusammengesuchtes Kleingeld will die Vendita aber auch nicht ’solamente tarjeta‘, aha, für einmal also nur Kartenzahlung. Egal, aber dazu brauche ich dann auch noch den Pass….Dann erst wird das Benzin freigeschaltet und Markus kann tanken, wir bekommen wiederum 10 Liter….

Warten auf den Benzinvoucher

Oltimer im Gebirge, auch ein spezielles Bild

Der erste Blick von der Strasse aus auf das Gebiet El Nicho
Der erste sehr gemütliche Teil des Wanderwegs
Die erste Brücke isch schon etwas wackelig
Die zweite darf man schon bald nicht mehr als Brücke bezeichnen
Die Gischt des Wasserfalls genügt absolut, um uns eine schöne, kühle Dusche zu verpassen
Los Desparramaderos
Mirador del Hanabadilla
Einige freundliche Brasilianer, die wir schon an der Flamimgolagune kennengelernt haben und hier wieder treffen, knipsen umd ein nettes Foto.
Poza de Cristal

Vermutlich besuchen die meisten Leute nur den oberen Wasserfall mit den drei „Badepools“, jedenfalls sind wir auf dem Weg zu den unteren ganz alleine, herrlich. Und der Weg lohnt sich absolut, auch wenn ihn der Matsch zu einer kleinen Rutschpartie macht.

Das wird lustig, Markus hat die Route geplant und die Strasse wird schlechter und schlechter, bis irgendwann nur noch eine schlammige Schotterpiste mit Wasserlöchern übrig bleibt und uns einige freundliche Kubaner am Wegrand darauf hinweigen, dass wir mit unserem Auto im Leben nicht über diese Route bis nach Trinidad. Hatte ich einige Kolometer vorher noch doofe Witze gerissen, dürfen wir jetzt tatsächlich wenden und bis beinhe Cienfuegos zurück fahren kommen. fragen,

Trinidad

Endlich, was haben wir uns auf Trinidad gefreut, eine der  schönsten Kolonialstädte der Welt. An sich als Höhepunkt unserer Reise geplant, hat Trinidad nach Havana und Cienfuegos keinen einfachen Stand, wir haben diese Städte absolut geliebt. Entsprechend ist auch unsere Ankunft etwas ernüchternd. Nachdem wir wegen einer für unser Auto unpassierbaren Bergstrasse umdrehen und einen Umweg von rund 200 km fahren und wegen dieser vermaledeiten  Zeitumstellung ins Dunkle fahren und einigermassen tot in Trinidad ankommen, werden wir von Bettlern beinahe gefressen und die Menükarten der Restaurants bersten von Gerichten wie Pizza, Spaghetti und Hamburgesas. Wie so häufig helfen ein kühler Daiquiri und ein überraschend tolles Essen.

Nur damit wir am nächsten Morgen wieder erschrecken, keine 50 Meter können wir laufen, bis wir schon von mindestens fünf Jineteros oder Bettlern angequatscht werden, unser vermeindliches Highlight sieht gerade stark nach Alptraum aus…

Einen Tag später hat das Schätzchen Probleme mit dem Anlasser
Automotor

Vale, wir schlendern weit von der hübschen aber etwas retortenmässigen Plaza Mayor aus der Altstadt raus Richtung Stadtrand und siehe da, das Stadtbild wird authentischer, die Strassen zeigen das erhoffte lebendige Bild und beginnen uns zu gefallen. Hier laufen auch wieder mehr Kubaner als Touristen umher, also ausser uns beiden nur noch Einheimische und man hört auch nur noch ‚holà‘ Rufe, keine Taxi? Change money? oder Bonbon? mehr. Einen Cafè später haben wir uns mit der doch seeeehr touristischen Stadt ausgesöhnt, wobei wir zugeben müssen, dass uns Cienfuegos auch rein von den Gebäuden her einiges besser gefallen hat. Trinidad ist zwar hübsch farbig, aber uns fehlen die Stuckverzierungen von Havana oder die Säulen von Cienfuegos. Hat uns Cuba bisher stark an Kolumbien erinnert, weist Trinidad eine verblüffende Ähnlichkeit mit Granada in Nicaragua auf.

Metzger oder Taxifahrer
Brotverkäufer
Ese Señor raspelt Kokosnuss, um daraus zusammen mit Zucker Snacks zu kochen, wir durften sogar probieren.
Im Vergleich dazu die typischen Souvenirläden…
Don Pepe, unser Lieblingscafe in Trinidad
Don Pepe
Ein eher einheimisches Restaurant

Während die Stadt insbesondere Abends schon beinahe verlassen wirkt, fallen Nachmittags die Pauschaltouristen von Varadero in ganzen Busladungen über die Stadt her. Time to leave, vamos a la playa. Playa Aquillera und insbesondere Ancon gelten als die schönsten Strände im Süden Cubas.

Playa Aquilla ist gerade eine einzige Grossbaustelle, ein grosses Ressort wird wohl künftig den halben Strand verschandeln, schade eigentlich…

Noch unberührter Teil der Playa
Baustellenzufahrt

Der Sand an der Playa Ancon ist zwar leider nicht so puderzuckerfein und weiss wie erhofft, dafür ist es auch nicht voll, zumindest nicht an unserem Strandabschnitt und das Wasser kristallklar, herrlich.

Beach Bar
Ferienfeeling
Sunset an der Playa Boca

Da schreibe ich ganz gemütlich unseren Blog und Markus lacht sich immer noch den Buckel krum wegen meines Erlebnisses mit einem vermeindlich leichten, frischen Abendessen namens ‚ensalada italiana’…

Ein letzter Blick über die Dächer von Trinidad und dann heisst es für uns bye bye. Die Stadt ist hübsch, hat uns aber viel zuviele Bettler und „geschäftstüchtige Kubaner“, sowas haben wir noch nicht gerade erlebt, und definitiv zuviele Bustouristen. Wer das Städtchen in Ruhe ansehen möchte, sollte das früh am Morgen oder dann spät am Abend machen.

Einmal quer durchs Museum
Und hoch zum Torre
Ok, ich gebs zu, diese Aufnahme hier ist nicht vom Torre sondern vom Mirador über der Stadt aufgenommen.

Sancti Spiritus – eine Kolonialstadt abseits vom Tourismus

Morgens in Trinidad organisieren wir uns noch rasch unsere 10 Liter Benzin. Mittlerweile bin ich geübt, naja, zumindest an dieser Tankstelle, also, ab in die Schlange, nach 20 Liter fragen, 10 zugesichert bekommen, Kreditkarte rübergeschoben (jaja, die 300 Pesos, d.h CHF 1.50 für 10l können von Touris ausschliesslich mit Karte bezahlt werden, ist übrigens auch der einzige Einsatzzweck der Karte in Cuba nebst Bargeldbezug zum miserabelsten Preis), Pass gezeigt, Kartenbeleg unterzeichnet und Markus kann an Zapfsäule 7 seine 10 Liter beziehen.

Anstehen für unsere tägliche Ration von 10 Litern Benzin

Die Fahrt durchs Valle Ingenio, das Tal der Zuckermühlen, ist landschaftlich traumhaft schön, auch der Mirador unterwegs lohnt sich.

Blick auf das Valle de Ingenio
Das ‚Bienvenidos a Trinidad‘ sehen wir halt leider erst beim Abschied.
Fahrt durch das Valle de los Ingenios

Autofahren wird hier nur schon aufgrund der anderen Verkehrsteilnehmer nie langweilig.

Ein Oltimerlastwagen als Collectuvo oder Bus
Erster Schock im Treppenhaus unserer Unterkunft in Sancti Spiritus
Ansicht von Innen, wir waren doch etwas erleichtert
Nothing to complain, unser Zimmer
Desayuno auf der Terrasse unseres Casa Particular
Aussicht auf den Parque Serafin Sanchez
Kolonialgebäude entlang des Bolivars
Bolivar
Erster Blick auf das Wahrzeichen von Sancti Spiritus
Süssigkeitenverkäufer
Preise für Süssigkeiten
Markus beim Wasserkauf an einem typischen „Fensterladen“
Cafeteria am Bolivar

Ganz typisch für uns laufen wir einfach mal planlos in irgendeine Richtung los und landen im nicht ganz so herausgeputzten Teil der Stadt, er ist dafür umso interessanter.

Bananenverkäufer
Dieses Trottoir geht bald schon als „Fitnesscenter“ durch
Nähmaschine auf dem Trottoir
Verbot für Pferdewagen
Strassenkehrer, die Rossscheisse wird tatsächlich von Hand per Besen zusammengefegt
Der Strassenkehrer von vorhin nochmls
Zuerst hatten wir über die Geier mitten in dr Stadt gestaunt
Das Ufer des Rio YaYabo wird leider als Müllhalde benutzt
Ufer des Rio Yayabo; und ja, es stinkt ziemlich…
200 Meter oder so weiter, die herausgeputzte Uferpromenade
Murales entlang der Uferpromenade
Rio Yayabo
Brücke über den Rio Yayabo
Die weniger bekannte Brücke
Wieder auf der hübscheren Seite der Stadt
Kleine Stärkung zwischendurch
Iglesia Parroquial Mayor del Espiritu Santi
Deguplatte im Restaurant Berkana

Ganz ehrlich, wenn ich hier so am Parque Serfin Sanchez stehe umd mir die kolonialen Prachtbauten rundherum anschaue, verstehe ich absolut nicht, wieso Trinidad so gehyped und diese wunderschöne Stadt so vernachlässigt wird. Eigentlich hat Sancti Spiritus rein achitektonisch viel mehr zu bieten als Trinidad, über altertümlich anmutende Kopfsteinpflastergassen verfügt es ebenfalls und die Häuserzeilen sind beinahe so farbig. Fehlen nur die ganzen Bettler und aufdringlichen Händler, ach ja, die Busladungen Touristen habe ich vergessen, und die haben wir heute so gar nicht vermisst. Im Hinterkopf habe ich bereits angefangen, die Stadt mit drei, vier Tonnen Farbe zu verschönern und eine kleine Social Media Marketingkampagne zu planen, man könnte soviel machen hier, aber vielleicht würde auch genau das den Charme und die freundlichen Einwohner verderben.

Parque Serafin Sanchez
Bücherladen
Markus beim Wasserkauf vor einem kleinen Laden

Remedios & Cayo Santa Maria

Um es mit den Worten der Hosen zu sagen „das war heute nicht mein Tag“. Ja genau, auch im Paradies gibts Tage, die einfach nicht wollen. Zum Glück warten heute nur rund 130 km Fahrt auf uns, die Fahrt spannend wie immer hier.

Man bemerke die Machete…
Kürbistransport
Man spürt die Nähe zum Meer langsam

Auf Empfehlung unseres Hosts Mathilde fahren wir aber einen kleinen Umweg und besuchen die Rancho Querete, ein Schutzgebiet mit Wasserfällen. Weil die Rezessionen auf Trip Advisor grösstenteils veraltet und stark durchmischt waren, fragen wir drei Jungs, die uns am geschlossen aussehenden Eingang entgegenkommen, ob es ‚bonita‘ sei, einzige Antwort, ein wenig enthusiastisches Nicken ’si‘. Wenig überzeugend, aber wir haben schon parkiert, also marschieren wir los, zumindest ist der Weg schattig. Irgendwann fährt uns ein Kubaner auf seinem Roller entgegen und informiert uns, dass an sich geschlossen sei. Nach etwas diskutieren, dürfen wir zumindest für einen kurzen Blick bis zum Wasser laufen, aber bitte keinesfalls irgendwelche Wanderungen starten, da es sich um eine Area protecion handelt. Vale, das Beizchen sieht an sich ganz hübsch aus, vom Wasserfall ist weder was zu hören noch zu sehen und baden wollen wir in DEM Pool bestimmt nicht…

Schade, etwas mehr, das Corona nicht überlebt hat. Naja, war kein grosser Umweg und auf dem Rückweg sehen wir eine kleine Echse, die sich gerade häutet, faszinierend, haben wir so auch noch nie gesehen.

Lunch am Wasserfall fällt also ins Wasser, zum Glück liegt das kleine hübsche Städtchen Jaguajay auf dem Weg. Bloss, unglaublich aber wahr, es gibt kein einziges Restaurant… Dafür entdecken wir ein Strassenschild, Playa Victoria, 9km. Playa? Cool, nehmen wir! Dass Markus nicht immer das perfekteste Händchen für gute Strassen hat, wissen wir ja schon, auch bei dieser hier, meint er nur ganz salopp: „isch jo sogär no teeret“; Bloss wie lange noch… Wir schaffens bis ans Meer, aber als Playa würden wir das jetzt nicht unbedingt bezeichnen…

Also direkt weiter nach Remedios und wow, schaut mal diese Plaza Mayor! Alle Pastellfarben sind vorhanden, inklusive Säulen, Outdoorrestaurants, ein Cafe, das El Louvre ist das älteste Café Cubas, und eine Bar, das hatten wir in Sancti Spiritus vermisst, da war die Restaurant- oder auch Barsuche nicht ganz einfach, wir sind begeistert!

El Louvre, das älteste Cafè Kubas

Unsere Unterkunft ist sensationell schön, ein altes Kolonialgebäude mit Säulen drin und sogar eigener Terrasse für uns. Nur Omi, unser Host macht uns etwas Angst. Beim Check-in setzt sie uns zuerst mal in Stühle, offeriert uns Drinks und schaut uns dann erwartungsvoll an, als ob sie jetzt stundenlang quatschen möchte. Etwas müde von der Fahrt, schicke ich einfach Markus los, einen vernünftigen Parkplatz zu suchen und erledige in der zwischenzeit den Check-in, zumindest fast, der dauert nämlich Äonen… Gleichzeitig enttäusche ich Omi, weil ich eine Einladung zum Abendessen ablehne. Ich habe zwar ein etwas schlechtes Gewissen, aber wir sind von der Fahrt her einigermassen erschlagen und ein rein Spanisches Dinner mit unseren rudimentären Spanischkenntnissen und Omis Genuschel wäre doch seeeehr anstrengend, ausserdem freuen uns auf ein Dinner mit Aussicht an der Plaza, das sollten wir noch bereuen…

Unsere Unterkunft von aussen
Kleiner Wow Effekt innen
Unsere Terrasse
Blick aus dem Zimmer
Blick aus dem Zimmer

Remedios ist klein aber hübsch, wir schlendern etwas durch die Gassen, nehmen einen Drink und freuen uns darüber, wie sich der Park abends belebt, auch das werden wir noch mit anderen Augen betrachten.

Kreative Kubaner – Velo Marke ‚Eigenbau‘

Hunger, also ab ins Restaurant! Nur, in welches? Hatten wir noch am Nachmittag sechs Stück gesichtet, servieren zwei davon kein Essen, drei haben in der Zwischenzeit geschlossen, eins finden wir nicht mehr, resp. Abends entpuppt sich das Ding als Bar mit laut plärrender Musik. Bleibt nur das Hostel an der Plaza, vale nehmen wir, während ich einen freien Tisch sichte, hat nur zwei, möchte Markus noch eine offene Tür auf der andern Seite des Parks auskundschaften, Essig, nur laute Musik und schwups ist unser Tisch weg. Während ich Markus ganz gerne zärtlich erwürgen würde und uns schon sehe, unsere Notfallguetslis zu essen, findet Markus doch noch etwas, sogar mit hübschem Innenhof, dafür einigermassen grauenhaften Essen, ich sags ja, nicht unser Tag. Am nächsten nehmen wir dann gerne Omis Einladung zum Abendessen an und bereuen es nicht.  

Aber der Tag ist noch nicht fertig… Richtig schön, wie sich der Plaza spät abends mit Menschen belebt. Ein Stromausfall vertreibt uns dann aber und wir schlendern zurück zur Unterkunft. Kurze Zeit später ist der Strom zurück und auch die Musik. Auf der Plaza findet irgendein Fest statt mit Feuerwerk, Parade, Guggenmusik und leider leider lautstarkem Geplärre aus dem Lautsprecher. Das ganze so laut und bis irgendwie 5 oder 6 Uhr morgens dass sogar uns als erprobte Metalkonzertgänger beinahe das Trommelfell geplatzt ist und wir ohne Ohrstöpsel keine Chance auf Schlaf hatten…

Ein feines Desayuno versöhnt uns etwas.

Einigermassen übermüdet machen wir uns auf zur Cayo Santa Maria. Ich bin ja gespannt, genau der restriktive Zugang zu diesen Cayos mit den ganzen All-Inklusiv-Schuppen war vor rund zehn Jahren der Grund, weshalb wir Cuba verworfen hatten. Egal, eine Lausannerin, die in Cuba wohnt und die in Cienfuegos um eine Mitfahrtgelegenheit von der Playa in die Stadt gebeten hatte, weil die Busse gerade nicht gefahren sind, hat Playa Santa Maria als den schönsten Strand von Cuba bezeichnet, also, vamos a la playa. Nicht wirklich überraschend werden wir am ‚Eingang zu den Cayos‘ von der Polizei aufgehalten, ob wir eine Reservation hätten. Nö, haben wir nicht, also zahlen wir 20 USD für einen Tagespass und 20 CUP Autobahngebühr und dürfen weiter. Eigentlich müssten wir ja für irgendwie 70 bis 100 Dollar einen Tagesusepass für eins der Hotels zahlen, um deren Infrastruktur zu nutzen, brauchen wir aber nicht. Was soll ich mit einem Pool in der Karibik? Ausserdem weiss auch niemand so genau ob die das überhaupt noch machen… Fairerweise müssen wir zugeben, dass die Plaza Estrella sehr schön gemacht ist, das zugehörige Hotel Estrella scheint geschlossen oder zumindest teilweise in Renovation zu sein, jedenfalls können wir ungehindert durch die menschenleere Anlage zum Strand spazieren. Und was für ein Strand! Puderzuckerfein, weiss und fast menschenleer!

Wohnsilo in Cairiben, eine Stadt ohne touristisches Flair
Checkpoint oder so… Nicht wirklich sympatisch, dieser restriktiere Zugang
Fancy Verkehr hier
Sogar der Wettergott möchte uns nicht hier haben…
Strasse auf dem Damm mit seinen 50 Brücken zu den Cayos
Plaza Estrella
Playa Estrella
Öhm, time to leave
Bye bye Cayo Santa Maria

Santa Clara & Varadero

Ja, tatsächlich, ausgerechnet wir haben uns für Varadero entschieden. Ich glaubs selbst nicht und habe mich auch richtig ausgelacht… Aber zuerst folgt der Abschied von unseren geliebten Kolonialstädtchen und eine wiederum spannende Fahrt. Hier sehen wir auch wieder mehr Oltimer und weniger Pferdewagen, die Gegend wird wohl reicher.

Mit Zigarre❤️
Weekend Spazierfahrt mit seiner Dulcinella
Jaja, auch solche Klapperkisten gibt’s
Ich gebs zu, ich liebe die blauen…
Aber auch in grün sind sie sexy, die Classicos

Eigentlich hatten wir Santa Clara aus unserem Reiseplan rausgeschmissen, soll es doch nur für Che Guevara Interessierte etwas bieten,

Die berühmte Statue von Che

da wir aber sowieso unsere Fahrt für einen WC und Kaffeehalt unterbrechen müssen, nehmen wir Santa Clara auch mit, haben wir auf dieser Reise sowieso mit allem gemacht… De Kafi isch toll, d’Ussicht spannend, aber s’WC🙈

WC wird dringend, also rein in die erste Beiz…
Ein sehr typisches WC hier in Cuba und definitiv nicht das schlechteste, war aber absolut sauber. Ringe gibt es ausserhalb von Havana und den Unterkünften eigentlich gar nicht, WC Papier hat man am besten immer ein bisschen in der Hosentasche und Feuchttücher oder Desinfektionsmittel schaden auch nicht, fliessend Wasser ist ausserhalb der Städte definitiv rar.
Etwas worauf ich mich zu Hause freue, abschliessbare Toilettentüren. Nicht nur, dass das  Schloss eigentlich nie funktioniert, häufig ist die Tür noch nicht mal schliessbar. Zudem sind die Kabinen häufig so klein, dass man die Türe mit den Knien aufstösst, sobald man sich hinsetzt. Kommt noch dazu, dass man wegen der fehlenden Brillen eigentlich gar nicht sitzen sondern lieber nur kauern möchte; Peepshow lässt grüssen….
Dafür war das Graffiti hinter der Bar absolut sehenswert
Parque Vidal
Nach dem eher unerfreulichen WC-Erlebnis etwas Luxus mit Sicht auf den Parque
Nur so, falls jemand mit den lokalen Bussen reisen möchte, etwas voll die Dinger…
Marke ‚Eigenbau‘, sehr kreativ und faszinierend
Kleine Bar für eine rasche Erfrischung unterwegs
Der heutige Lacher….
An einem Früchtestand wie unten wollte ich eine Hand Bananen kaufen. Nach dem Preis gefragt hält der Verkäufer einen Finger hoch, interpretiere ich mit 100 Pesos, 50 Rappen. Dooferweise sieht er beim Bezahlen eine 200er Note, zeigt umgehend darauf und meint, es sei ein Dollar, also 200 Pesos. Hm, kann sein, allerdings sieht er dann noch einen 50er und will den auch noch… Ist nicht viel Geld, aber verarschen lasse ich mich auch nicht, zu offensichtlich hat er seinen Preis dem Geld in meiner Hand angepasst. Wütend und etwas frustriert rausche ich ab. Weil wir die kleinen Platanitos aber so lieben, halten wir im nächsten Dorf nochmals und siehe da, der freundliche Señor im Rollstuhl will uns für 100 Pesos sogar eine grosse Hand voll verkaufen…
Typisches Essen unterwegs

Nach einer tollen, aber auch sehr anstrengenden Reise durch Cuba mit vielen Eindrücken, wollten wir uns noch zwei drei Tage am Strand erholen. Schöne und für jedermann einfach zugängliche Strände ohne lange Anfahrt sind auf Cuba überraschenderweise nicht so ganz einfach zu finden. Die Varianten bei Viñales haben wir wegen des Wetters verworfen, Playa Rancho Luna bei Cienfuegos wegen des Mülls resp. der Bierbüchsen, Playa Ancon bei Trinidad wegen der ganzen Bettler und Schlepper in Trinidad, Cayos Coco und Cayos Santa Marta, weil es ausschliesslich All-inklusiv Hotels mit lautstarker Animation via Lautsprecher gibt und Playas del Este bei Havanna wegen der fehlenden Infrastruktur. Varadero war entsprechend unsere Notlösung und was sollen wir sagen, es ist herrlich. Die östliche Hälfte von Varadero ist erwartungemäss mit grossen Hotelanlagen verbaut und hässlich, auch von den Touris her, aber die gesamte westliche Hälfte besteht aus normalen ein- bis zweistöckigen Häuschen mit Garten und  vielen Casa Particulares, Restaurants, Bars und Cafés. Und der Strand, was sollen wir sagen, puderzuckerfein und blendend weiss, das Wasser türkis und glasklar. Wäre nicht die starke Strömung, wäre es perfekt. Ja klar, Varadero hat mit Cuba nicht viel zu tun, aber für zwei drei faule Tage am Strand ist es perfekt, geben wir gerne zu.

Yep, sogar das offizielle Touriselfievarderoschild haben wir fotografiert, wenn schon, denn schon…
Unsere Unterkunft
Extra für Markus etwas Süsses😂
Sogar das wenige Seegras wird zusammengerecht
Weltuntergangsstimmung
Es bizeli Kitsch mues si

Adios Cuba – vamos a volver

Selten haben wir in nur drei Wochen so viele Eindrücke mitgenommen und uns auch selten so schnell in ein Land mit seiner extrem freundlichen Bevölkerung verliebt wie in Cuba.

Bye bye Varadero
Der Lacher des Tages! Auf dem Weg von Varadero nach Havana wollten wir noch einen Mirador mitnehmen. Plötzlich meint Markus:“ i ha de Mirador gfunde“. Und prompt, gefühlte Tausende Touris haben sich eingefunden, alles Russen und Canadier, alle mit einem Drink in der Hand, wohlweislich, es war morgens!
Musikalische Unterhaltung
Das war dann die „spektakuläre“ Aussicht…

Nachdem wir die Playas del Este wegen fehlender Infrastruktur im Vorfeld verworfen hatten, wollten wir sie uns doch noch selbst ansehen. Und ja, was soll ich sagen, an sich schöne Strände, viele Cubanos, Essensstände aber weder Restaurants noch Unterkünfte.

Ähm ja, die Strasse…
Nachdem wir unser Auto abgegeben haben, organisiert uns ein hilfsbereiter Angestellter einer nahem Bar ein Taxi, und zwar dieses Bijiou. Markus hat gestrahlt wie ein Maikäfer

Jetzt geniessen wir unsere letzten beiden Tage in Havana, einer absolut fantastischen Stadt.

Aussicht vom Hotel Alex auf das Capitolio
Und den Parque Central
Was wäre Havana ohne seine berühmten Classicos
Classicos im Regen…

Was etwas Regen und Sturm nachts anrichten kann, sehen wir im ärmeren Havana Centro sehr eindrücklich…

Dafür finden wir den perfekten Empfänger für Kleider, die wir gerne hier lassen möchten. Immer wieder sieht man Menschen, die Büchsen und Petflaschen aus dem Müll rausfischen, wieso genau haben wir aber nicht mitbekommen.

In Havana Centro laufen wir per Zufall auf den Wochenmarkt
Hackfleisch wird gefroren und in Blöcken verkauft, bei rund 30 Grad…
Knoblauchverkauf
Kochbananen rechts
Es Lädeli
Eine Felge dient hier als Katzenauge, teilweise werden dazu auch CDs benutzt
Uf das Foti vomene alte Siitewage mit Ersatzrad hani also lang gwartet, a üsem letschte Tag häts klappt!

Für üs heissts leider „adios Cuba“ la linda❤️

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Selten haben wir im Vorfeld einer Reise soviele falsche oder veraltete Informationen erhalten. Beinahe alles, was wir gehört oder gelesen haben, waren Märchen und kompletter Bullshit…

Es gibt nur Poulet, Reis und Bohnen: was für ein Bullshit, wir haben von Ceviche über Fisch, Camarones, Langstas, Schwein, Rind umd Lamm alles gesehen und gegessen. Und ja, zweimal auch Poulet mit Reis und Bohnen.

Cuba ist überlaufen, Mietauto und Unterkünfte am besten Monate im voraus buchen : Bullshit oder zumindest komplett veraltet. Cuba hat aktuell nur etwa einen Viertel der Touristen wie vor Corona, entsprechend findet man auch am selben Tag noch problemlos Unterkunft für die Nacht, die freundlichen Cubanos sind dabei gerne behilflich

Der Verkehr ist chaotisch: Bullshit, abgesehen davon, dass sehr wenig Verkehr herrscht, halten sich die Cubanos peinlich genau an Verkehrsregeln und drängeln kaum. Nur an die Schlaglöcher muss man sich gewöhnen.

Seife und Stifte als Geschenke für die Casa Particulares mitbringen: Bullshit, die Besitzer der Casas erwarten nichts, gehören sowieso schon zum reichen Teil der Bevölkerung und Seife gibt es genug. Was überall fehlt sind Medikamente, Paracetamol z.B.

Auf Cuba gibt es zwei Währungen, den CUC und CUP: Veraltet, der CUC wurde zum Leidwesen der Bevölkerung während Corona abgeschafft.

Mit USD kann nicht mehr bezahlt/egewechsekt werden: Bullshit, USD und EUR werden mit Handkuss angenommen, wegen der hohenInflation des CUP sogar lieber als der Peso

Ohne Spanisch ist man verschossen: Bullshit, gerade auf den Strassen und in Restaurants wird tatsächlich häufiger Englisch als Spanisch gesprochen. Wir haben ganze Mahlzeiten erlebt, bei denen wir zwei ausschliesslich spanisch gesprochen gaben, währen die Bedienung penetrant Englisch geredet hat… Auf dem Land sieht es etwas anders aus und auch in den Casa Particulares wird auffällig wenig EN gesprochen, zudem öffnen einige Brocken Spanisch Tür und Tür, wie überall auf der Welt

Es wird zuwenig Bier gebraut: Hm, es wird wohl eher viel zuviel Bier getrunken, häufig sieht man die Cubanos schon morgens mit einer Bierbüchse. Und ja, häufig ist importiertes Bier günstiger als lokal gebrautes

Es gibt kein WC Papier: Quatsch, klar gibt es WC-Papier, nur halt nicht überall, also brav immer einen kleinen Vorrat in der Hosentasche mitschleppen.

Staatliche Restaurants sind furchtbar, nur in Paladores isst man gut und in Casa Particulares isst man zusammen mit der Familie: Bullshit, einerseits hat man als Touri kaum eine Chance rauszufinden, was jetzt staatlich ist und was nicht. Gegessen haben wir bis auf wenige Ausnahmen sehr gut und in drei Wochen hatten wir nur ein einziges Mal die Möglichkeit im Casa Particular zu essen, da übrigens nur wir zwei…

Mietautos sind Schrottautos: Bullshit, unseres hatte 24′ 000 km drauf und war vollgetankt, dieselbe Infos haben wir von anderen gehört

Was einem niemand sagt:

Moskitonetz und Antibrumm mitschleppen: Die meisten Fenster haben kein Glas und die Mücken sind extrem stechfreundlich

Feuchttücher/Desinfektionsmittel: fliessend Wasser ist ausserhalb der Städte rar

Kreditkartenzahlung an Tankstellen: wenn auch sonst kaum akzeptiert, an Tankstellen können Touris ihr Gasolina Especial ausschliesslich mit Karte bezahlen, unter Vorzeigen des Passes

Ohrstöpsel für ruhige Nächte mitbringen: die Cubanos feiern gerne, oft und laut

Wechselkurs: Kartenzahlung ist sozusagen nirgends akzeptiert (Ausnahme Tankstellen, da ist es Muss), Bargeldbezug mit Kreditkarten ist möglich, dazu gehören aber Schlange stehen, mehrere Versuche an verschiedenen Automaten mit verschiedenen Karten und das zu einem Wechselkurs, der glatte 100% schlechter ist als der korrekte. Bankomaten rechnen mit 1 USD=100 CUP, Wechselstuben mit 1USD=125 CUP, Restaurants mit 1 USD =200-259 CUP, Strassenwechsler haben gute Kurse, sind aber illegal. Korrekt wäre 1 UDS=250 CUP und 1 EUR=270 CUP. Wir sind am besten gefahren, wenn wir in Restaurants mit grösseren Noten (keine 100er) bezahlt und das Wechselgeld in CUP erfragt haben, Alternative wäre in der Unterkunft zu wechseln

Wander- oder zumindest Hikingschuhe mitnehmen: Cuba ist voller fantastischer Wanderwege

Armut: viele Cubanos hungern, mit Abschaffung des CUC erhalten viele nur noch 2400 CUP Lohn monatlich, das sind 12 USD, dabei kostet ein Pfund Brot 60, ein Pfund Reis oder Bohnen bis 600 CUP, die staatlichen Bezüge sind nicht mehr viel. Also, nicht gegessenes Essen aus dem Restaurant mitnehmen und verschenken, nicht mal notwendigerweise an Bettler, auch Arbeiter nehmen es gerne. Ansonsten sind Kleider nicht schlecht

Internetverbindung: Datenpakete lösen ist ja nett, aber ausserhalb der Städte ist das Netz so schwach, dass man sich offline zu helfen wissen muss

WiFi in der Unterkunft: Achtung, auch in Casa Particulares die WiFi angeben kann es sein, dass die nur einen Hotspot haben, über den man sich dann mit einer kostenpflichtigen ETECSA Karte einwählen kann, 50 CUP pro Stunde

gesperrte Apps: VPN installieren, dann funktioniert alles, Ausnahme Google Maps

Google Maps vs maps.me: Der Routenplaner von Google Maps funktioniert auch bei Offlinekarten nur eingeschränkt und Pins oder Markierungen lassen sich nicht setzen, mit Maps.me fährt man deutlich besser

Taschenlampe: mitnehmen, stundenlange Stromausfälle sind an der Tagesordnung, dann ist auch kein Handy mehr aufladbar

Busse: wer per Bus reisen möchte, tut gut daran, sich an die Touristenshuttles zu halten, die lokalen Buse sind sehr unzuverlässig und immer überfüllt, nicht grundlos stehen die Cubanos mit Geldnoten in der Hand an Autopistaeinfahrten und hoffen auf eine Mitfahrgelegenheit

Naboisho Conservancy – arrival day

Wenn me zum Kafi trinke mit de Mamma bis Kenia flüge mues, lohnt sichs uf jede Fall, au en kurze Zwüschetstop für e Safari izlegge. However, the strech could be done with an 8 hour flight unfortunately the pilot wasn’t keen to fulfill my desire for a direct flight from Zürich to the Mara. Meaning I had 4 hours time in Amsterdam to talk to strangers, a lady from Korea and a guy from Luxembourg, Markus would have been laughing, cuz I’m always chatting to strangers. And then 8 more on the flight to talk to an italian lady and another 3 at Wilson Airport with local people.

Byebye Zurich
Wenn im Duty Free Tulpen anstelle von Alkohol verkauft wird…
Waiting for the flight to the Mara @Wilson Airport

Arriving in Naboisho after a 20 hours trip feels like coming home. Already the short drive from the airstrip to the camp provided the first wildlife sightings.

Finally arrived at Basecamp Eagle View
View from my tent

Driving off after lunch we almost immediately stumbled over the 14 heads of Ilkisiausiau pride.

Afterwards also a Schakal, a Waterbuck and a Volture showed up.

Unfortunately the leopard was high up in a tree hiding

Hippopool
Not boring at all

The elephants with the calf and the stunning sunset were a highligt of a long day.

Sundowner with our guide Seki
Moonrise

Naboisho Conservancy – Day 1

After an anruly night with lots of lion roarimg and hyena lauthing we started our game drive just bevor sunrise whilst the moon was still up.

First sighting oretty much just outside of the camp we stumbled over this pack of hyenas with about two weeks old puppies.

Who said, hyenas are not cute?

At the view of this massive male lion from Ilkisiausiau pride we new who was responsible for all the roaring at night time.

This jackal was bidding for his share as well, without success…
Not only the jackal was waiting for his share….

What a beautiful sighting of an elephant family.

Hi there
Three lionessest of the Soffir pride sitting in th high grass.

Nothing beats a hearty breakfast in the bush, this time we even had zebras as visitors, my first in this trip.

After breakfast we were on the way to see some giraffs closer when Seki, our guide, suddenly turned and found Selenky, this beautiful cheetah sitting on a hill. She was very skittish and seemed to be in a hunting mood. She started to walk, what elegant moves.

Unfortunately when this jackal showed up the hunt was soon over. Chances were probabely to high to loose the prey to this guy and once chased away from a pride a cheetah won’t go back to feed.

Gnus
Some relaxing time at Eagle View after lunch.
Honey Bee Earter
Secretary
This elephant scull has been liying here for about seven years

What a sighting in the late afternoon. Eneskiria pride with its four month old cubs feeding in a freshly hunted Gnu. Whished we were here half an hour earlier.

Messi eaters this lions…
Just thirsty or also washing her face?
All mine😂
Licking its lipps after finishing the meal
Stop, I wanna go first!
Thirsty
And playful…
And to cute to be true
Sundowner with our guide Seki

I a

Naboisho Conservancy Day 2

What a night! Sleeping in a safari tent where you can hear all sounds of the bush is always a litte adventure, even after being on several safaris. But this night I woke up because my whole tent was shakimg. Finding my courage I got up and peept put of the tent, there were several buffalows around, one of them rubbing itself against my tent and shaking it heavily, not the perfect moment to go for a midnigt walk… .

The stories in the morning are anyway always interesting, one of the guys in our safari vehicle was scared to death when in the first night some warm fellow was waiting under his planket when he got to bed. Funny enough, it was just the warming bottle. However, an english lady had to wake up her sound asleep husband in the middle of the night exclaiming „there is something in our tent!“, well there were just some friendly giraffs paying a visit, ah ja, they were outside, but very close…Next night, I had this friendly visitors and even tried to take a picture in the pitch dark night.

After a beautiful sunrise the morning started slowly with some sleeepy lions of the Eneskiria Pride, only the cubs were wide awake and playing in the bushes.

Funny how manx hippos we’ve seen out of the water at daytime, very unusual…

OK, I admit, I love giraffs, they are my alltime favourits, therefore more giraff pics!

On rocks like these one can often find some lizzards taking a sunbath. Unfortunstely I never got a foto of a male of this read headed lizzard and the female is a bit dull in colour.

Kingfisher
Bateleur Eagle
Don’t forget that not only the wildlife but also the landscape itself is stunning!
Looking at the harsh landscape one can start counting giraffs…

Not only the big but also the small animals are part of the safari adventure, like this feisty mongoose. They live in large goups and kind of never stay still.

After this all to short morning drive we unfortunately headed back to camp for breakfast. I personally prefer the breakfast in the bush, but some people wanted to enjoy the luxury of the camp. However, when our guide realised how sad and disapointed I was about the shortend drive, he offered me an additional drive. This is how Eagle View and his staff looks about their guests.

Said and done, the two of us headed our for a midday drive. Well, truth said, drives at midday are rarely exciting cuz of all the cats sleeping, but being alone on the vehicle gave me the possibility to also stop for the more common animals to take some fotos. Funny enough, you see a hunderts of impalas but hardly take any pics, but only one cheetah and you take 100 pics…Meaning, at the end of a safari you’ve loads of cat fotos but no gazells and I wanted to avoid this trap.

Thomson Gazelle
Giving it a good scratch
Very typical position by the way, showing me her bum…
And not, this is not a to big Thommy but a Grant Gazelle
Eland, the biggest antelope
After the biggest, here the smallest, a Dikdik
Male Impala
The striped fellows are zebras😂
Baby zebra and alteady painted black and white, very stilish
Topi
Waterbuck
Sterling
Gnus seeking shade under a tree
Female Ostrich
Flower of the sausage, fist time I’ve seen it.
A very common sight in the Mara, cows.

Hm, did I say something about not exciting?

Licking salt

Noooo, not exciting at all, how can one be so wrong, the elephants playing in the mud made my day, love it.

Ok, climbing over my big brother is fun….
But also exhauting…
Maybe not so much, trximg to get up…
Well, I can always play with my trunk…
Genug Schammbar, let’s walk off
Bye bye
This picture is so typical for Africa, I love it
Back in camp for Lunch
Croc
On the plauns under Eagle View gather often wildlife, in this caser 16 Giraffs
Ginnifall or just bush chicks
Another encoumter with the hyena and her 6 weeks old pups
Suckling
Fleeing the safety of the den
Mum’s watching closely.
Female Egyptian Goose
Male Egyptian Goose
Baboons
Giraffe in the sunset❤️

Actually right on time for our sundowner we stumbled over Olseki Pride, 15 lioness, 2 male and currently 8 cubs. Unfortunately the light was already fading, but the experience still great.

Playing with mama
Playing with papa

Naboisho Conservancy – Day 3

What shall I say, the bush keeps me awake at night. No, it wasn’t buffalows this night but when the alarm clock of my mobile went on I hardly couldn’t believe that the night was over already; and it wasn’t. My mobile phone was still soundly asleep, it was the snorting of an animal that woke me up. Unfortunately sounding exactly like my alarm clock it kept on snorting and therefore waking me all night long. What shall I say, it’s nature…

Instead of a sunrise pic I’ve got some hyenas feeding.

Carrying round his food
Breakfast time
Yep, defenetly breakfast time
Female buffalow
Male buffalow

Next sighting was the very active Ilkisiausiau Pride. They were in a hunting mood, what a sight!

Beautiful adult lioness
Coming out of the bush
Yes, just keep them comimg…
Subadult male
Going for a drink
Looking out for possible prey. The zebras unfortunately gave loud alarm shouts, therefore everyone within sight disapeard.
This wharthog being the only possible prey left
Starting to run, safe is safe…
Well, no breakfast then, passing our car they disapeared into the bush to nap during the hot time of the day.
Black faced monkey

Looking for a beautiful picknick spot for breakfast we thought, why not having it in the company of giraffs in this beautiful rocky place next toca small river bed.

Since there has been lots of rain recently the Mara is lush and green and full of different tiny flowers.

Impala female jumping over a river bed in order to flee a mating redy male. Poor male, if this guy has to chase every female in his herd like this it will be exhausting.

Heading back to camp for lunch we finally got to see the last of the ugly five, a Marabu Stork sitting in the middle of a bunch of Baboons just behind the staff quarters.

Just in case anyone thinks, it’s easy to take fotos of aniamls when there are so many around, believe me, it is not…

Yea, a herd of Zebras, but noone looking at me…
Zebras an Topi, but noone looking at me and the Zebras leg is cut off anyway…
Still noone looking at me…
Phu, not getting any better…
Moving around but to busy to grase to lift a head, let’s try some Eland.
Fotobomb by a topibum…
To quick, already half in hiding…
Patience pays off💪💪💪

What shall I say, the afternoon drive started off with a new couple on the vehicle. We were all glad not to get any chineese people but it almost immediately showed that indians can be annoying as well. The girl covered in a cloud of heavy sweet perfume and nonstop chatting without ever stopping caused me a headache. Unfortunately having only one night here they were also stressed out to see everything on just two game drives, caused our guide to try and fulfill their whishes only. Therefore, to make things easier we just drove the very same route as in the morning and also stopped at the very same places….It wasn’t a bad drive, just not Sekis best. Especially also with the extended leopard search also requested by the Indians what everyone else on the car wanted to avoid. Honestly, it’s absolutely great to see this elusive cat, but you must also be aware, that searching for a leopard steals you any chance to see anything else we all would have prefered to rive trough Cheetah land…Enough complained, let’s have a look at the sightings…

Can’t get enough of this big and gentle animals
Kind of a creepy smile
Checking out if the lions were in a hunting mood already bit the still looked rather sleepy
Sundowner