Phillip Island

Trotz der Negativempfehlung unserer Autovermietung machen wir uns auf Richtung Phillip Island. Die Penguin Parade, für die die Insel berühmt ist, lassen wir aber bewusst aus. Haben keine Lust, inmitten einer Menschenhorde auf einer Tribüne zu sitzen und angefütterte Pinguine vorbeimarschieren zu sehen.

Stattdessen machen wir uns auf zum Cape Noobies, wo die ganzen Felsformationen nur als spektakulär bezeichnet werden können.

Blowholes

Am Abend bei Gegenlicht

Am Vormittag

In Nistlöchern sehen wir hier auch junge Pinguine,

am nächsten Morgen dann sogar ein Junges, welches vermutlich zum ersten Mal das Nest verlässt.

Auf der Rückfahrt werden wir dann auch noch mit Wallabies belohnt.

Abendprogramm😁

Überhaupt verwöhnt uns die Insel mit Tiersichtungen. Nachts streiten zwei Possums lautstark im Baum direkt über unserem Camper und Nachmittags finden wir im Koala Conservatory einige dieser putzigen Tierchen.

Die Insel bietet soviel, dass wir spontan beschliessen noch einen Tag länger zu bleiben, sind ja flexibel, ausserdem können wir einen ruhigen Tag für die weitere Reiseplanung brauchen. Die Aussis lachen uns sowieso schon aus, weil wir für die gut 700km von Melbourne nach Adelaide volle vier Wochen einplanen, für die ist ein Eintagestrip. Naja, wir sind schon eine Woche unterwegs und tummeln uns immer noch östlich von Melbourne…

Das Cape Woolamai ist bekannt für seine spektakuläre Küste – und für den Surfstrand. Unser geplante gemütliche eineinhalbstündige Spaziergang dauert eher knappe vier Stunden und fühlt sich verflucht weit an, da ist bei der Planung irgendwie ein Stück Wanderweg untergegangen und den Rückweg haben wir auch nicht wirklich einkalkuliert. Dahin ist unser fauler Planungstag, aber gelohnt hat sichs. Frei nach dem Motto “ irgendwas sieht man immer“, sagen uns Möven, ein Echidna und mehrere Wallabies hallo und das nur zusätzlich zur herrlichen Küste

Next Stopp Great Ocean Road, allerdings entscheiden wir uns kurzfristig dafür doch nicht dir Fähre zu nehmen sondern einen mittelgrossen Umweg über Melbourne zu fahren, da gibts ein Graffiti von Angus Young, welches wir uns doch noch anschauen möchten, hatten das bei unserem ersten Aufenthalt in der Stadt nur mit einem halben Auge vom Taxi aus gesehen. Und jaaaa, wir findens tatsächlich!

Great Ocean Road – zum ersten

Über Geelong mit seinem tollen Pier

und das historische Städtchen Queenscliff, hier fühlen wir uns effektiv in eine andere Zeit zurückversetzt (habe auch endlich das vierte Paar FlipFlops auf unserem Trip erhalten, diesmal in pink!!! Naja, das erste hat geschmerzt, das zweite ist beim Unfall geshreddert worden, das dritte habe ich richtiggehend durchgelatscht, aussderdem haben die gefärbt und ich hatte jetzt einige Wochen lang schwarze Füsse, deshalb die neuen in tollem fussfreundlichen pink!!!),

führt uns unser Weg vorbei an der Shipwreckküste

Via Chocolate Factory

Ostereier bringt hier offensichtlich nicht der Osterhase
Chocolate Tasting

ins Surferparadies Torquay, dem offiziellen Start der Great Ocean Road.

Nach wenigen Kilometern finden wir die „White Queen“, den wunderschönen Leuchtturm von Angelsea.

Anschliessend gehts in den Otway Nationalpark, wo wir ein richtiges Bushcamp zur Übernachtung finden. Endlich fühlen wir uns in Australien angekommen!

Abendlicher Besuch

Nur die obligate Panne am nächsten Morgen hätte nicht sein müssen. Wir können morgens noch problemlos losfahren, nach dem nächsten Stopp geht dann gar nichts mehr – Battery down. Nach einigem Gebastel zusammen mit einem hilfsbereiten Feanzosen, viel Schieberei und zwei normalen Stromkabeln sowie Büroklammern hält zum Glück ein Aussi mit einem Überbrückungskabel. Die nächste Reparaturwekstatt hat dann natürlich keine passende Batterie, also zurück nach Geelong zum Händler. Der verkauft leider nur, montieren dürfen wir resp. natürlich Markus selbst.

Der Tag wird abends von unseren zwei unglaublich netten australischen Nachbarn gerettet, bei welchen ich auf dem Retourweg von der Waschmaschine irgendwie einfach hängenbleibe, wir „verhocken“ gemütlich bei ein, zwei, drei Bierchen… Von der Gegend sehen wir nicht mehr viel…

Great Ocean Road – zweiter Anlauf

So, mit neuer Autobatterie gehts an Torquay vorbei direkt zum Great Ocean Road Memorial.

Unser Campground in Lorne liegt perfekt an einer Flussmündung direkt am Meer und am Rande des Otway NPs. Am Morgen spazieren wir zuerst über eine steile Treppe zum Erskine Fall, welcher jetzt im australischen Herbst leider nur wenig Wasser führt.

Teddys Lookout
Teddys Lookout
Erskine Falls

Das Städtchen ist total herzig und hätte einige Wanderwege zu bieten, aber irgendwie rennt uns die Zeit davon, entsprechend fahren wir am nächsten Tag schon wieder weiter. Endlich bietet auch die Great Ocean Road die erwarteten eindrücklichen Aussichten. Wir kommen kaum vom Fleck, würden am liebsten alle 500m anhalten, Pause machen, die Aussicht geniessen und Fotos schliessen.

Abends finden wir allen Unkenrufen zum Trotz (hier ist wegen des Labor Days ein langes Wochenende und angeblich alles für drei Tage ausgebucht) schon beim zweiten Anlauf einen Campingplatz am Cape Otway, sogar mit Feuerstelle und angeblich Koalas in den Bäumen. Die Koalas finden wir auch, allerdings erst am nächsten Morgen nach dem Leuchtturmbesuch.

Für den kurzen Walk im Rain Forest bei Maites Rest fahren wir sogar einige Kilometer zurück. Die Farnbäume und riesigen Eucalyptus sind auch wirklich eindrücklich.

Nach einer kurzen Lunchpause lassen wir uns auf Empfehlung nochmals zu einem Waldspaziergang verleiten, angeblich mit Wasserfall am Ende. Naja, ist wohl Definitionssache, der Walk an sich ist schön schatti(haben endlich die ersehnten 30Grad und auch noch windfrei, es wird heiss😁), der Wasserfall kaum einen Meter hoch und fallen tut auch nichts, höchstens rinnen.

„Wasserfall“

Am späten Nachmittag realisieren wir erst, dass wir schon beinahe bei den 12 Aposteln sind. Vorher aber die Gibsons Steps, mir fällt nur eins ein: „wow“.

Die 12 Apostel nehmen wir auch noch mit, auch wenn uns alle Aussis inbrünstig gewarnt haben: „it’s awful“, „it’s crowded“, “ you have to park about 1 km away“, „there are by far better places“. Recht haben sie, überfüllt ist es wirklich, vor allem als wir etwas später zum vermeindlichen einsamen, romantischen Sonnenuntergang nochmals zurückkehren, zudem effektiv bei weitem nicht DAS Highlight dieser Ecke.

Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang wieder los, um das tolle Fotolicht auszunutzen, allerdings verarscht uns Petrus und wir haben eine dichte Wolkendecke. Egal, der Reihe nach klappern wir alle Stopps, Viewpoints und Walks der Gegend ab, es ist unglaublich!!!

Zum Abschluss der Great Ocean Road tummeln wir uns noch etwas im Bay of Islands NP herum und finden einige der wohl schönsten Buchten, die wir je gesehen haben.

Die Fahrt über die Great Ocean Road war fantastisch, möchte sie aber keinesfalls in dee Hauptsaison machen, auch würden wir nächstes Mal viel mehr Zeit im Otway Nationaloark einplanen. Morgen gehts weiter „Destination anywhere“.

The Grampians

Das Städtchen Warrnambool am Ende der Great Ocean Road lädt nochmals zum Verweilen ein. Das Stadtzentrum ist ein gelungener Mix aus alt und neu, ausserdem entdecken wir nochmals einige Murals, sogar inkl. Künstler bei der Arbeit.

Leider spielt uns das Wetter einen Streich und mit dem bedeckten Himmel haben wir nur noch 18 Grad, was sich mit dem giftigen Wind saukalt anfühlt. Wir entschliessend uns, uns von der Küste und dem geplanten faulen Strandtag zu verabschieden, besuchen nur noch den Thunder Point und machen uns auf landeinwärts Richtung Grampians Nationalpark.

Die Grampians sind schon von weitem sichtbar und das Empfangskommitee steht ebenfalls bereit. Ich habe gemeint, ich seh nicht richtig – und nein, das war keine Zucht, die Tierchen waren lediglich auf dem Cricketfeld am grasen.

Abend finden wir ein gemütliches Bushcamp mit nur drei jungen deutschen Girls als Nachbarn, welche bei uns für einige Heiterkeit sorgen, indem sie zuerst die Bushtoiletten (absolut sauber, inkl. WC-Ring und Papier, aber halt mit Behälter darunter und entsprechend nicht nach Rosenblüten duftend) intensivst begutachten und vor allem „beriechen“. Unter lautem Protest und Gestöhne traben sie ab, schleichen ins Gestrüpp (bei Dämmerung und zur aktiven Schlangenjagdzeit). Ich sehe nur noch zwei Blondschöpfe synchron runtergehen, als sie mich hören, wieder auftauchen, nur um direkt wieder erschreckt abzutauchen – synchronschiffen von Bush-Neulingen *gröhl*!

Das Visiter Center ist schön und interessant gemacht und der Kaffee für australische Verhältnisse richtig trinkbar, hier vermissen wir doch Costa Rica, da gabs mit riesigem Abstand den besten Espresso.

Obwohl der Nationalpark anscheinend als Tagesausflug von Melbourne aus gemacht wird, planen wir eher 2-3 Tage ein und nur schon der Abstecher zu den McKenzie Falls gibt uns recht. Die Wasserfälle sind fantastisch.

Der Flusslauf ist so malerisch, dass wir uns spontan entscheiden, bis zu den Fish Falls weiter zu gehen. Der Platz ist auch perfekt zum baden, weiter oben wars verboten, zu gefährlich. Das Bad tut trotz des kalten Wassers richtig gut, schliesslich hatte unser tolles Bush Camp keine Duschen. Der Platz ist wunderschön und vermeindlich einsam, Markus kommt glatt auf spasssige Ideen.

Glücklicherweise lassen wir das, nur wenige Minuten später latschen andere Touris vorbei… Auf dem Heimweg dann der erste unfreundliche Zeitgenosse…

Abends haben wir ein tolles Bush Camp ganz für uns alleine, keine Ahnung, wo alle anderen übernachten, aber uns solls recht sein. Bekommen zum Dinner auch Besuch, aber keine Angst, das Tierchen wurde weder gefüttert noch ists auf dem Grill gelandet.

Morgens beim Frühstück besuchen uns dann die Emus vom Vortag nochmals. Ehrlich gesagt sind mit die Kängurus aber viel lieber, die schauen bei weitem nicht so böse drein.

So, auf uns warten noch einige weitere Parkhighlights, die wir der Reihe nach abklappern.

The Balconies

„Grand Canyon“

Walk zum Pinnacle

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Fleurieu Peninsula

Vorab schon mal eine kurze Vorwarnung, dies ist weder unser bester noch spannendster Blog, es handelt sich v a. um unsere Fahrtage, deshalb ist er wohl vor allem als Einschlaflektüre geeignet.

Nach den Grampians haben wir erst mal einen Fahrtag eingeplant, um im die Nähe von Adelaide zu kommen. Unterwegs haben wir dann spontan entschlossen, doch nochmals südlich zu fahren und den Caroong National Park „mitzunehmen“. Die eher verschlammten Fluss- resp. Seeufer wie auch die trostlosen, trockenen Salzseen begeistern uns aber nicht wirklich

und wir fahren direkt weiter via eine kleine Fähre auf die Fleurieu Halbinsel.

Hier landen wir zuerst in den Flood Plains des Longhorn Creeks, einer bekannten Weinregion. Wir gönnen uns einen gemütlichen Wine Tasting Tag, „treffen“ dabei auf einige „alte Bekannte“, sind aber natürlich viel mehr an den Family Wineries interessiert, die nicht exportieren.

Bleadsdale Winery

Alte Weinpresse aus Red Gum Wood

Alte Weinpresse aus Red Gum Wood

Blick vom Restaurant der Sea Breeze Winery
Blick vom Restaurant der Sea Breeze Winery

Restaurant der Sea Breeze Winery

In der Horse Shoe Bay in Port Elliot gönnen wir uns einen gemütlichen Sun Downer mit Blick auf die Bucht.

So malerisch das Städtchen Victor Harbour mit seiner Fussgängerzone und den zahlreichen Kolonialbauten auch ist, es ist nicht wirklich, was wir suchen.

Der Entscheid, ob wir unsere letzte Woche in Australien in den Flinders Ranges oder auf Kangaroo Island verbringen fällt uns nicht leicht. Eigentlich ziehts uns ja eher wieder ins Outback, aber Flinders Ranges ohne Allrad und Wanderschuhe? Scheissidee… Also auf gehts nach Kangaroo Island!

Kangaroo Island

Kangaroo Island ist als drittgrösste Insel Australiens von distanzmässig nicht zu unterschätzen, auch wenn sich hier die Highlights wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Am ersten Abend schaffen wir aber nicht mehr viel mehr, ausser auf dem Campingplatz einzuchecken. Ich bin von der eher rauhen Überfahrt noch immer etwas wacklig auf den Beinen, Markus bekocht mich entsprechend mit einer vermeindlich magenfreundlichen Kürbissuppe aus der Dose. Das Ergebnis erinnert allerdings stark an Babybrei, so dass wir uns die Suppe gerne verkneifen und uns mit Spiegeleier und Speck genügen, mit Ausnahme von vielleicht Irland ist Australien unserer Meinung nach nämlich der absolut ungeschlagene Speckproduzent!

Nach dem eher stürmischen Vortag begrüsst uns der nächste Morgen mit blauem Himmel und Sonne, das wollen wir ausnutzen und fahren zuerst zur Seal Bay. Die Bucht ist der Hammer!

Weil man vom Board Walk aus die Seelöwen nicht ganz so nah sieht, wie wir gerne hätten, entscheiden wir uns für die geführte Tour, bei welcher man auch an den Beach kann. Leider erwischen wir eine relativ demotivierte Guide, die kaum zwei Schritte vom Steg weg macht – die Freuden von geführten Touren, diese war ein Schuss in den Ofen.

Die Remarkable Rocks sind cool, ich persönlich finde vor allem das Orange im Nachmittagslicht toll, Markus eher die Formen „grins“.

Beim Leuchtturm des Cap Couedic werden wir von einem zutraulichen Wallaby begrüsst. Wirklich fotogen ist das Tierchen allerdings nicht, es hüpft immer auf meine Kameralinse zu, und ich kann ja schlecht ein Wallaby im Makrobereich fotografieren.

Den Admirals Arch selbst finden wir eher „naja“, die vorgelagerten Felseninseln mit ihrer Brandung sind viel eindrücklicher, auch sehen wir hier irgendwie mehr von den haarigen Seelöwen als bei der Seal Bay.

Auf dem Rückweg fahren wir nochmals am Leutturm vorbei und das doofe Wallaby sitzt brav mitten auf der Strasse. Nachdem wir doch einige überfahrene Tiere am Strassenrand gesehen haben und die Leute teilweise ziemlich rasen, bringen wir es nicht übers Herz, das kleine Tierchen auf der Strasse sitzen zu lassen. Verschrecken und wegjagen lässt es sich nicht, hupen, Motor aufheulen lassen, klatschen, alles nutzlos. Ich hole also meine Kamera hervor und siehe da, brav hüpft es auf mich zu, so locke ich es zumindest auf den Fussweg zum Leuchtturm.

Leuchtturm inkl. blauem Himmel

Nach dem Suppen/Eier-Fiasko vom Vorabend gönnen wir uns ein schönes einsames Bushcamp bei der Snake Lagoon. Lagerfeuer sind zwar wegen Buschfeuergefahr verboten, Steaks und ein Gläschen Rotwein gibts aber natürlich trotzdem. Das ganze in Gesellschaft von Wallabys und drei ziemlich frechen Possums – Markus hat ungute Erinnerungen, ich finde sie einfach nur süss; bin ja schliesslich eine Frau und die Tiere haben Fell!

Unglaublich aber wahr, am nächsten Morgen regnet es, naja es nieselt. Zum Glück hatten wir sowieso einen eher gemütlichen Tag eingeplant und fahren zuerst mal zum Visitor Center zum „käfele“. Ums Visitor Center herum gibts einige schöne kurze Walks, die für dieses Wetter perfekt sind.

Auch den „Koala Walk“ können wir noch gemütlich beenden, bevor der Himmel seine Schleusen öffnet. Abgesehen von den Koalas natürlich wars total spassig, zuzuschauen wie die chinesischen Tourgrupen durch den Eucalyptuswald rasen und alle Koalas verpassen… Zum Glück gibts beim Koala Sanctuary ein Cafe, da können wir lunchen und gleichzeitig auf trockeneres Wetter warten.

Petrus ist uns nicht gnädig, entsprechend finden wir die Hanson Bay zwar einmalig schön,

Selber Standort, selbe Kamera, 5 Minuten später…

möchten aber nicht länger bleiben, es zieht und auf den Campingplatz. Auch hier gibt’s nochmals ein Eucalyptuswäldchen mit Koalas und vor allem vielen vielen Cockatoos und Loris, die stellen meine Fotogeduld aber auf eine harte Probe.

Der Himmel ist bedeckt und mit dem Wind es ist saukalt (sorry für den Ausdruck), nicht das peefekte Wetter für die Strände, die wir uns im Norden der Insel anschauen möchten. Während der Süden mit seinen Klippen eher schroff dafür spektakulär anmutet, ist der Norden mit seinen weissen Sandbuchten eher lieblich. Also, ab auf die Gravel Road Richtung Western River Cove, einer meiner Favoriten der Insel. Zuerst werden wir aber noch von einer zwar fotogenen aber ziemlich giftigen Tiger Snake begrüsst. Anschliessend ab ins Wasser, auch wenns freezing ist, zumindest einmal müssen wir in Australien im Meer gewesen sein.

Die Snelling Beach anschliessend ist im Vergleich eher enttäuschend, aber ein perfekter Lunchplatz,

die Stork Bay dafür der Hammer, vorausgesetzt man findet die gutversteckte Bucht, dazu muss man nämlich duch einen Felstunnel schleichen und holt sich nasse Füsse.

Abends campen wir an der Duck Lagoon. Unterwegs wie immer etwas Wild Life

Kangarootailflower

Da hatte jemand Glück, dass wir langsam und vorsichtig unterwegs waren, konnten für zwei Echidnas rechtzeitig stoppen!

Um die Lagune herum gibts wieder Koalas und einige Überbleibsel einer Eucalyptuspresse.

Hier wären sogar Camp Fire erlaubt, wagen wir wegen des heftigen Winds aber nicht, wollen ja nicht für ein Bushfeuer verantwortlich sein; von Wärme können wir also nur träumen. Nachts kühlt es mittlerweile auf unter 10 Grad ab, was keinen richtigen Spass mehr macht. Wir suchen uns am nächsten Morgen also ein Cafe, im unsere Überfahrt aufs Festland zu planen ( und endlich den Fleurieu Peninsula Blog freitzuschalten), die Fähren fahren nämlich unregelmässig und sind stark ausgebucht. Bevors am Nachmittag aber weitergeht, besuchen wir noch die Emu Bay, diese ist jetzt im Herbst aber leider seegrasüberschwemmt und nicht wirklich fotogen. Was aber beinahe unschlagbar ist, ist die Pennington Bay – traumhaft schön und einsam!

Ausblick beim Lunch

So, jetzt haben wir noch zwei Tage Zeit, um nach Adelaide zu gondeln, wo wir uns von unserem treuen „Dusty“ verabschieden müssen.

Verlad von Kangaroo Island Trauben auf die Fähre zur Pressung auf dem Festland

McLaren Vale und bye bye Australia

Unsere letzten drei Tage in Australien und gleichzeitig die letzten drei unserer fünfmonatigen „Mittelamerikareise“ sind angebrochen; es war und ist eine tolle leider einmalige Zeit! Es gibt gerade einige letzte Male und auch erste wehmütige Gedanken aber auch etwas Vorfreude auf zu Hause und unser eigenes Bett…

Ein letztes Wallaby
Ein letztes Lagerfeuer

Ein letzter Blick über die Küste Australiens
Ein letztes Mal am Strand

Ein letzter Sonnenuntergang
Ein letztes Selfie

Ein letztes Glas Wein

Halt, stopp, soweit sind wir noch gar nicht. Zuerst gehts noch ins McLaren Vale zum Wine Tasting. Spannend sind vor allem auch die Arbeitsabläufe, welche sich sehr stark von unseren unterscheiden. Geerntet wird meist vollmaschinell, die Erntemaschine fährt mit zwei Kämmen mitten durch die Reben, diese sehen anschliessend zwar etwas gerupft aus, nehmen natürlich aber nicht viel Schaden. Wie das mit der Auslese und der Qualität funktioniert, ist mir allerdings etwas schleierhaft, allerdings gibts hier natürlich keine Hagelschäden, aufgrund weniger Feuchtigkeit weniger Fäulnis und auch sonst andere Schädlinge, die die Traubenqualität beeinflussen.

Ansonsten geniessen wir die Sicht über die Rebberge resp. Vineyards und suchen vor allem alte Family Wineries zum Probieren auf.

Schönes Cellar Door mitten im Städtchen McLaren Vale

Blick über die Reben der Kay Brothers, produzieren Wein seit 126 Jahren

Unser bestes und informativstes Wine Tasting im Cellar der Kay Brothers, die Fässer im Hintergrund beinhalten übrigens Fortified Wine (eigentlich Port)
Woodstock Winery, tolle Weine, uralt und der Name irgendwie cool

Ein Abschied, der uns nicht leicht fällt, unser Campervan Dusty hat uns zuverlässig über alle möglichen und unmöglichen Wege kutschiert.

In Adelaide machen wir noch einen letzten kurzen Stadtbummel und geniessen einen letzten Drink bevors morgen ab ins Flugzeug geht.

So, sind mittlerweile auf der Heimreise und bei unserem ersten Zwischenstopp in Perth angelangt, geniessen unseren 10stündigen Aufenthalt bei einem ausgibigen Stadtbummel.

See you all soon!

Safely arrived in Kenia

After an unusual quiet 7 hours flight we arrived in Nairobi, where George our driver was already waiting for us. After just 5 minutes of driving I casually asked Markus: „where do you have the camera bag?“. Shock Moment! We’ve left it in the aircraft… Although we turned immediately and with lots of begging the security even let us pass to the arrival section again, we were late, the maschine has already tsken off again, next destination Daressalam; meaning bye bye camera no 3 on this extended trip.

We then wanted to wait for about 20 minites for another volunteer to arrive. I guess they were african 20 minutes because after 2 hours we left without finding her and drove to our accommodation for the night. The next morning we were suposed to leave for the project, another 5 to 6 hours drive, at 6.30 according the paperwork we’ve received from the project in advance, at 9 to 9.30 according the i formation George gave us and 8.30 according the project manager of the Limuri Project where we’ve spent the night. African timing, we finally were picked up and left some time after 9 a.m.

When we arrived yesterday it was alreday dark and we haven’t seen much anymore. Driving trough the city in the morning the daylight showed us once again how shockingly poor some people in Kenia are, the view over the landscape how rich the land is.

After 5 hours drive we reached the Naboishi Conservatory, quickly changed vehicle, visited the amazingly colorful local Massai market which takes place every monday and started the short drive to our camp.

Even on the short 15 minutes drive to our camp we’ve seen some warthogs, zebras, gnus, gazellas and giraffes.

River Crossing

The camp which will be our home for the next three weeks consists of two buildings containing dining room and volunteering doorms and showers (lucky we, we got a dorm for ourselfs!) and couple of tents for the staff.

Dining Room

Our work will mostly consists of animal counting and monitoring but details we’llonly learn tomorrow. For the moment it’s settling in, unpacking and sucking in the stunning view I have whilst writing the blog.

Sunset

Moonrise

X

1st week on the Masai Mara Big Cat Conservation Project

Am Dienstag Morgen gehts erstmals richtig los mit Arbeit, wir müssen „Grasfresser“ zählen. Eigentlich ist es ein bisschen wie Safari mit Zusatzaufgabe. Das heisst, wir fahren im Safarifahrzeug durch die Steppe, stoppen innerhalb des gewünschten Bereichs sobald wir Tiere sehen und dann heissts: „25 Impalas, 37m Distanz bei 270 Grad“, das alles wird dann in einer App erfasst und soll v.a. im Jahresvergleich Aufschluss geben, wann sich wieviele Tiere in welchem Bereich aufhalten.

Marietta mit Kompass

Thomson Gazelle

Zebras

Hyäne

Die Arbeit ist einfach, die Umgebung der Hammer und kurz vor Mittag sehen wir dann eine Cheetah mit vier Jungen beim Fressen, einfach nur sensationell. Da halten sogar wir an und unterbrechen unsere Arbeit!

Mittags macht Niels Morgenson vom vom Mara Predator Project eine umfassende Info bez. Katzenmonitoring. Hier gehts wiederum um Sichtung von bereits bekannten aber auch neuen Raubkatzen sowie deren ID. D.h. wir fahren durch die Gegend, suchen nach Raubkatzen, wobei wir nach und nach möglichst das ganze Gebiet abdecken sollen. Sobald wir ein Kätzchen sehen, werden alle Daten notiert, Nahaufnahmen von Flanke, Schnurrhaaren und Ohren zur Identifikation gemacht und später dann alles im Computer in einer App erfasst. Wir finden, es gibt definitiv schlechtere Jobs als die Suche nach Raubkatzen, wir sind sogar erfolgreich und finden ein Pride mit 3 Weibchen und 5 Jungen.

Auch Elefanten werden so erfasst. Und ach ja, meine Kamera ist aufgetaucht, die ist frischfröhlich wieder nach Zürich geflogen, versuche jetzt, das Teil wieder nach Kenia zu bringen 😁.

Voila, am Mittwoch gehts weiter mit Community Work. Nachdem die Primary School wegen April geschlossen hat, dürfen wir Strassen reparieren… Das ganze ist irgendwie total witzig. Mit unserem Driver Francis fahren wir zu besagtem Loch in der Strasse und bekommen den Auftrag, dieses mit Steinen zu füllen. Er hilft mit und wir schleppen die erste Ladung faustgrosser Steine heran, so kommen wir nicht wirklich vorwärts. Also fangen Markus und ich an, grosse Steinplatten aus dem Fluss heranzuschleppen, in 2 anstatt geplanten 4 Stunden ist die Arbeit getan und die Strasse wieder passierbar.

Die haben wohl nicht mit Schweizer Effizienz gerechnet, zurück im Camp weiss nämlich niemand so genau, was mit uns anfangen. Wir schlagen vor, die Monitoringdaten vom Vortag bereits jetzt anstatt erst nach dem Lunch in den Computer einzupflegen, wir spekulieren auf einen freien Nachmittag, nebenan gibts nämlich eine Lodge in Gehdistanz.

Welcome committee back on our Camp 😆

Alle sind einverstanden, verschwinden aber irgendwie, obwohl uns eigentlich jemand zeigen sollte, wie das genau funktioniert, afrikanische Organisation eben. Tja, kann ja wohl nicht so schwer sein, wir schnappen uns den Laptop, suchen uns durch die Files, staunen ob der Organisation und Filebenennung, schaffens aber problemlos, alles einzupflegen und die zugehörigen Fotos upzuloaden. 11.30 Uhr und wir haben unsere Tagesarbeit erledigt, mit Ausnahme des Drives fürs Cat Monitoring am späten Nachmittag, freue mich bereits darauf.

Donnerstag ist wieder Tierzählung der Grasfresser angesagt:

Eland, die grösste Gazelle

Male Impala

Am Nachmittag gehts wieder auf zum Katzenmonitoring. Lange werden wir aber vor allem mit Vögeln beglückt… OK, das alte Giraffenmännchen war ebenfalls toll…

Lilac Breasted Roller

Laped Faced Vulture

Goliath Heron

Weaver Bird

DikDik

Erst im Eindunkeln stolpern wir über ein Löwenweibchen mit zwei Jungen, naja, wohl eher Teenies, aber immer noch komplett verspielt.

Auf dem Heimweg entdecke ich dann noch zwei bisher unbekannte junge Löwenmännchen, richtig spanned, aber leider schon zu dunkel für saubere ID Fotos von Ohren, Zähnen und Schnauze. Die Kätzchen müssen wir wohl Morgen oder nächste Woche nochmals suchen gehen.

Markus bei der Datenerfassung

Und morgen machen wir als Wochenabschluss „grass monitoring“, bin ja gespannt…

Ben, unser Koch, der wohl wichtigste Mann im Camp! Das Essen ist eine gelungene Mischung aus europäischen und afrikanischen Gerichten.

Freitag Nachmittag, die Arbeit ist getan und wir sitzen gemütlich bei einem Glas Wein in der luxuriösen Nachbarlodge und geniessen die Aussicht. Abends gibts bei uns ein Lagerfeuer (vorausgesetzt es regnet nicht) und morgen früh machen wir offiziell eine Safarifahrt 😎

Weekend during our volunteering stage in Kenia

Well, it seems my call for weekend on Friday was a bit early.

There was a missundestanding and we still „had to“ go on an afternoon drive for cat monitoring covering the outer borders and „white spots“ of the Conservancy. We actually didn’t expect to see anything exciting, but I was just counting „one Impala“, when Fancis our driver stated „and one Leopard“; so calm, se first thought he was teasing us, but now, there were indeed two Leopards sitting or better hanging in a tree. We were really excited when they started to climb down, disapear in the bush and started to mate.

Carol, our project manager, could hardly believe that we were willing to spend money on additional game drives. Luckily Francis volunteered to drive on the weekend which made it much cheaper than joining the drives of the Safari Camp closeby. Leaving shortly after 6 for an early morning drive, we were welcomed by a stunning sunrise and a very handsome all dressed up in his Masai clothes driver.

In the most beautiful sunlight we’ve found a herd of buffalos

Gnus

Breakfast

And later on to big male lions, Cesar II and Ron II.

Closeby then the Moniko pride!!! The cubs were still very playful, it was grat to watch them, but as soon as they started to suround our car, sniff at the tyres and pull at the coverage of the spare tyre, it was a bit scary.

Staring directly at me

In the evening we’ve treated ourselfs with a bit of luxury and enjoyed a great dinner at Encounter Mara, served outdoors with candle lights next to the camp fire.

And Sunday morning was our cultural morning. Since Markus hasn’t visited a Massai village bevore we did so. Visiting and joining the welcome, ladies and warrier dance was a special thing and we also got beautiful pictures of the Massai people in their colourful clothes. It’s amazing how they were able to keep their traditions alive and still live amongst their own culture.

Women walking over to perform the welcome dance

Warrier dance; danced bevor hunting a lion

Starting a fire

Fireplace inside the house

Souvenirs

Current view whilst waiting for the weekend blog to be finished.