Fleurieu Peninsula

Vorab schon mal eine kurze Vorwarnung, dies ist weder unser bester noch spannendster Blog, es handelt sich v a. um unsere Fahrtage, deshalb ist er wohl vor allem als Einschlaflektüre geeignet.

Nach den Grampians haben wir erst mal einen Fahrtag eingeplant, um im die Nähe von Adelaide zu kommen. Unterwegs haben wir dann spontan entschlossen, doch nochmals südlich zu fahren und den Caroong National Park „mitzunehmen“. Die eher verschlammten Fluss- resp. Seeufer wie auch die trostlosen, trockenen Salzseen begeistern uns aber nicht wirklich

und wir fahren direkt weiter via eine kleine Fähre auf die Fleurieu Halbinsel.

Hier landen wir zuerst in den Flood Plains des Longhorn Creeks, einer bekannten Weinregion. Wir gönnen uns einen gemütlichen Wine Tasting Tag, „treffen“ dabei auf einige „alte Bekannte“, sind aber natürlich viel mehr an den Family Wineries interessiert, die nicht exportieren.

Bleadsdale Winery

Alte Weinpresse aus Red Gum Wood

Alte Weinpresse aus Red Gum Wood

Blick vom Restaurant der Sea Breeze Winery
Blick vom Restaurant der Sea Breeze Winery

Restaurant der Sea Breeze Winery

In der Horse Shoe Bay in Port Elliot gönnen wir uns einen gemütlichen Sun Downer mit Blick auf die Bucht.

So malerisch das Städtchen Victor Harbour mit seiner Fussgängerzone und den zahlreichen Kolonialbauten auch ist, es ist nicht wirklich, was wir suchen.

Der Entscheid, ob wir unsere letzte Woche in Australien in den Flinders Ranges oder auf Kangaroo Island verbringen fällt uns nicht leicht. Eigentlich ziehts uns ja eher wieder ins Outback, aber Flinders Ranges ohne Allrad und Wanderschuhe? Scheissidee… Also auf gehts nach Kangaroo Island!

Kangaroo Island

Kangaroo Island ist als drittgrösste Insel Australiens von distanzmässig nicht zu unterschätzen, auch wenn sich hier die Highlights wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Am ersten Abend schaffen wir aber nicht mehr viel mehr, ausser auf dem Campingplatz einzuchecken. Ich bin von der eher rauhen Überfahrt noch immer etwas wacklig auf den Beinen, Markus bekocht mich entsprechend mit einer vermeindlich magenfreundlichen Kürbissuppe aus der Dose. Das Ergebnis erinnert allerdings stark an Babybrei, so dass wir uns die Suppe gerne verkneifen und uns mit Spiegeleier und Speck genügen, mit Ausnahme von vielleicht Irland ist Australien unserer Meinung nach nämlich der absolut ungeschlagene Speckproduzent!

Nach dem eher stürmischen Vortag begrüsst uns der nächste Morgen mit blauem Himmel und Sonne, das wollen wir ausnutzen und fahren zuerst zur Seal Bay. Die Bucht ist der Hammer!

Weil man vom Board Walk aus die Seelöwen nicht ganz so nah sieht, wie wir gerne hätten, entscheiden wir uns für die geführte Tour, bei welcher man auch an den Beach kann. Leider erwischen wir eine relativ demotivierte Guide, die kaum zwei Schritte vom Steg weg macht – die Freuden von geführten Touren, diese war ein Schuss in den Ofen.

Die Remarkable Rocks sind cool, ich persönlich finde vor allem das Orange im Nachmittagslicht toll, Markus eher die Formen „grins“.

Beim Leuchtturm des Cap Couedic werden wir von einem zutraulichen Wallaby begrüsst. Wirklich fotogen ist das Tierchen allerdings nicht, es hüpft immer auf meine Kameralinse zu, und ich kann ja schlecht ein Wallaby im Makrobereich fotografieren.

Den Admirals Arch selbst finden wir eher „naja“, die vorgelagerten Felseninseln mit ihrer Brandung sind viel eindrücklicher, auch sehen wir hier irgendwie mehr von den haarigen Seelöwen als bei der Seal Bay.

Auf dem Rückweg fahren wir nochmals am Leutturm vorbei und das doofe Wallaby sitzt brav mitten auf der Strasse. Nachdem wir doch einige überfahrene Tiere am Strassenrand gesehen haben und die Leute teilweise ziemlich rasen, bringen wir es nicht übers Herz, das kleine Tierchen auf der Strasse sitzen zu lassen. Verschrecken und wegjagen lässt es sich nicht, hupen, Motor aufheulen lassen, klatschen, alles nutzlos. Ich hole also meine Kamera hervor und siehe da, brav hüpft es auf mich zu, so locke ich es zumindest auf den Fussweg zum Leuchtturm.

Leuchtturm inkl. blauem Himmel

Nach dem Suppen/Eier-Fiasko vom Vorabend gönnen wir uns ein schönes einsames Bushcamp bei der Snake Lagoon. Lagerfeuer sind zwar wegen Buschfeuergefahr verboten, Steaks und ein Gläschen Rotwein gibts aber natürlich trotzdem. Das ganze in Gesellschaft von Wallabys und drei ziemlich frechen Possums – Markus hat ungute Erinnerungen, ich finde sie einfach nur süss; bin ja schliesslich eine Frau und die Tiere haben Fell!

Unglaublich aber wahr, am nächsten Morgen regnet es, naja es nieselt. Zum Glück hatten wir sowieso einen eher gemütlichen Tag eingeplant und fahren zuerst mal zum Visitor Center zum „käfele“. Ums Visitor Center herum gibts einige schöne kurze Walks, die für dieses Wetter perfekt sind.

Auch den „Koala Walk“ können wir noch gemütlich beenden, bevor der Himmel seine Schleusen öffnet. Abgesehen von den Koalas natürlich wars total spassig, zuzuschauen wie die chinesischen Tourgrupen durch den Eucalyptuswald rasen und alle Koalas verpassen… Zum Glück gibts beim Koala Sanctuary ein Cafe, da können wir lunchen und gleichzeitig auf trockeneres Wetter warten.

Petrus ist uns nicht gnädig, entsprechend finden wir die Hanson Bay zwar einmalig schön,

Selber Standort, selbe Kamera, 5 Minuten später…

möchten aber nicht länger bleiben, es zieht und auf den Campingplatz. Auch hier gibt’s nochmals ein Eucalyptuswäldchen mit Koalas und vor allem vielen vielen Cockatoos und Loris, die stellen meine Fotogeduld aber auf eine harte Probe.

Der Himmel ist bedeckt und mit dem Wind es ist saukalt (sorry für den Ausdruck), nicht das peefekte Wetter für die Strände, die wir uns im Norden der Insel anschauen möchten. Während der Süden mit seinen Klippen eher schroff dafür spektakulär anmutet, ist der Norden mit seinen weissen Sandbuchten eher lieblich. Also, ab auf die Gravel Road Richtung Western River Cove, einer meiner Favoriten der Insel. Zuerst werden wir aber noch von einer zwar fotogenen aber ziemlich giftigen Tiger Snake begrüsst. Anschliessend ab ins Wasser, auch wenns freezing ist, zumindest einmal müssen wir in Australien im Meer gewesen sein.

Die Snelling Beach anschliessend ist im Vergleich eher enttäuschend, aber ein perfekter Lunchplatz,

die Stork Bay dafür der Hammer, vorausgesetzt man findet die gutversteckte Bucht, dazu muss man nämlich duch einen Felstunnel schleichen und holt sich nasse Füsse.

Abends campen wir an der Duck Lagoon. Unterwegs wie immer etwas Wild Life

Kangarootailflower

Da hatte jemand Glück, dass wir langsam und vorsichtig unterwegs waren, konnten für zwei Echidnas rechtzeitig stoppen!

Um die Lagune herum gibts wieder Koalas und einige Überbleibsel einer Eucalyptuspresse.

Hier wären sogar Camp Fire erlaubt, wagen wir wegen des heftigen Winds aber nicht, wollen ja nicht für ein Bushfeuer verantwortlich sein; von Wärme können wir also nur träumen. Nachts kühlt es mittlerweile auf unter 10 Grad ab, was keinen richtigen Spass mehr macht. Wir suchen uns am nächsten Morgen also ein Cafe, im unsere Überfahrt aufs Festland zu planen ( und endlich den Fleurieu Peninsula Blog freitzuschalten), die Fähren fahren nämlich unregelmässig und sind stark ausgebucht. Bevors am Nachmittag aber weitergeht, besuchen wir noch die Emu Bay, diese ist jetzt im Herbst aber leider seegrasüberschwemmt und nicht wirklich fotogen. Was aber beinahe unschlagbar ist, ist die Pennington Bay – traumhaft schön und einsam!

Ausblick beim Lunch

So, jetzt haben wir noch zwei Tage Zeit, um nach Adelaide zu gondeln, wo wir uns von unserem treuen „Dusty“ verabschieden müssen.

Verlad von Kangaroo Island Trauben auf die Fähre zur Pressung auf dem Festland

McLaren Vale und bye bye Australia

Unsere letzten drei Tage in Australien und gleichzeitig die letzten drei unserer fünfmonatigen „Mittelamerikareise“ sind angebrochen; es war und ist eine tolle leider einmalige Zeit! Es gibt gerade einige letzte Male und auch erste wehmütige Gedanken aber auch etwas Vorfreude auf zu Hause und unser eigenes Bett…

Ein letztes Wallaby
Ein letztes Lagerfeuer

Ein letzter Blick über die Küste Australiens
Ein letztes Mal am Strand

Ein letzter Sonnenuntergang
Ein letztes Selfie

Ein letztes Glas Wein

Halt, stopp, soweit sind wir noch gar nicht. Zuerst gehts noch ins McLaren Vale zum Wine Tasting. Spannend sind vor allem auch die Arbeitsabläufe, welche sich sehr stark von unseren unterscheiden. Geerntet wird meist vollmaschinell, die Erntemaschine fährt mit zwei Kämmen mitten durch die Reben, diese sehen anschliessend zwar etwas gerupft aus, nehmen natürlich aber nicht viel Schaden. Wie das mit der Auslese und der Qualität funktioniert, ist mir allerdings etwas schleierhaft, allerdings gibts hier natürlich keine Hagelschäden, aufgrund weniger Feuchtigkeit weniger Fäulnis und auch sonst andere Schädlinge, die die Traubenqualität beeinflussen.

Ansonsten geniessen wir die Sicht über die Rebberge resp. Vineyards und suchen vor allem alte Family Wineries zum Probieren auf.

Schönes Cellar Door mitten im Städtchen McLaren Vale

Blick über die Reben der Kay Brothers, produzieren Wein seit 126 Jahren

Unser bestes und informativstes Wine Tasting im Cellar der Kay Brothers, die Fässer im Hintergrund beinhalten übrigens Fortified Wine (eigentlich Port)
Woodstock Winery, tolle Weine, uralt und der Name irgendwie cool

Ein Abschied, der uns nicht leicht fällt, unser Campervan Dusty hat uns zuverlässig über alle möglichen und unmöglichen Wege kutschiert.

In Adelaide machen wir noch einen letzten kurzen Stadtbummel und geniessen einen letzten Drink bevors morgen ab ins Flugzeug geht.

So, sind mittlerweile auf der Heimreise und bei unserem ersten Zwischenstopp in Perth angelangt, geniessen unseren 10stündigen Aufenthalt bei einem ausgibigen Stadtbummel.

See you all soon!

Safely arrived in Kenia

After an unusual quiet 7 hours flight we arrived in Nairobi, where George our driver was already waiting for us. After just 5 minutes of driving I casually asked Markus: „where do you have the camera bag?“. Shock Moment! We’ve left it in the aircraft… Although we turned immediately and with lots of begging the security even let us pass to the arrival section again, we were late, the maschine has already tsken off again, next destination Daressalam; meaning bye bye camera no 3 on this extended trip.

We then wanted to wait for about 20 minites for another volunteer to arrive. I guess they were african 20 minutes because after 2 hours we left without finding her and drove to our accommodation for the night. The next morning we were suposed to leave for the project, another 5 to 6 hours drive, at 6.30 according the paperwork we’ve received from the project in advance, at 9 to 9.30 according the i formation George gave us and 8.30 according the project manager of the Limuri Project where we’ve spent the night. African timing, we finally were picked up and left some time after 9 a.m.

When we arrived yesterday it was alreday dark and we haven’t seen much anymore. Driving trough the city in the morning the daylight showed us once again how shockingly poor some people in Kenia are, the view over the landscape how rich the land is.

After 5 hours drive we reached the Naboishi Conservatory, quickly changed vehicle, visited the amazingly colorful local Massai market which takes place every monday and started the short drive to our camp.

Even on the short 15 minutes drive to our camp we’ve seen some warthogs, zebras, gnus, gazellas and giraffes.

River Crossing

The camp which will be our home for the next three weeks consists of two buildings containing dining room and volunteering doorms and showers (lucky we, we got a dorm for ourselfs!) and couple of tents for the staff.

Dining Room

Our work will mostly consists of animal counting and monitoring but details we’llonly learn tomorrow. For the moment it’s settling in, unpacking and sucking in the stunning view I have whilst writing the blog.

Sunset

Moonrise

X

1st week on the Masai Mara Big Cat Conservation Project

Am Dienstag Morgen gehts erstmals richtig los mit Arbeit, wir müssen „Grasfresser“ zählen. Eigentlich ist es ein bisschen wie Safari mit Zusatzaufgabe. Das heisst, wir fahren im Safarifahrzeug durch die Steppe, stoppen innerhalb des gewünschten Bereichs sobald wir Tiere sehen und dann heissts: „25 Impalas, 37m Distanz bei 270 Grad“, das alles wird dann in einer App erfasst und soll v.a. im Jahresvergleich Aufschluss geben, wann sich wieviele Tiere in welchem Bereich aufhalten.

Marietta mit Kompass

Thomson Gazelle

Zebras

Hyäne

Die Arbeit ist einfach, die Umgebung der Hammer und kurz vor Mittag sehen wir dann eine Cheetah mit vier Jungen beim Fressen, einfach nur sensationell. Da halten sogar wir an und unterbrechen unsere Arbeit!

Mittags macht Niels Morgenson vom vom Mara Predator Project eine umfassende Info bez. Katzenmonitoring. Hier gehts wiederum um Sichtung von bereits bekannten aber auch neuen Raubkatzen sowie deren ID. D.h. wir fahren durch die Gegend, suchen nach Raubkatzen, wobei wir nach und nach möglichst das ganze Gebiet abdecken sollen. Sobald wir ein Kätzchen sehen, werden alle Daten notiert, Nahaufnahmen von Flanke, Schnurrhaaren und Ohren zur Identifikation gemacht und später dann alles im Computer in einer App erfasst. Wir finden, es gibt definitiv schlechtere Jobs als die Suche nach Raubkatzen, wir sind sogar erfolgreich und finden ein Pride mit 3 Weibchen und 5 Jungen.

Auch Elefanten werden so erfasst. Und ach ja, meine Kamera ist aufgetaucht, die ist frischfröhlich wieder nach Zürich geflogen, versuche jetzt, das Teil wieder nach Kenia zu bringen 😁.

Voila, am Mittwoch gehts weiter mit Community Work. Nachdem die Primary School wegen April geschlossen hat, dürfen wir Strassen reparieren… Das ganze ist irgendwie total witzig. Mit unserem Driver Francis fahren wir zu besagtem Loch in der Strasse und bekommen den Auftrag, dieses mit Steinen zu füllen. Er hilft mit und wir schleppen die erste Ladung faustgrosser Steine heran, so kommen wir nicht wirklich vorwärts. Also fangen Markus und ich an, grosse Steinplatten aus dem Fluss heranzuschleppen, in 2 anstatt geplanten 4 Stunden ist die Arbeit getan und die Strasse wieder passierbar.

Die haben wohl nicht mit Schweizer Effizienz gerechnet, zurück im Camp weiss nämlich niemand so genau, was mit uns anfangen. Wir schlagen vor, die Monitoringdaten vom Vortag bereits jetzt anstatt erst nach dem Lunch in den Computer einzupflegen, wir spekulieren auf einen freien Nachmittag, nebenan gibts nämlich eine Lodge in Gehdistanz.

Welcome committee back on our Camp 😆

Alle sind einverstanden, verschwinden aber irgendwie, obwohl uns eigentlich jemand zeigen sollte, wie das genau funktioniert, afrikanische Organisation eben. Tja, kann ja wohl nicht so schwer sein, wir schnappen uns den Laptop, suchen uns durch die Files, staunen ob der Organisation und Filebenennung, schaffens aber problemlos, alles einzupflegen und die zugehörigen Fotos upzuloaden. 11.30 Uhr und wir haben unsere Tagesarbeit erledigt, mit Ausnahme des Drives fürs Cat Monitoring am späten Nachmittag, freue mich bereits darauf.

Donnerstag ist wieder Tierzählung der Grasfresser angesagt:

Eland, die grösste Gazelle

Male Impala

Am Nachmittag gehts wieder auf zum Katzenmonitoring. Lange werden wir aber vor allem mit Vögeln beglückt… OK, das alte Giraffenmännchen war ebenfalls toll…

Lilac Breasted Roller

Laped Faced Vulture

Goliath Heron

Weaver Bird

DikDik

Erst im Eindunkeln stolpern wir über ein Löwenweibchen mit zwei Jungen, naja, wohl eher Teenies, aber immer noch komplett verspielt.

Auf dem Heimweg entdecke ich dann noch zwei bisher unbekannte junge Löwenmännchen, richtig spanned, aber leider schon zu dunkel für saubere ID Fotos von Ohren, Zähnen und Schnauze. Die Kätzchen müssen wir wohl Morgen oder nächste Woche nochmals suchen gehen.

Markus bei der Datenerfassung

Und morgen machen wir als Wochenabschluss „grass monitoring“, bin ja gespannt…

Ben, unser Koch, der wohl wichtigste Mann im Camp! Das Essen ist eine gelungene Mischung aus europäischen und afrikanischen Gerichten.

Freitag Nachmittag, die Arbeit ist getan und wir sitzen gemütlich bei einem Glas Wein in der luxuriösen Nachbarlodge und geniessen die Aussicht. Abends gibts bei uns ein Lagerfeuer (vorausgesetzt es regnet nicht) und morgen früh machen wir offiziell eine Safarifahrt 😎

Weekend during our volunteering stage in Kenia

Well, it seems my call for weekend on Friday was a bit early.

There was a missundestanding and we still „had to“ go on an afternoon drive for cat monitoring covering the outer borders and „white spots“ of the Conservancy. We actually didn’t expect to see anything exciting, but I was just counting „one Impala“, when Fancis our driver stated „and one Leopard“; so calm, se first thought he was teasing us, but now, there were indeed two Leopards sitting or better hanging in a tree. We were really excited when they started to climb down, disapear in the bush and started to mate.

Carol, our project manager, could hardly believe that we were willing to spend money on additional game drives. Luckily Francis volunteered to drive on the weekend which made it much cheaper than joining the drives of the Safari Camp closeby. Leaving shortly after 6 for an early morning drive, we were welcomed by a stunning sunrise and a very handsome all dressed up in his Masai clothes driver.

In the most beautiful sunlight we’ve found a herd of buffalos

Gnus

Breakfast

And later on to big male lions, Cesar II and Ron II.

Closeby then the Moniko pride!!! The cubs were still very playful, it was grat to watch them, but as soon as they started to suround our car, sniff at the tyres and pull at the coverage of the spare tyre, it was a bit scary.

Staring directly at me

In the evening we’ve treated ourselfs with a bit of luxury and enjoyed a great dinner at Encounter Mara, served outdoors with candle lights next to the camp fire.

And Sunday morning was our cultural morning. Since Markus hasn’t visited a Massai village bevore we did so. Visiting and joining the welcome, ladies and warrier dance was a special thing and we also got beautiful pictures of the Massai people in their colourful clothes. It’s amazing how they were able to keep their traditions alive and still live amongst their own culture.

Women walking over to perform the welcome dance

Warrier dance; danced bevor hunting a lion

Starting a fire

Fireplace inside the house

Souvenirs

Current view whilst waiting for the weekend blog to be finished.

2nd week on the Volunteering Project in Naibosho Conservancy

Monday morning was our first official visit to the Kyioki Guiding School. At the Guiding school up to 30 students are thought to be safari guides. The current class consists of 24 students amongst them around 25% girls, all Massai people from villages closeby.

We were invited to hold a presentation to give the students information about Switzerland which should help them interacting with tourists after passing their exam in June. It was a real pleasure to do this presentation because I’ve never seen people more eager to learn and get additional information like this class.

The beginning of the afternoon cat monitoring drive started out quite boring with coolish temperatures and not a lot of wildlife around. Suddenly one of the two girls of the guiding school who were joining the drive in order to get used to interact with tourists stated: “ there is a lion“.

We tried to follow her but she disappeared into thick bush. A bit later when it was already darkening we staggered over the 10 lions of Ilkisiusiu pride resting next of the males in the Conservancy.

Tuesday morning means game counts which is not really exciting but important and I still managed to get some nice pictures, especially dozends of giraffes showed up.

Dik Dik

Waterbuck

Baby Zebra

Photo Bomb…

Finally my lost camera was found and Markus went all the way to Nairobi, to get hold of it. During all this mess I was really glad I had the hand espresso maker with me, which a colleague from work gifted me.

During the afternoon cat monitoring drive on Tuesday afternoon we didn’t find any cats but rather two jackals feeding on an Impala. They managed to carry half their pray away when suddenly a hyena appeared and fed on the remainimg part. Francis‘ o- ton:“the limpy one saved the day“.

Wednesday is Conservation work day and we got the task to remove invasive plants. A dorny, dirty and sweaty work, but we managed to cover quite a stretch. Well against the sweat we had two possibilities, either shower or go out in the pouring rain…

Föteli regen einfügen

In the afternoon we had to cover the edges if the conservancy in Pardamat with cat monitoring. Excitingly two young male liones appeared which seeemed freshly kicked out of their pride and are most probabely new to the territory. It’s great to see that Pardamat which only came to be part of the Conservancy is already attracting animals.

During the busy task of plain counts on thursday morning we found another cheetah, our second one only so far.

In the afternoon Francis was trying really hard to find the Ilkisiusiu lions pride again. Unfortunately where he originally hoped to find them were some cattels grazing. This is done if the grass within the Conservancy is getting to high and starts to wear out the soil if it’s not cut or grazed.

Just at sunset we were lucky enough to find not Ilkisuisui but Moniko Pride. First we only saw three of the young males, later the whole pride of 17 appeared.

Friday is „grass day“, meaning we do some grass monitoring figuering out how healty the grass within the Conservancy is, if it’s already overgrazed or if it needs more grazing. On the way we first met a cheetah, then two amazing elephant bulls and finally got to do our work.

On the way back, hungry from the work we still stopped again hoping to find this cheetah once again. She was still there, laying in the shade on a termite hill. Whilst watching her, she suddenly stood up to start hunting, her pray a male impala. Well, it’s quite a big pray for a cheetah and she didn’t succeed. Also the next two attempt failed and she finally laid down in the shade to relax and get enough power for another try.

Remember last week when we road work? It was the very same bridge…

Well, we now only have one afternoon drive left, before heading to the Mara Reserve for the weekend.

Weekend im Masai Mara National Reserve

So, es isch Fritig Nomi und mer hond nu no ein Cat Monitoring Drive vorem Weekend vor üs, denn gohts los is Masai Mara Reserve für es biz Luxus und natürlich Safari am Wucheendi!

Erscht am spote Nomitag findemer de Ilkisiusiu Pride mit allne Junge wo fröhlich am umebalge sind, während sich di usgwachsne Wiibli für d’Jagd bereit machind. Eis Wiibli goht dezu vorus uns stiftet innere Gruppe Gnus Unruhe, demit die Richtig Leuerudel flüchtind. Leider hommer nöd bis ganz am Schluss küne bliiibe, wil zwei Tourifahrzüg anegfahre sind, denn mund mir Volunteers üs amel zruggzüche…

De Joseph, üse Guide fürs Masai Mara taucht am Samstig morge i Vollmontur uf, absolut cool. Das dass s’erschti Viech gad es Leuemääli isch, isch natürlich genial.

Our Guide Joseph

Marabu

Wiiter gohts mit Elefante…

Als nächschts taucht Imani, e Cheeta mit ihre beide Junge uf. Imani isch no e jungi unerfahreni Katzemueter, wo leider ihre ganze erschte Wurf verlore hät. Au dasmol hät si scho es Jungs bide Flussdurchquerig verlore. Au jetzt isch si mit ihrne beide Junge wieder Richtig Fluss unterwegs, hät o trotz Hochwasser zweimol zum Überquere agsetzt, aber wieder abbroche. Sitztind jetzt wie uf heisse Kohle bis sie wieder jemand mit beidne Junge gseht und mer wissind, sie sind safe!

Zur Abwechslig es Leuewiibli:

No vorem Zmorge gsehmer au no en Leopard im Bom hange. Er hät en richtig vollgfressner Buch umd no es halbs Warzeschwi ufem Bom obe. Leider pennt das vollgfresseni Kätzli uf dichtbelaubte Äscht und isch nöd sehr fotogen.

Mir fahrind im Räge wiiter Richtig Mara Riv zum Krocks und Hipos azluge.

Mighty Mara River

O a paar alti us de Herde usgschtosseni Wasserbüffel lond sich blicke, khörind übrigens zu de gföhrlichschte Viecher do.

Wil sich im Rege nüme viel blicke loht und mer o langsam nass und doregfrohre sind, gommer früe id Lodge zrugg umd versueching am Sumntig Morge üsers Glück nomol mitem Leopard. Und siehe da, är lugt brav id Kamera und gumpt sogär mol no vo oam Ascht zum andere.

Di erschti richtige Elefanteherde wo uftaucht.

Im dichte Gebüsch hond sich zwei Leuemännli verkroche…

Öbers globind oder nöd, ufem nöchschte Föteli versteckind sich im hoche Gräs füf Cheetas. Die füf werid do „the five Musketeers“ gnannt. Cheetas sind Einzelgänger, höchschtens mol Brüedere bliibind zäme. Noch ca. Zwo Stund warte tauchind im hoche Gräs plötzlich Köpf uf, zerscht nu zzwo, denn noch und noch alli füf, lofind if üs zue, überquerind d’Stross und liggind im Schatte vomene Bom wieder he. En absolut einmolige Ablick!

Our last week volunteering in Kenya with African Impact

Just in case someone thinks we are just being on a vacation you’ll find below our busy timetable as well as the additional tasks and a map of our location.

Outdoor amenities

Yes, we live in the bush…

Quizz with the students at Koiyaki Guiding School

Students wearing their traditional Massai cloths which the also use as a uniform for guiding as well as for attending school

Student showimg us a bird, which was caught in the washrooms

Time to relax

Afternoon means Cat monitoring, we’re already curious about what we are gonna see. Well, currently we are not sure, if we can go at all. Because of the heavy rains over the last days the river at the entrance of the conservancy is swollen and our vehicel unfortunately stands on the other side. And for any reason Francis isn’t keen on doing cat monitoring on foot😉.

Since the rain didn’t really stop on Monday we only could go out again on Tuesday morning for game counts. Umfortunately half way trough we got stuck and had to call for help to pull us out.

In the meantime we just finalised our task on foot.

Baby Gnu

We might not be happy about the rain, but for the people here and the land rain means life. And it’s beutiful to see the whole landscape green and lush and the savannah covered with thousands of tiny flowers.

Before heading out for the afternoon Cat Monitoring drive we have a bit of time to chill at eagle view and enjoy the stunning view and wildlife there.

Well, it wasn’t our luckiest drive with no cats showing at all. But we finally got a stunning sunset.

Wednesday morning was weeding again, we try to get rid of some invasive plants. And since this wasn’t enough workout, Francis asked us to help car washing. Which means driving to the river just outside of the Cinservancy gate, park the car in the eiver and throw dozends of buckets of water at it to get rid of all the mud.

On our way back for lunch we met a small elephant family with their about 4 month old baby.

And just at the river crossing where we fixed the pothole two weeks sgo we stumbeld over some giraffes.

What, I’m hungry!

For our cat monitoring drive in the afternoon we got the task to finde the „long lost“ Sampu Enkare lion pride which hasn’t been seen for roughly three weeks. But as it’s often the casewhen you’re trying really hard to find something, it just doesn’t want to appear. But we had a beautiful view over mixed herds of grasing animals as well as a while bunch of elephants.

Enough – no more photos please!

Well, it seems not to be our week, no cats so far and just after sunset we had another break down of our car, this time it was the shock. Unfortunately our jack didn’t work and we had to wait for backpu from the guiding school – all in the dark with the laughter of hyenas around, exciting and a bit scary at the same time. However, the guys finally fixed it and back in the camp Ben was waiting with shepperds pie for us.

It’s Thursday moring and we’d just stsrted our olain counts, when I suddenly spotted two unfamiliar shaoes in the far distance. Using my binoculars I could confirm: “ two lions“. Here we go, not looking for them we’ve found the hiding two lionesses with their four cubs of the Sampu Enkare pride, what a great start into the day!

Otherwise we’ve seen many old friends which we intend to send back home, since spring has begun…

Lateron we counted way more cattle than wildlife…

In the afternoon we had cat monitoring on the plan. Unfortunately we only fount this lioness who seemd to be heavy pregnant and to lazy ortired to hunt even with a whole herd of wildebeast passing only about 30m in front of her.

Well, if the cats don’t want to appear, we just watch at everything else and hope to see more interesting animals on the weekend. We’ve decided to go on additional game drives on saturday and sunday morning before leaving Kenya on Monday and head over to Zanzibar for a few lazy days on the beach.