Masaya, volcàn y pueblos blancos

Vale, despues el robo de nuestro camara, tocamos fotos con la camara subaquatica…

Porque el ferry hasta Ometepe estuvo lleno, hemos nessecitado esperar hasta el proximo tres horas mas tarde. Desfortunadamente durante ese tiempo el tiempo ha cambiado y una tormenta ha agitado las lanchas si malo que hemos decido no tener ese riesgo y cancelado el viaje hasta isla Ometepe. 

Volcan Concepcion
Volcan Concepcion dos horas mas tarde

Por alternativo visitamos un poquito frustrado Masaya y los pueblos blancos con sus mercados artesanias. Pero nos gustan ese pueblos sin turistas.

Rivas
Biblioteca in Nindiri
Spielsalon
Nindiri
San Marcos
San Marcos
San Marcos
Nindiri
Pferdekutsche – nicht für die Touris…

Wasserlieferant
Güggelilieferant
Iglesia la Concepcion

Procecion del iglesia – Strasse eine gute halbe Stunde gesperrt und kein Mensch ärgert sich…
San Marcos
Parque Central in Masaya
Parque Central in Masaya
Fruchtsaftstand
Menükarte
Ceviche
Pollo a la plancha
Desayuno
Mercado

Mercado Municipal – der Markt für die Einheimischen

Für umgerechnet ca. 1.80 der wohl günstigste Haarschnitt meines Lebens
Poulet- und Wurststand
Carnes
Dulces

Eintopf aus Yucca, Kochbananen und Fleisch

Comprar una hamaca

Quando coleccionar mas informaciones de ese region hemos descubrido un volcan activo cerca de Masaya, a donde podemos ver la lava, un sueño de Markus. Pero otra vez no tenemos mucho suerto con ese volcan, porque no hay mucho actividades no podemos mirar la lava solamente gas y totos los senderos estan cerrados…  

No tenemos micho suerte con volcanos:

El Arenal: lluvia y nubes

El Rincon: cerrado porque hay actividades

El Concepcion on Ometepe: Torrentos, no podemos ir con el ferry

El Masaya: no actividades

Crater del volcan Masaya

Blick über die Masaya Lagune zum Vulkan
Promenade an der Masaya Lagune

Granada

Das Kolonialstädtchen Granada ist erwarteterweise wunderschön. Der grosse, zentrale, grosszügig begrünte und belebte Park wird auf drei Seiten von farbigen Gebäuden und auf der vierten von der bekannten Katedrale flankiert. Auf einer Seite steht eine Reihe nostalgische Pferdekutschen, bereit fussfaule Touris zu den weniger zentralen Sehenswürdigkeiten zu kutschieren. Die Kutscher sagen übrigens im Brustton der Überzeugung: „wer in Granada keine Kutschfahrt gemacht hat, hat Granada nicht gesehen.

Iglesia de Guadelupe

Wir geniessen es richtig, mal wieder in einer Stadt mit Infrastruktur wie Cafes, Restaurants und so zu sein und ziellos stundenlang durch die Stadt zu schlendern.

Catedral de Granada

Blick auf den Parque Colon de Granada

Alcaldia Municipal

Fesrival internacional de poesia

Ausserdem spuckt die Dusche in unserem Hostel immerhin lauwarmes Wasser aus, ein Traum! Sind einmal mehr vom doch sehr hohen Standard überrascht, (saubere Zimmer, gestrichene Wände, geflieste Fussböden, funktionierende Duschen, anständige Betten, schön begrünte Innenhöfe…) wobei wir wiedermal um ein Zimmer mit Fenster bitten, kämpfen und penetrant lächelnd an der Reception rumstehen mussten, habe ich mittlerweile richtig im Griff und kann für mich untypische Geduld entwickeln… Direkt ausserhalb des touristischen zentrums wirkt die Stadt verschlafen, ja richtiggehend ausgestorben, auch ärmlicher wirkende Häuser sind immer noch fröhlich farbig gestrichen.

Iglesia San Francisco

Iglesia de Xalteva

Iglesia la Merced
Iglesia la Merced

Iglesia Guadalupe

Lokales Lädelchen

Einfach nur weil ich die Busse so toll finde…
Nicaraguanischer Rum
Comidas Tipicas

Der Bootsausflug zu den Islettas de Granada ist eine schöne Abwechslung zur Stadt. Unser Capitan Julio erklärt uns in fliessendem Spanisch, dass der Vulkan Mombacho die über 600 Inseln ausgespuckt hat. Die sind alle in Privatbesitz, viele davon zu verkaufen. Für eine schlappe halbe Million gibts hier eine eigene Insel inkl. Haus und Boot zu erwerben, offensichtlich auch für Ausländer absolut unbürokratisch.

Nicaraguasee

Vulkan Mombacho
Momo Araña

Mit der weiteren Planung tun wir uns etwas schwer. Direkt nochmals in eine Stadt möchten wir nicht, obwohl sich mit Leon die nächste Kolonialstadt anbieten würde, auch nach las Peñitas faul am Strand abhängen reizt uns nicht wirklich, würden lieber was aktives machen… 

Markus bei der Reiseplanung im Cafe del Arte

Dass Nicaragua noch nicht sooo touristisch erschlossen ist, war uns bewusst, dass die Folge davon aber ist, dass man kaum etwas auf eigene Faust unternehmen kann, überrascht uns doch sehr. Das Land hat viele Nationalparks, aber nirgendwo gibts offizielle Wanderwege, geschweige denn Beschilderungen oder sogar Karten. Dasselbe bei den Vulkanen, offizielle Wanderwege existieren nicht (oder sind wie beim Masaya geschlossen), die Guides suchen sich einfach ihre Wege irgendwie, irgendwo den Berg hoch. Auch der Zugang zum Kratersee Apoyo erfolgt ausschliesslich via Day Pass durch am See gelegenen Hotels, öffentliche Lagunenzugänge gibt es keine, auch keinen Spazier- oder Wanderweg am Seeufer entlang. Das hat zur Folge, dass sich der Tourismus hier unserer Meinung nach ungesund und für den Grossteil der Lokalbevölkerung nicht profitabel entwickelt. Touris sind entweder von vornherein in einer Reisegruppe unterwegs oder lassen sich als sogenannte Individualreisende per organisiertem Shuttel von Hostel zu Hostel fahren, buchen dort die jeweiligen organisierten Tagestrips, hängen den Rest des Tages im Hostel rum und verpflegen sich dort an der Bar, Küche oder dem hosteleigenen Kühlschrank. Der ganze Profit bleibt im Hostel und das einzig Positive sind einige wenige geschaffene Arbeitsplätze. Im schlechtesten Fall noch nicht mal das. V.a. in San Juan werden in den Hostels oder Restaurants häufig Travellers als sogenannte Volunteers gegen vergünstigte Mahlzeiten oder Zimmermieten angestellt…

Matagalpa y la ruta de cafe

Auf der Suche nach Aktivitäten ohne zwingende Tourbuchung und Vulkanbesteigung haben wir uns für einen Besuch der Kaffeeregion entschieden. Nicht so sehr wegen des Kaffeeanbaus sondern vor allem wegen der Gegend, Nationalparks, Wanderwege und um den grossen Hostels mit ihren Pseudoindividualtravellern zu entkommen. Schon die Anfahrt ist ein kleines Erlebnis und die Gegend wird immer hügeliger und trockener.

Noch ein kurzer Besuch auf dem Friedhof von Granada, bevors losgeht

Warum auch die Ladung sichern…?
Auf diesen Bicis wird absolut alles transportiert
Ein sehr alltägliches Bild, normalerweise tragen die Herren auch Macheten mit sich rum. Glücklicherweise aber nicht um harmlose Touris abzuschlachten sondern als Arbeitsinstrument.

Comedor – typisches Nica Restaurant

Dieses Schild hat bei uns für viel viel Gelächter gesorgt, was absurderes gibts hier wohl kaum… Gehupt wird immer…

Den ersten Tag verbringen wir damit, die Wanderwege der Selva Negra (zu deutsch Schwarzwald) zu erkunden. Die überraschend hervorragend gekennzeichneten Wege waren trotz sehr gutem Unterhalt stellenweise leider ziemlich aufgeweicht und ich habe mir wiedermal ein Paar ganze Füsse und richtige Wanderschuhe gewünscht, diesmal sind wir aber immerhin einen Tag nach dem Regen angereist, yeaaa! Ausser einem Tucan, einem Kolibri, vielen Schmetterlingen und zwei Brüllaffen hoch im Geäst haben wir nicht viel gesehen, aber nach den Städten Granada und Masaya war nur schon der grüne Wald und die kühle frische Luft hier ein Traum.

Waldkapellle

Matschweg, Markus‘ Gesicht spricht Bände…

Sendero Romantico
Sendero Romantico – nehmen auch die Bäume ernst
Sendero Romantico – nehmen auch die Bäume ernst
Sendero Romantico – nehmen auch die Bäume ernst
Sendero Romantico – nehmen auch die Bäume ernst

Schwieriger Wanderweg – naja, sind ja auch über 200 Höhenmeter *grins*

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Ausserdem konnten wir zusätzlich gemütlich und ohne vollgequatscht zu werden durch die Kaffeeplantage zotteln. Nur ein Arbeiter zeigt uns die Wohnsidlung mit Küche, Duschen und sogar Schule der Angestellten, die hier mit Ihren Familien wohnen.

Kaffeebäume
Kaffeeblüte
Kaffeekirsche
Orangenbäume werden in den Kaffeeplantagen einerseits als Schattenspender, andererseits als Schädlingsvertreiber angepflanzt.
Orangenblüte

Nach der Neuigkeit, dass bei uns zu Hause eingebrochen worden ist, brauchen wir zuerstmal einen Kaffee – mit Blick auf die Kathedrale von Matagalpa. Ansonsten ist die Stadt zwar spannend aber nicht besonders schön.

Fruchtsaftstand

Schaukelstuhlverkauf im Park
Es Lädeli
Matratzenverkäufer
Busbahnhof

Später gehts weiter zu den Cascadas Blancas. Der Wasserfalll ist schön und ganz anders als diejenigen in Costa Rica haben wir diesen ganz für uns alleine.

Fledermäuse

Der Mirador Calvary bietet einen traumhaften Blick über die Stadt Matagalpa und die umliegende Region. Die ganze Umgebung auch das Klima erinnern stark an zu Hause und zumindest bei Markus macht sich erstmals ein kleines Gefühl von Heimweh bemerkbar, dieses erschlagen wir aber umgehend mit einem Brownie!

Die Cascada de la Luna ist eigentlich vor allem für Zip Lines und am Weekend als Badeplatz bekannt. Oben an den Wasserfällen waschen einheimische Frauen ihre Wäsche, unten baden die Jugendlichen und werden dabei gleich mitgereinigt.

Leon, Las Peñitas und bye bye Nicaragua

Um Leon herum zeigen sich die wie auf Perlenschnüre aufgereihten Vulkane freundlicherweise endlich mal ohne Wolkenhaube, so dass die charakteristische Kegelform sowie Krater und Rauchwolken sichtbar werden.

Momotombo

Leon selbst ist zwar ebenfalls ein Kolonialstädtchen, aber längst nicht so hübsch herausgeputzt und renoviert wie Granada. Leon ist insgesamt etwas schmutziger, verfallener, ärmlicher, aber vor allem autentischer und viel viel lebendiger als Granada, was aber nicht heisst, dass nach 21.00 Uhr noch Menschen in den Strassen rumlaufen. Wie schon in Costa Rica wirkt abends alles mit Ausnahme des Parque Central wie ausgestorben. Uns gefällts besser, nur die zahlreichen und erstmals aufdringlichen Bettler stören uns, was uns aber nicht davon abhält, unseren misslungenen Versuch von Streetfood noch unangetastet und frisch verpackt einem alten Mann im Parque Central weiterzugeben, der freut sich darüber mehr als wir

Eins vom spannendsten natürlich wie immer der Markt:

In Leon ist die Revolution noch spürbar und viele Wandmalereien vor allem an Universitätsgebäuden zeugen davon, dass diese Zeit weder vergessen noch ganz abgeschlossen ist.

Ansonsten gibts hier natürlich Kirchen, viele Kirchen. Glücklicherweise sind diese häufig geschlossen oder wegen Messen nicht zugänglich, sonst würde uns am Ende noch ein Heiligenschein wachsen 😉. Allerdings ist der Blick vom Dach der Kathedrale absolut traumhaft. Leider haben wir just vor dem Aufstieg aufs Dach der Kathedrale bemerkt, dass unsere Unterwasserkamera keinen Wank mehr macht, das heisst aktuell “ minus 2 Kameras“ 😥

El Calvario

Basilica Catededral de la Asuncion

Der Strand Las Peñitas liegt nur eine halbe Fahrstunde von Leon entfernt und eignet sich hervorragend, den über 35° in der Stadt zu entfliehen. Leider eignet sich auch hier der wilde Pazifikstrand nicht wirklich zum baden oder Schwimmen, dafür sind die Sonnenuntergänge traumhaft.

Unseren letzten Tag in Nicaragua verbringen wir in der Hauptstadt Managua. Hohe Erwartungen an die Stadt haben wir an sich keine, sie ist nicht wirklich für Sehenswürdigkeiten oder ihre Schönheit bekannt. Trotzdem wollen wir die Plaza de la Revolucion sehen, dieser ist allerdings gesperrt, gem. polizei aufgrund von „hay una actividad“ – sehr hilfreich. Wir marschieren also weiter Richung Meer zum Puerto Salvador Allende mit seinen farbigen, fotogenen aber sehr umstrittenen Lebensbäumen. Prompt erwischt uns noch ein letzter Regenschauer, welchen wir in einem kleinen Museum aussitzen. Auf dem Rückweg zum Hostel kommen wir noch zumindest an der Rückseite der leider ziemlich verfallenen Antigua Catedral de Managua und dem Palacio Nacional vorbei.

Nach knapp 4 Monaten on the Road heisst es für uns Bye Bye Cento America. Die Region ist wunderschön und hatte für uns viele tolle Erlebnisse und positive Überraschungen parat. Leider sind aktuell weder El Salvador noch Honduras (Grenzländer zu Nicaragua) gefahrlos bereisbar. Hinter El Salvador hatten wir schon länger ein Fragezeichen gesetzt, dieses hat uns eine Mitarbeiterin der französischen Botschaft in Costa Rica leider auch bestätigt und Honduras ist nach kürzlichen Wahlen und entsprechenden Protesten leider immer noch einigermassen unruhig. Blieben noch Guatemala und Belize. In Belize wollten wir eigentlich primär tauchen, was wegen meinen Verletzungen aber leider hinfällig ist (falls ich diesen Töffahrer irgendwann wiedersehe, haue ich ihm eins…), bleibt also nur noch Guatemala mit Antigua, Lago Atitlan und Tikal. Allerdings haben wir nach all den tollen Kolonialstädtchen langsam einen Sättigungseffekt erreicht und glauben, dass wir Guatemala lieber in einigen Jahren mit frischen Augen nochmals auf unsere Reisewunschliste nehmen. Zudem sind sind wir in den letzten knapp 4 Monaten in etwa alle 3 Nächte weitergereist und haben in einem anderen Bett übernachtet, dabei insgesamt nur 5 oder 6 Tage am Strand gechillt, was zwar spannend aber natürlich auch anstrengend war. Wir haben uns entsprechend für ein gewissermassen „Coming Home“ entschieden und kurzerhand einen gut 30-stündigen Flug nach Australien samt Camper gebucht. Wir freuen uns riesig auf 4 Wochen im selben „Bett“ und auf selbstgekochte Mahlzeiten – ich glaube ich möchte nie wieder in ein Restaurant und auf Service und mein Essen warten! Weniger gern verabschieden wir uns vom tollen Kaffe, den netten Menschen, kontostandfreundlichen Preisen, dem tollen warmen Klima und dem gemächlichen Tempo hier (wobei das mit dem Tempo für Markus wohl nicht zutrifft)…

Melbourne

Melbourne – die Geburtsstadt von AC/DC.

Nach einer kurzweiligen 30-stündigen Reise von Mangua über Housten und Auckland nach Melbourne und einem defekten Flughafenshuttel sind wir endlich in unserem Hostel angekommen. Die ganzen Essensgerüche aus der Küche sind nicht gerade das ideale für meinen etwas unruhigen Magen und ich verbringe zuerst mal einige Zeit damit, dem Toilettenschüsselgott zu huldigen und mich vom Flugzeugessen zu verabschieden.

Nach den ganzen hübsch herausgeputzten Kolonialstädtchen Mittelamerikas erscheint mir Melbourne mit seinen zahlreichen Pennern, und dunklen Hinterhofgassen auf den ersten Blick dreckig und versifft. Irgendwie warte ich immer darauf, dass wie in den schlechten Krimis irgendwo hinter einem dieser Abfallcontainern in diesen Gassen eine Leiche auftaucht, war bisher aber nicht der Fall und Markus lacht mich aus. Ihm gefällt die Stadt. Ev. hängt mein Eindruck auch damit zusammen, dass wir zuerst mal die Gassen mit den ganzen Graffities abklappern.

Caledonian Lane Alt.

Caledonian Lane

Rankins Lane

Von der berühmten Hoiser Lane sind wir allerdings etwas enttäuscht, viele der tollen Sachen sind von Stümpern übersprayt worden, trotzdem lohnt sich vor allem ein Blick nach weit oben…

Die AC/DC Lane begeistert uns viel eher, hier befindet sich eine Homage an diverse Künstler, welche offensichtlich so heilig ist, dass sie nicht übersprayt wird.

A heavy burden, Duckboard Place

Die richtigen Highlights finden wir etwas später in und um die Croft Alley herum.

Bekannt sind hier in Melbourne vor allem die vielen Laneways mit entweder teuren Boutiquen oder, was mir viel sympatischer ist, Cafes und Bars.

Ansonsten besteht Melbourne aus einem faszinierendenMix aus alt und neu, v.a. architektonisch.

Mit Markus muss ich natürlich mal wieder in die Höhe, wobei sich die Aussicht vom 88. Stock des Eureka Towers auch wirklich lohnt.

Nach dieser Aussicht gönnen wir uns eine Fahrt mit dem City Tram um noch etwas Kulturelles mitzubekommen. Beim Royal Exhibition Building steigen wir aus und wollen am Museum vorbei Richtung State Library zotteln.

Diese muss allerdings warten, weil Markus so ganz nebenbei anmerkt, dass wir uns direkt am Rande von Fitzroy befinden, jenem Stadtteil in welchen gem. meinen Recherchen zufolge die wirklich guten Street Art Künstler abgewandert sind. Wir machen also einen vermeindlich KURZEN Abstecher und sind begeistert, resp. ich bin begeistert, Markus könnte mich wohl gerade erwürgen.

Geschlagene 6 Stunden später machen wir uns mit gefühlt abfaulenden Füssen und beinahe leerem Kameraakku dann doch noch auf die Socken zur State Library.

So, heute Abend gehts noch in die berühmte Cherry Bar (notfalls kriechen wir) und morgen übernehmen wir endlich unseren Camper!

Mornington Peninsula

Nach dem üblichen Hin und Her bez. Versicherungsabschluss bei der Camperübernahme und einem exzessiven Ersteinkauf düsen wir los Richtung Mornington, direkt Richtung Feierabendverkehr in Melbourne und über sämtliche „Tolls“… Der erste angesteuerte Campground ist voll, zum Glück, der nächste liegt nämlich direkt am Meer.

Mangels besserer Recherchen trudeln wir am nächsten Tag den Wineries entlang und gönnen uns das eine odor andere Winetasting. Wenn ich könnte, würde ich glatt hier einziehen, Blick über die Reben Richtung Meer, dabei ein tolles Glas Wein in der Hand, perfektes Ferienfeeling.

Weils über Nachr geregnet hat und am Morgen noch entsprechend kphl ist, werfen wir uns in unsere neu gekauften Jeans. Zum ersten Mal seit 4 Monaten normale Klamotten anzuhaben fühlt sich ungewohnt zivilisiert und irgendwie falsch an, mpssen wohl doch noch etwas länger bleiben 😉.

Der Napear Nationalpark liegt ganz an der Spitze der Peninsula. Eigentlich bekant für das ehemalige Fort Napear,

faszinieren uns viel mehr die herrliche Landschaft und natürlich der Blick auf das kristallklare türkisfarbene Wasser zu beiden Seiten der Landzunge. Spannend, wie das Meer auf der einen Seite richtig wild und auch der anderen im Gegenzug beinahe spiegelglatt wirkt.

Echidna

Leider haben wir resp. einer von uns beiden nicht viel aus unserem ersten Tag gelernt und wir sind wieder nach 5 pm auf Campingplatzsuche, einigermassen erfolglos, alle offices schliessen pünktlich um 5 oder die Registrierung erfolgt telefonisch. Also machen wir uns auf die Suche nach einem Geschäft, welches SIM Karten vertickt und telefonieren los, wiederum erfolglos, überall Bandansagen. Wär ja alles nur halb so wild, wenn die Australier hier im Süden nicht alle ihre WC-Häuschen codeschützen würden, sonst könnte man ja einfach mal parken und sich am Morgen nachregistrieren… Schlussendlich können wir uns per Webseite doch noch irgendwo registrieren und landen wiederum direkt am Meer, leider dunkelts schon und wir haben nicht mehr viel davon, nur dieses Bierchen, das haben wir uns ehr und redlich verdient.

Bevors weiter nach Phillip Island weitergeht, gönnen wir uns noch einen kurzen Blick auf die London Bridge.

Phillip Island

Trotz der Negativempfehlung unserer Autovermietung machen wir uns auf Richtung Phillip Island. Die Penguin Parade, für die die Insel berühmt ist, lassen wir aber bewusst aus. Haben keine Lust, inmitten einer Menschenhorde auf einer Tribüne zu sitzen und angefütterte Pinguine vorbeimarschieren zu sehen.

Stattdessen machen wir uns auf zum Cape Noobies, wo die ganzen Felsformationen nur als spektakulär bezeichnet werden können.

Blowholes

Am Abend bei Gegenlicht

Am Vormittag

In Nistlöchern sehen wir hier auch junge Pinguine,

am nächsten Morgen dann sogar ein Junges, welches vermutlich zum ersten Mal das Nest verlässt.

Auf der Rückfahrt werden wir dann auch noch mit Wallabies belohnt.

Abendprogramm😁

Überhaupt verwöhnt uns die Insel mit Tiersichtungen. Nachts streiten zwei Possums lautstark im Baum direkt über unserem Camper und Nachmittags finden wir im Koala Conservatory einige dieser putzigen Tierchen.

Die Insel bietet soviel, dass wir spontan beschliessen noch einen Tag länger zu bleiben, sind ja flexibel, ausserdem können wir einen ruhigen Tag für die weitere Reiseplanung brauchen. Die Aussis lachen uns sowieso schon aus, weil wir für die gut 700km von Melbourne nach Adelaide volle vier Wochen einplanen, für die ist ein Eintagestrip. Naja, wir sind schon eine Woche unterwegs und tummeln uns immer noch östlich von Melbourne…

Das Cape Woolamai ist bekannt für seine spektakuläre Küste – und für den Surfstrand. Unser geplante gemütliche eineinhalbstündige Spaziergang dauert eher knappe vier Stunden und fühlt sich verflucht weit an, da ist bei der Planung irgendwie ein Stück Wanderweg untergegangen und den Rückweg haben wir auch nicht wirklich einkalkuliert. Dahin ist unser fauler Planungstag, aber gelohnt hat sichs. Frei nach dem Motto “ irgendwas sieht man immer“, sagen uns Möven, ein Echidna und mehrere Wallabies hallo und das nur zusätzlich zur herrlichen Küste

Next Stopp Great Ocean Road, allerdings entscheiden wir uns kurzfristig dafür doch nicht dir Fähre zu nehmen sondern einen mittelgrossen Umweg über Melbourne zu fahren, da gibts ein Graffiti von Angus Young, welches wir uns doch noch anschauen möchten, hatten das bei unserem ersten Aufenthalt in der Stadt nur mit einem halben Auge vom Taxi aus gesehen. Und jaaaa, wir findens tatsächlich!

Great Ocean Road – zum ersten

Über Geelong mit seinem tollen Pier

und das historische Städtchen Queenscliff, hier fühlen wir uns effektiv in eine andere Zeit zurückversetzt (habe auch endlich das vierte Paar FlipFlops auf unserem Trip erhalten, diesmal in pink!!! Naja, das erste hat geschmerzt, das zweite ist beim Unfall geshreddert worden, das dritte habe ich richtiggehend durchgelatscht, aussderdem haben die gefärbt und ich hatte jetzt einige Wochen lang schwarze Füsse, deshalb die neuen in tollem fussfreundlichen pink!!!),

führt uns unser Weg vorbei an der Shipwreckküste

Via Chocolate Factory

Ostereier bringt hier offensichtlich nicht der Osterhase
Chocolate Tasting

ins Surferparadies Torquay, dem offiziellen Start der Great Ocean Road.

Nach wenigen Kilometern finden wir die „White Queen“, den wunderschönen Leuchtturm von Angelsea.

Anschliessend gehts in den Otway Nationalpark, wo wir ein richtiges Bushcamp zur Übernachtung finden. Endlich fühlen wir uns in Australien angekommen!

Abendlicher Besuch

Nur die obligate Panne am nächsten Morgen hätte nicht sein müssen. Wir können morgens noch problemlos losfahren, nach dem nächsten Stopp geht dann gar nichts mehr – Battery down. Nach einigem Gebastel zusammen mit einem hilfsbereiten Feanzosen, viel Schieberei und zwei normalen Stromkabeln sowie Büroklammern hält zum Glück ein Aussi mit einem Überbrückungskabel. Die nächste Reparaturwekstatt hat dann natürlich keine passende Batterie, also zurück nach Geelong zum Händler. Der verkauft leider nur, montieren dürfen wir resp. natürlich Markus selbst.

Der Tag wird abends von unseren zwei unglaublich netten australischen Nachbarn gerettet, bei welchen ich auf dem Retourweg von der Waschmaschine irgendwie einfach hängenbleibe, wir „verhocken“ gemütlich bei ein, zwei, drei Bierchen… Von der Gegend sehen wir nicht mehr viel…

Great Ocean Road – zweiter Anlauf

So, mit neuer Autobatterie gehts an Torquay vorbei direkt zum Great Ocean Road Memorial.

Unser Campground in Lorne liegt perfekt an einer Flussmündung direkt am Meer und am Rande des Otway NPs. Am Morgen spazieren wir zuerst über eine steile Treppe zum Erskine Fall, welcher jetzt im australischen Herbst leider nur wenig Wasser führt.

Teddys Lookout
Teddys Lookout
Erskine Falls

Das Städtchen ist total herzig und hätte einige Wanderwege zu bieten, aber irgendwie rennt uns die Zeit davon, entsprechend fahren wir am nächsten Tag schon wieder weiter. Endlich bietet auch die Great Ocean Road die erwarteten eindrücklichen Aussichten. Wir kommen kaum vom Fleck, würden am liebsten alle 500m anhalten, Pause machen, die Aussicht geniessen und Fotos schliessen.

Abends finden wir allen Unkenrufen zum Trotz (hier ist wegen des Labor Days ein langes Wochenende und angeblich alles für drei Tage ausgebucht) schon beim zweiten Anlauf einen Campingplatz am Cape Otway, sogar mit Feuerstelle und angeblich Koalas in den Bäumen. Die Koalas finden wir auch, allerdings erst am nächsten Morgen nach dem Leuchtturmbesuch.

Für den kurzen Walk im Rain Forest bei Maites Rest fahren wir sogar einige Kilometer zurück. Die Farnbäume und riesigen Eucalyptus sind auch wirklich eindrücklich.

Nach einer kurzen Lunchpause lassen wir uns auf Empfehlung nochmals zu einem Waldspaziergang verleiten, angeblich mit Wasserfall am Ende. Naja, ist wohl Definitionssache, der Walk an sich ist schön schatti(haben endlich die ersehnten 30Grad und auch noch windfrei, es wird heiss😁), der Wasserfall kaum einen Meter hoch und fallen tut auch nichts, höchstens rinnen.

„Wasserfall“

Am späten Nachmittag realisieren wir erst, dass wir schon beinahe bei den 12 Aposteln sind. Vorher aber die Gibsons Steps, mir fällt nur eins ein: „wow“.

Die 12 Apostel nehmen wir auch noch mit, auch wenn uns alle Aussis inbrünstig gewarnt haben: „it’s awful“, „it’s crowded“, “ you have to park about 1 km away“, „there are by far better places“. Recht haben sie, überfüllt ist es wirklich, vor allem als wir etwas später zum vermeindlichen einsamen, romantischen Sonnenuntergang nochmals zurückkehren, zudem effektiv bei weitem nicht DAS Highlight dieser Ecke.

Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang wieder los, um das tolle Fotolicht auszunutzen, allerdings verarscht uns Petrus und wir haben eine dichte Wolkendecke. Egal, der Reihe nach klappern wir alle Stopps, Viewpoints und Walks der Gegend ab, es ist unglaublich!!!

Zum Abschluss der Great Ocean Road tummeln wir uns noch etwas im Bay of Islands NP herum und finden einige der wohl schönsten Buchten, die wir je gesehen haben.

Die Fahrt über die Great Ocean Road war fantastisch, möchte sie aber keinesfalls in dee Hauptsaison machen, auch würden wir nächstes Mal viel mehr Zeit im Otway Nationaloark einplanen. Morgen gehts weiter „Destination anywhere“.

The Grampians

Das Städtchen Warrnambool am Ende der Great Ocean Road lädt nochmals zum Verweilen ein. Das Stadtzentrum ist ein gelungener Mix aus alt und neu, ausserdem entdecken wir nochmals einige Murals, sogar inkl. Künstler bei der Arbeit.

Leider spielt uns das Wetter einen Streich und mit dem bedeckten Himmel haben wir nur noch 18 Grad, was sich mit dem giftigen Wind saukalt anfühlt. Wir entschliessend uns, uns von der Küste und dem geplanten faulen Strandtag zu verabschieden, besuchen nur noch den Thunder Point und machen uns auf landeinwärts Richtung Grampians Nationalpark.

Die Grampians sind schon von weitem sichtbar und das Empfangskommitee steht ebenfalls bereit. Ich habe gemeint, ich seh nicht richtig – und nein, das war keine Zucht, die Tierchen waren lediglich auf dem Cricketfeld am grasen.

Abend finden wir ein gemütliches Bushcamp mit nur drei jungen deutschen Girls als Nachbarn, welche bei uns für einige Heiterkeit sorgen, indem sie zuerst die Bushtoiletten (absolut sauber, inkl. WC-Ring und Papier, aber halt mit Behälter darunter und entsprechend nicht nach Rosenblüten duftend) intensivst begutachten und vor allem „beriechen“. Unter lautem Protest und Gestöhne traben sie ab, schleichen ins Gestrüpp (bei Dämmerung und zur aktiven Schlangenjagdzeit). Ich sehe nur noch zwei Blondschöpfe synchron runtergehen, als sie mich hören, wieder auftauchen, nur um direkt wieder erschreckt abzutauchen – synchronschiffen von Bush-Neulingen *gröhl*!

Das Visiter Center ist schön und interessant gemacht und der Kaffee für australische Verhältnisse richtig trinkbar, hier vermissen wir doch Costa Rica, da gabs mit riesigem Abstand den besten Espresso.

Obwohl der Nationalpark anscheinend als Tagesausflug von Melbourne aus gemacht wird, planen wir eher 2-3 Tage ein und nur schon der Abstecher zu den McKenzie Falls gibt uns recht. Die Wasserfälle sind fantastisch.

Der Flusslauf ist so malerisch, dass wir uns spontan entscheiden, bis zu den Fish Falls weiter zu gehen. Der Platz ist auch perfekt zum baden, weiter oben wars verboten, zu gefährlich. Das Bad tut trotz des kalten Wassers richtig gut, schliesslich hatte unser tolles Bush Camp keine Duschen. Der Platz ist wunderschön und vermeindlich einsam, Markus kommt glatt auf spasssige Ideen.

Glücklicherweise lassen wir das, nur wenige Minuten später latschen andere Touris vorbei… Auf dem Heimweg dann der erste unfreundliche Zeitgenosse…

Abends haben wir ein tolles Bush Camp ganz für uns alleine, keine Ahnung, wo alle anderen übernachten, aber uns solls recht sein. Bekommen zum Dinner auch Besuch, aber keine Angst, das Tierchen wurde weder gefüttert noch ists auf dem Grill gelandet.

Morgens beim Frühstück besuchen uns dann die Emus vom Vortag nochmals. Ehrlich gesagt sind mit die Kängurus aber viel lieber, die schauen bei weitem nicht so böse drein.

So, auf uns warten noch einige weitere Parkhighlights, die wir der Reihe nach abklappern.

The Balconies

„Grand Canyon“

Walk zum Pinnacle

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