En Fahrtag endet im Chaos

Es git Täg, die söttind nie passiert si, üsere Fahrtag nochem Tortuguero isch so oana. Nochdems scho di ganz Nacht gschiffet häat und i wägem nöd geschtellte Wecker nöd gschlofe ha, seammer trotz allem pünktlich parat gsi und sogär troche ufs Boot vo Tortuguero noch La Pavona früe am Morge ko. Dänn häat s’Hi und Her agfange, zum Boarde Maske uf, Wil s’Boot jo offe isch und mir vor und hinter üs e Reihe frei ka hond, wieder Make ab, 10 Minute spöter muemer d’Siite wägeme heftige Rägeguss schlüsse, also wieder Maske uf, kurz druf abe schiint wieder Sunne, also Bootssiite uftue und Maske weg, denn kunnt e Polizeikontrolle, also Schwimmweste a und Maske uf…

Jetzt goht d’Fahrt via San Jose und Jacó Richtig Manuel Antonio los, hinterher denn wieder retour noch Monteverde. Jaja, i woass schu, fahrtechnisch en absolute Blödsinn, nöd nu wils es saumässig Hin und Her isch, sondern o, wilmer so über San Jose fahre moand. Aber menschmängetechnisch hommer nöd unbedingt a Oschtere in Manuel Antonio welle, da isch e scho de beliebteschte Nationalpark in Costa Rica und a Oschtere flüchted all Ticos ad Stränd wie mer is Tessin, denn wämmer lieber ide Berge in Monteverde si. Usserdem kommer so em Markus sis ligge bline Ebook i üserer erschte Unterkunft go hole und no rasch de Husechse hoi säge.

Mer kond überraschend goat dur San Jose dore, erscht noch de Stadt fangts a mit Laschwäge und Stau.

Nöd wörklich unerwartet, aber o nöd toll. Toll farbig isch defür s`Soda wommer Zmittag äassid.

Trotz allem seammer einiges früaner als geräachnet in Jacó, schländerid bi glatte 38 Grad gmüetlich und heftig schwitzend dors Städtli, sueched es Kafi und überleggind trotz do buechter Unterkunft doch no wiiter bis Manuel Antonio zfahre. Dummi Idee, nöd nu hommer zerscht es Chaos mit stornieren und neu bueche vur Unterkunft, Geldautomat sueche, wil die mol wieder nu Bargäld nänd. Eigentlich müessts hoasse, en Geldautomat sueche, wo o was usspuckt, hüfig sinds leer, akzepierid nu bestimmti Karte oder spuckid nu en 100er us, alles en Soach. Und bim rechne merkemer plötzlich, dasmer a Nacht meh hond als plant, also nomol Reiseplan und Flugdate prüefe… Denn moamer o no a paar Murals aluge und bis mer denn endlich zum losfahre kond, isches scho bald wieder zspot, eigentlich wämmer jo nöd is Dunkle fahre.

Mer schaffids unverhofft und dank enere Vollbremsi sogär unfallfrei bis Quepos, kond ultrakorz en hammermässig Sunneuntergang gnüsse, bevor mer die letschte Kurve in Angriff nänd.

I üserem Hostel kommer denn för di erscht Nacht es Upgrade id Juniors Suite über. Ähm, Hostel? Junior Suite? Yep, anschinend scho, i ha aber o gad a biz Budget springe lo för a Bettli direkt am Parkingang, zahlind 100 Hämmer pro Nacht.

Aaaaaber, kum e halb Stund do, feandemer schu üseri neu Stammbar, kalts Bier, cool Bartisch, suuber, fründlichi Bedienig und goate alte 80er Johr Rocksound, ko Reagge oder Salsa Gedudel; himmlisch!

Sodeli, aber Tag überstande und morn gots ab in Park…

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