Monteverde

Phu, auf diese Käfeli in Monteverde mussten wir lange warten,

aber zumindest gibt es unser Lieblingskaffe noch, wenn auch umgebaut und vergrössert, dafür jetzt mit einer eigenen Rösttrommel.

Tja, Costa Rica ist ein Kaffeland

Also kurz check in und dann ab an die Kaffee Bar.

Diesmal bin ich unschuldig, Markus hat uns ins Hostel eingebucht, der Name „Pension Santa Elena“ kann aber auch verwirren….

…egal, uns gefällt, zumindest bis uns die Motorräder nachts wach halten…

Wir freuen uns insbesondere auf das private, etwas weniger bekannte Curi Cancha Reserva. Die Wanderwege hier sind fast blütenblätterartig um einen Picknickplatz mit WC angeordnet, so dass man immer wieder entscheiden kann, wie weit man noch latschen möchte. In anderen Reserves zwingt zumindest uns immer wieder die Blase zu einer Routenkürzung, die einzige Alternative ist Dehydrierung…. Das Schöne hier, es ist nicht überlaufen.

Schon ganz am Anfrang beim Pond hören wir es im Gebüsch rascheln und sehen zuerst einige Nasenbären und dann diesen grünen Tucan.
Er wohnt in einer Baumhöhle, sieht lustig aus, wenn er so raushüpft
Da bekommt der Begriff „vermischt“ doch gleich eine ganz andere Bedeutung…
Schrecke
Kolibris
Kolibri Feeder, an anderen Stellen mussten sie bereits entfernt werden. Anscheinend werden aufgrund der Feeder weniger Blüten bestäubt.
Voilà, da ist er, der Regenbogentucan. Leider unglaublich weit weg, von blossem Auge hatte ich nur etwas auf einen Baum flattern sehen, nur mit dem Fernglas war er dann erkennbar und Monsterzoom sei Dank haben wir sogar ein Foto als Erinnerung.
Eigentlich sind wir wegen der Aussicht in dieses Cafe

Der Selvatura Adventure Park begrüsst uns mit Nieselregen, es heisst nicht umsonst Nebelwald, hier ist man irgendwie immer nass. Der Park lockt einerseits mit den Hängebrücken und tollen Aussichten über den Nebelwald, andererseits aber mit Adventure und Zip Lining. Gut für uns, sind doch die meisten Leute nicht an der Natur, sondern am Fun Park interessiert.

So haben wir die Spazierwege und Hängebrücken zumindest am Anfang noch ganz für uns alleine.

Ab und zu hangelt sich ein Kapuzineräffchen durch die Baumkronen

Dann aber, Menschen! Und wie! 😀

Ein Brüllaffe hat sich in einem Baum nahe der Hängebrücke versteckt. Wir grinsen und traben weiter, schliesslich hatten wir das Äffchen vorher die längste Zeit für uns alleine.

Ein deutsches Pärchen sucht den Regenwald mit Hilfe der Merlin Bird App nach Vogelstimmen ab. Ziel, den berühmten Göttervogel Quetzal anhand seiner Stimme zu identifizieren und die sektene Schönheit zu Gesicht zu bekommen.  Schon Tutanchamun hat sich mit seinen Federn geschmückt.

Und hallo, wir hören das Tierchen tatsächlich mehrmals, nur zeigen mag sich das Mistvieh nicht, grrr ..

Egal, so wirklich damit rechnen darf man sowieso nicht. Die Pflanzenwelt ist aber auch sehr beeindruckend. Gewaltig, wie viel Nutzniesser sich auf einem Baum einnisten.

Dann aber, wir hören den charateristischen Ruf des Quetzals plötzlich ganz nah und Markus erspäht die Schönheit zwischen den Blättern. Monstertele, ruhige Hand und menschenleere Hängebrücke sei Dank und wir schiessen das begehrte Foto.

Die letzten Trampeltiere einer Kreuzfahrtgruppe hatten zum Glück die Brücke gerade verlassen, inklusive Guide und den unvermeidlichen Kopfhörern, sonst wären wohl alle Fotos verwackelt 🙂

Vor 5 Jahren gab es noch einen Kolibrigarten, dieser musste leider aufgelöst werden, auch deshalb hatten wir anfangs wegen der doch heftigen Preise gestöhnt, aber nur schon für das Feeling, sich auf den Hängebrücken durch die Baumkronen zu bewegen lohnt es sich. Für die Kolibris versuchen wir unser Glück im nur 500 m entfernten Nature Reserva Bosque Nuboso Santa Elena. Doch auch dort sind die Futterstellen mittlerweile abgebaut und wir entscheiden uns für die Rückfahrt und etwas zu essen.

Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einen Nasenbären….

Und jetzt? Das nächste Reserva? Nö, wir haben eigentlich alles gesehen und entscheiden uns für einen faulen Nachmittag und einen gemütlichen Drink mit Aussicht.

Café El Despacio
Pura Vida!

Der Ort Santa Elena gefällt uns immer wieder. Mit seinen vielen Cafés, Restaurants mit Aussenplätzen und Souvenierläden wirkt es freundlich und ist untypisch für Costa Rica auch nach 8 Uhr abends noch nicht komplett ausgestorben. Man kann spät abends noch gemütlich durch den Ort schlendern, in den schon geschlossenen Läden brennt noch Licht, nichts ist vergittert und es wirkt einladend.

Leider heisst es schon wieder bye bye Monteverde. Aber diesmal nehmen wir die tolle Landschaft bewusst wahr.

2 Gedanken zu „Monteverde“

    1. Hi Silvia, schön mal wieder von dir zu hören🥰. Und gerne natürlich, Costa Rica ist extrem spannend und abwechslungsreich. En liebe Gruess, Marietta

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Marietta & Markus on the road

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen