Parque National de Manuel Antonio

Der Nationalpark Manuel Antonio liegt zwischen Land und Meer und ist mit seiner Tierwelt und tollen Badestränden entsprechend beliebt. Die Besucherzahlen sind zum Glück stark limitiert und nur schon wegen der netten 38 Grad lohnt es sich, frühmorgens in den Park zu traben.

Auch wenn die Wege im Park häufig flipfloptauglich scheinen, rate ich davon ab, ist doch einiges an unfreundlichem Getier und Grünzeugs vorhanden.

Und zwischen den Walks MUSS man beinahe schon ins verlockende Nass hüpfen, klebt man hier doch schon nach 20 Schritten und hat der Park insgesamt drei verschiedene, zugängliche Strände.

Playa Gamela
Mirador Escondido

38 Grad und ein schweisstreibender Aufstieg zum zweiten Mirador killen meine Füsse. Markus, der das angeteigt hat, hätte ich für diese Idee auch nicht ungern zärtlich erwürgt, dafür haben wir einige Krabben gesehen.

Ansonsten war Tag eins im Park von Affen geprägt, wir haben sie alle gesehen: Brüllaffen, Kapuzineraffen und Totenkopfäffchen, die zu fotografieren ist allerdings sozusagen unmöglich, nicht umsonst nennt man sie im Englischen Squirrel Monkeys.

An den Beach schaffen wir es wegen besagtem Aussichtspunktwalk nicht mehr, grrr. Aber auch ausserhalb des Parks ist wegen der hohen Flut bei Vollmond ziemlich Essig mit faul an den Strand liegen. Dafür kann sich der Sonnenuntergang sehen lassen. Schön ist auch, wie der Strand lebt. Man muss hier zwar ziemlich aufpassen, um den Leuten schön auszuweichen, aber es lebt, man hört Musik, Kinder spielen, Surfer reiten auf den Wellen, Familien picknicken, ein Bild das uns beinahe etwas überfordert.

Playa Manuel Antonio
Playa Espadilla
OK, ich gebs zu, hier sind wir schnell wieder abgehauen… Playa Espadilla
Und haben uns ein Plätzchen in der Höhe gesucht

An Tag 2 streike ich, wir machen nur den leider ebenfalls anstrengenden Kathedrale Walk.

Agouti

Danach hängen wir an den Beach,

Playa Manuel Antonio
Playa Espadilla Sur

zumindest bis zum Mittagessen, dann schleichen wir doch noch etwas durch den Wald und werden mit zwei Faultieren belohnt.

Nummer 1
Nummer 2😎

Aber auch am Beach ist immer was los, Warane sonnen sich, posieren für Fotos und Kapuzineraffen sind auf der Suche nach was Essbaren. Glücklicherweise ist es seit einiger Zeit verboten, Esswaren in den Park zu bringen.

Yep, noch alles da…
Durst oder Hände waschen?

Jaja, Sonnenuntergang muss sein, aber auch die Restaurants sind alle total hübsch hier.

Tag 3 ist jetzt definitiv unser Faulenztag, etwas entspannen bevor es morgen wieder ins Gebirge geht, muss sein.

Ein Bündel Faultier, eigentlich ein Weibchen mit einem Jungen…
Brüllafenweibchen
Pizote
Kapuzineraffe
Ich häng hier nur mal so rum…
Manchmal…

Manuel Antonio war toll, würde ich aber zumindest in der aktuellen Situation nicht mehr ausgerechnet in der Karwoche machen. Dass ich den Park an Ostern meide, darauf habe ich ja geachtet, dass die Ticos aber teilweise schon die ganze Woche „Feiertag“ haben und die Strände stürmen, war mir nicht bewusst. Aktuell sind die Besucherzahlen aber auf 800 am Wochende und anscheinend 600 wochentags limitiert, im Gecensstz zu den anscheinend üblichen 3’000 vorher.

Etwas zu voll…

Egal, die Wanderweg im Park sind safe und am Beach muss man halt etwas weiter laufen, um ein ruhigeres Plätzchen zu finden, die Restaurants sind sowieso mehr als halb leer und mit ihren 1.8m Abstand und Outdoor so grosszügig, dass no bad feelings aufkommen.

2 Gedanken zu „Parque National de Manuel Antonio“

  1. Hey Marietta, dieser Nationalpark Manuel Antonio gefällt mir! Was sind denn dass für merkwürdige Stachelviecher um die Baumstämme rum? Sowas hab ich noch nie gesehen – kein Wunder, war ja auch noch nie in der Gegend 🤪
    Und da gibts echt noch mehr Leute auf diesem Planeten die sich für um ein gutes Foto aufzunehmen auf den Boden legen statt sich irgendwie komisch zu verkrümmen – ich wäre da also in bester Gesellschaft…
    Die Leute da scheinen an „Semana Santa“ Ferien zu haben, wie in Spanien, da sind die klassischen Feriendaten zu Ostern von Palmsonntag bis Ostermontag – interessant, dass dies jenseits des grossen Wassers auch so ist.
    Liebe Grüsse, Carolina

    1. Hi Caro, das sind keine Sachelviecher, das ist der Baum selbst, irgendwie gibt es mehr dtachelige Bäume als andere… Und ja leider, dass wir um die Ostertage rumreisen müssen, das war uns bewusst, aber hier pilgert tatsächlich schon die gesamte Semana Santa hindurch alles an den Strand, hatten dafür auch etliche Restaurants und Hotels abseits der Strände geschlossen, sind halt doch hochkatolisch hier, nur mit Fasten haben sies nicht so wirklich😳. El liebe Gruss us Monteverde, Marietta

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