Parque Nacional Natural Tayrona

Mir tuet de Arsch weh, aber do dezue spöter! Parque Tayrona hät zu rächt de Ruef, wünderschön zsi, mer hond üsi drü Täg im Park gnosse. D’Afahrt ab Santa Marta per Bus funktioniert iwandfrei, am Igang buechi denn gad scho mol üseri Hängematte für d’Nacht a üsem Ziel Cabo San Juan. De Markus lacht mi zwor us, wil bi mir scho wieder de Schwiiitzer durekunnt und i es sichers Plätzli zum schlofe möcht… De Weg dur de Dschungel isch wunderschön und endlich tränieremer au wieder was vo üserne agfressene Kilos ab, es isch heiss und füecht und de Schweiss lauft nur no so.

De erschti Blick ufs Meer isch traumhaft, leider en Strand mit Badeverbot weil zu gefährlich.

Für einigi Zyt gots denn am Strand vo Arrecifes entlang, wunderschön, aber brennend heiss und leider au do es Badeverbot, au ide kline Lagune links vom Weg, de Grund isch s’letschte Föteli…

Mit Päusli, Erfrischige (abote vo Jungs ide traditionelle Kluft vode Gente de la Sierra Nevada de Santa Marta) und über kliini Hindernis gohts wiiter noch Cabo San Juan. Die zweiti Teilstrecki isch nochem Räge die letschte Täg rächt schlammig und kein Spass, mier bruchind fascht die doppelti Zyt als vorgseh.

Am Ziel ako möcht es Pärli vor üs ufem Campingplatz für e Hängematte ichecke, alles usbuecht. Triumpfierend grinsi de Markus a und mir zückind üsi Reservationsbestätigung. Bis am Obet isch do alles usbuecht Hängemattene, Zelt und Cabanas, und das ide Regezyt, d.h. ide Nebetsaison.  Mir sind eimol meh positiv überrascht, wie suber und guet do alles organisiert isch.

Es isch wohl d’Backpackerhochburg vom Park, entsprechend isch nix mit menscheleere Strände, so schöns au sind. Wil mi s’Fotiliecht aber e im Stich loht, isch das egal.

Ufem Campingplatz herrscht richigi Backpackerstimmig, d’Lüüt hängind miteme Bierli am Beach, sorry ade Playa natürlich, jede quatscht mit jedem und am 9i oder so isch Nachtruhe, für eimol hört me au niergens Musig. Mier chillind scho friedlich ide Hängematte, wos afangt schiffe und zwor so richtig wies das nur ide Trope ka. De Hängematteunterstand isch zum Glück wasserdicht, aber noch es paar wenige Minute flüssind unter de Hängemattene richtige Flüss dure, also heissts Rucksack id Hängematte neh – Freude herrscht. Mir schlofind überraschend guet, bloss mir grauts vorem Zruggweg nochem Räge…
Am morge gsehnd d’Wäg tatsächlich so ufgweicht us, dass mir üs entscheidind, de schlimmschte Teil per Ross zruggzlegge, doher au mis schmerzende Hinterteil.

Am Nomi denn nomol gmüetlich bädele und e wiiteri Nacht ufeme Camping, bevors am nöchsche Morge uf no schlimmer vermatschte Weg zrugg goht, Open Air St. Galle isch en Seich degege. De Markus macht sich übrigens hervorragend i mim knallrote Tischi, är hät wohl heimlich welle am Gepäck spare und hät eis zwenig mitgschleppt, aber für stinke simmer wohl no zwenig lang unterwegs…

D’Klimaalag öffentliche Büs funktioniert übrigens iwandfrei – eifach Türe während de Fahrt offe loh 😎. So, jetzt freuemer üs aber uf üsers Hostel in Santa Marta, das hät nämlich mit Abstand s’bequemste Bett sitmer in Kolumbie sind.<<<<<<<

4 Gedanken zu „Parque Nacional Natural Tayrona“

  1. Wunderschöne Bilder und interessanter Bericht.
    Wir wünschen euch weiterhin viele tolle Erlebnisse und freuen uns auf den nächsten Blogeintrag.

    1. Danke, habe den Bericht mit viel Liebe bei einem Kaffe getippt ;-), Tayrona war der Hammer, sind mittlerweile in Riohacha, das ist etwas ernüchternd, soll aber auch nur als Zwischenstation nach Cabo de la Vela und Punta Gallina dienen, mal schauen… En liebe Gruess, Marietta

  2. Diese Bilder sind einfach nur WHOW‼️

    Tönt alles sowas von spannend. Ich geniesse die Lektüre euerer Erlebnisse mit den Bildern… Danke für das Reise- und Ferienfeeling das beim Lesen aufkommt 😘

    1. Hallo Caro, ja tayrona war definitiv ein highlight, der nächste bericht ist dann nicht ganz so enthusiastisch, bin gerade am tippen, macht tatsächlich richtig spass… Freue mich auch immer über Rückmeldungen, so weiss ich, dass ich es nicht nur für uns schreibe. En liebe gruess us palomino, marietta

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