Parque Nacional Natural Tayrona

Mir tuet de Arsch weh, aber do dezue spöter! Parque Tayrona hät zu rächt de Ruef, wünderschön zsi, mer hond üsi drü Täg im Park gnosse. D’Afahrt ab Santa Marta per Bus funktioniert iwandfrei, am Igang buechi denn gad scho mol üseri Hängematte für d’Nacht a üsem Ziel Cabo San Juan. De Markus lacht mi zwor us, wil bi mir scho wieder de Schwiiitzer durekunnt und i es sichers Plätzli zum schlofe möcht… De Weg dur de Dschungel isch wunderschön und endlich tränieremer au wieder was vo üserne agfressene Kilos ab, es isch heiss und füecht und de Schweiss lauft nur no so.

De erschti Blick ufs Meer isch traumhaft, leider en Strand mit Badeverbot weil zu gefährlich.

Für einigi Zyt gots denn am Strand vo Arrecifes entlang, wunderschön, aber brennend heiss und leider au do es Badeverbot, au ide kline Lagune links vom Weg, de Grund isch s’letschte Föteli…

Mit Päusli, Erfrischige (abote vo Jungs ide traditionelle Kluft vode Gente de la Sierra Nevada de Santa Marta) und über kliini Hindernis gohts wiiter noch Cabo San Juan. Die zweiti Teilstrecki isch nochem Räge die letschte Täg rächt schlammig und kein Spass, mier bruchind fascht die doppelti Zyt als vorgseh.

Am Ziel ako möcht es Pärli vor üs ufem Campingplatz für e Hängematte ichecke, alles usbuecht. Triumpfierend grinsi de Markus a und mir zückind üsi Reservationsbestätigung. Bis am Obet isch do alles usbuecht Hängemattene, Zelt und Cabanas, und das ide Regezyt, d.h. ide Nebetsaison.  Mir sind eimol meh positiv überrascht, wie suber und guet do alles organisiert isch.

Es isch wohl d’Backpackerhochburg vom Park, entsprechend isch nix mit menscheleere Strände, so schöns au sind. Wil mi s’Fotiliecht aber e im Stich loht, isch das egal.

Ufem Campingplatz herrscht richigi Backpackerstimmig, d’Lüüt hängind miteme Bierli am Beach, sorry ade Playa natürlich, jede quatscht mit jedem und am 9i oder so isch Nachtruhe, für eimol hört me au niergens Musig. Mier chillind scho friedlich ide Hängematte, wos afangt schiffe und zwor so richtig wies das nur ide Trope ka. De Hängematteunterstand isch zum Glück wasserdicht, aber noch es paar wenige Minute flüssind unter de Hängemattene richtige Flüss dure, also heissts Rucksack id Hängematte neh – Freude herrscht. Mir schlofind überraschend guet, bloss mir grauts vorem Zruggweg nochem Räge…
Am morge gsehnd d’Wäg tatsächlich so ufgweicht us, dass mir üs entscheidind, de schlimmschte Teil per Ross zruggzlegge, doher au mis schmerzende Hinterteil.

Am Nomi denn nomol gmüetlich bädele und e wiiteri Nacht ufeme Camping, bevors am nöchsche Morge uf no schlimmer vermatschte Weg zrugg goht, Open Air St. Galle isch en Seich degege. De Markus macht sich übrigens hervorragend i mim knallrote Tischi, är hät wohl heimlich welle am Gepäck spare und hät eis zwenig mitgschleppt, aber für stinke simmer wohl no zwenig lang unterwegs…

D’Klimaalag öffentliche Büs funktioniert übrigens iwandfrei – eifach Türe während de Fahrt offe loh 😎. So, jetzt freuemer üs aber uf üsers Hostel in Santa Marta, das hät nämlich mit Abstand s’bequemste Bett sitmer in Kolumbie sind.<<<<<<<

Riohacha – das Tor zur Wüstenhalbinsel La Guajira

Unsere Reiseroute führt uns von Riohachas über Cabo de la Vela nach Punta Gallinas und zurück nach Palonino. In Riohachas wollten wir uns eigentlich einen Tag faul an den Strand werfen, entsprechend waren wir zuerst etwas ernüchtert, weil die Stadt zwar am Meer liegt, sich aber keinesfalls zum Baden eignet. Naja, die Strandpromenade mit all den Palmen ist wunderschön und den Fischern am Strand beim Fischeausnehmen und verkaufen zuzusehen ist ganz spannend. Im Hostal Casa Bonita wohnen wir auch perfekt direkt an der Strandpromenade, wo Wayuu-Frauen Handwerkskunst, v.a. farbenfrohe gehäkelte Taschen, und kleine Essensbuden Ceviche verkaufen.


Entgegen aller Vernunft kaufe ich mir so ein Ding, nur um es dann die nächsten 5 Monate mitzuschleppen.

Die Strandbar unter Palmen ist mit der Meeresbrise einfach herrlich.

Nach eigehender Recherche entscheiden wir uns seeehr zögerlich den Trip auf die Wüstenhalbinsel la Guajira mit einer organisierten Tour zu machen. Einerseits aufgrund der fehlenden Busverbindung zum Kiteparadies Cabo de la Vela, andererseits aufgeund diverser Erzählungen bezüglich dutzenden von Strassensperren. Im nachhinhein müssen wir zugeben, dass die Erkundung von la Guajira insbesondere Punta Gallinas ohne Guide effektiv ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, wer aber nur zum Kiten bis Cabo de la Vela möchte, kann das problemlos mit etwas Aufwand bewerkstelligen.

La Guajira

Pünktlich mit einer Stunde Verspätung startet unsere dreitägige Tour. Mit unseren Mitreisenden, einem kolumbianischen Pärchen und zwei jugen Spanierinnen, haben wir keinen schlechten Deal gemacht, die sind ganz nett und sehr angenehm. Im Toyota Landcruiser gehts gem. Information los Richtung Uribia zum Einkaufen. Wir sollen uns dort mit Wasser und Snacks für die nächsten drei Tage eindecken. Wir wundern uns etwas, weil an sich alle Mahlzeiten inklusive sind und wir die kolumbianischen Portionen mittlerweile ja kennen, da hungert niemand. Nach mehrmaligem Nachfragen bekomme ich auch die Info, dass es zwar später immer noch Wasser gäbe, dieses aber viel teurer sei. Das stellt sich dann aber als ziemliche Fehlinfo heraus, Wasser gibts problemlos zu kaufen, der Preis ist zwar etwas höher als im Supermarkt in einer grösseren Stadt, aber absolut OK. Die Süssigkeiten werden dann grossteils an bettelnde Kinder verteilt und mir kommt die Galle hoch. Einerseits werden offensichtlich alle Touris angewiesen, sich vorgängig mit allem Notwendigen einzudecken, so dass die Lokalbevölkerung von la Guarija nicht vom Tourismus profitiert, gleichzeitig werden die Kinder zum Betteln erzogen, indem Süssigkeiten verteilt werden… Als Konsequenz haben wir auch die ganzen drei Tage kein einziges Kind gesehen, das nicht mit offener Hand auf uns zugelaufen ist, echt schlimm.

Vor Uribia machen wir noch einen kurzen Abstecher zu den Salzfeldern von Manaure, kostet uns wohl an die zwei Stunden Zeit und zu sehen gibts genau nichts, weil gerade nicht produziert wird.

Die eigentlich geplante Besichtigung von Uribia fällt ins Wasser, nur die Tankstelle ist erwähnenswert.

 Mittags kommen wir dann endlich in Cabo de la Vela an, hier bin ich dann erstmals soweit, dass ich unseren Guide anbrülle, bin halt nicht der Typ, der Tourgruppen schätzt… Anschliessend gehts erstmals an den Strand, diese Bucht ist echt der Hammer.

Direkt anschliessend fahren wir zum Leuchtturm, um den Sonnenuntergang zu bewundern, geschlafen wird wieder in Hängematten.

Am nächstenMorgen gehts auf Richtung Punta Gallina, dem nördlichsten Punkt von Südamerika. Vorgängig schafft es unser Fahrer aber noch, das Getriebe zu ruinieren, bei einem Landcruiser eine echt reife Leistung. Nach einer Stunde hilflosem Rumgeschraube werden wir auf die anderen Fahrzeuge verteilt und weiter gehts.

Langsam bekommen wir auch mit, was es mit den ganzen Strassensperren auf sich hat. Einerseits werden von bettelnden Kindern Schnüre über die Strasse gespannt, um so an Süssigheiten zu gelangen (bei zu häufigem Erfolg schwänzen diesse dann die Schule,Süsses ist halt doch spannender…), andererseits werden von Erwachsenen ernsthaftere Sperren mit Ketten und in einem Fall sogar zusätzlich mit Lastwagen und Motorrädern erstellt. Hier wird nicht im eigentlichen Sinne gebettelt, sondern eine Bezahlung fürs Instandhalten der Strassen eingefordert, auch hier häufig in Form von Süsssigkeiten, seltener kleine Geldscheine. Die Region wird von indigenen Wayuu bewohnt, ob ihnen das Land gehört oder ob es sich um ein Reservat handelt, habe ich nicht so richtig verstanden, mein Spanisch lässt grüssen…

Wir besichtigen Sanddünen, die direkt ins Meer „fliessen“ wunderschön.

 Überhaupt ist die Landschaft eindrücklich, wild und unwirtlich, genau, wie es uns gefällt.

Noch ein kurzer Abstecher zum Punta Gallina, dem nördlichsten Punkt von Südamerika, dann ist auch dieser Tag schon beinahe vorbei und auf uns wartet eine gemütliche Hängematte.

Der letzte Tag ist ein reiner Fahrtag zurück nach Riohacha und dann per Bus weiter nach Palomino, wo wir uns hoffemtlich endlich mal faul an den Strand knallen können!

30 days on the road

Wow, it’s kind of hard to believe, but it’s already 30 days since we left home for this amazing trip. We’ve done, seen and experienced a lot during this 4 weeks.

First of all we realised how fast one can learn a new language whilst attending classes in the respective country instead of doing the very same thing at home.

What we miss most? Funny enough it’s not friends and family as we’ve expected in advance. With some we even have more contact than we usually have at home! For us it’s hot showers, the last has been 27 days ago (and Markus is already wondering, if a 5 star hotel provides hot showers, I guess we won’t find out) and salad, i mean just plain salad…

What values most? Just having time and not the flight back home in the back of our minds, it’s really relaxing!!!

What we learnt? Travelling without mobile phone is almost impossible nowadays in Columbia. There are hardly any travel agencies around, therefore all bookings have to be done via mobile. Same for information, Lonely Planet helps a lot for accomodation and bus information but does hardly give any information about places, history, culture, landscapes and so on. Ah yes, never ever try to travel Columbia without speaking at least basic Spanish, you’ll be lost and don’t get any interactions with the locals! Furthermore, travelling is not the same as vacation, not at all. We usually get up between 6 and 7 a.m. for any activities, therefore now and then one or two days at a nice beach really feels like vacation 😀.

Important information for women: never ever leave the house without any backup toilet paper in your pocket 😉 and – in Columbia any women of any size is proud to show her curves wearing hot pants, mini skirts, crop tops, body enhancing dresses or low cut tops. I’d say, hola chicas, go for it!

Music, noise and fans. No, nothing literally nothing can be done without music in Columbia. It plays everywhere in hostels, restaurants, taxis, buses, parks and everywhere in the streets, and even the school bell here is replaced by playing and stopping music. Without exceptions it’s lationo sound and even in stores one can often watch the staff just start to move and dance if the currently playing song animates to do so. My current fav is „vivir mi vida“ from Marc Anthony twice listend and once understood the lyrics it’s an awful „Ohrwurm“ directly followed by „bailando“ which I equally have no chance to get rid of… As for fans, they are almost as important as music, it can easely happend that you’re almost blown away from a dinner table by four or five fans sourrounding the table, the neverending „rssrsssrsss“ can drive one nuts…

Is Columbia worth to travel to? Oh yes, and now might be exactely THE right time to do so. Security seems to have improved significantly, so far we’ve never felt unsecure or treatend. The Colunbians are very friendly and helpful and not yet spoilt from tourism. The landscape is beautiful and has a lot to offer from nice beaches via rain forests to deserts and pretty colonial cities. It’s not expensive although also not as cheep as we’ve expected and surprisingly clean.

Current mood? Smily, cheerish and wind blown.

Most important man? The driver of the beer truck of course!

Well, we’re now leaving Palomino, where we’ve relaxed for two lazy days at the beach and heading north where we won’t see the ocean for at least three weeks. Palomino has according to Lonely Planet one of the perfectest beaches in Columbia. Well, it’s a 5k long strech of fine dark sand, nice and not crowded at all, but perfect? We don’t agree. Especially since due to strong currents and high waves swimming isn’t recommended at all and there are to many mosquitos for my liking. Palomino seems to develop a taste for tourism just now, so far there are only a couple of hostels, restaurants and bars at the beach and along the way from the beach to the main road. But there is a lot of construction work around and I can imagine, that the picture of this small town will soon have changed.

Medellin und Guatape

OK, Medellin holt uns mit einem Schlag zurück in die Realität und die zeigt sich nicht unbedingt von ihrer freundlichsten Seite. Wir landen bei kühlen und regnerischen 15 Grad, unser Hostel liegt toll und das Zimmer passt ebenfalls, nur die erhoffte warme Dusche ist immer noch Essig… Am nächsten Morgen fallen uns als erstes wieder die eindrücklichen Wandmalereien auf.

Nach einer kleinen Odysee finden wir auch eine Metrostation. Beim Aussteigen im Stadtzentrum dann erstmals ein Schock. In den engen Gassen wimmelt es nur so von Menschen, es herrscht ein absolutes Gedränge, überall auf den Gehsteigen und den Strassen stehen zusätzlich zu den Geschäften Verkaufsstände, die Waren werden per Mikrofon angepriesen und es riecht penetrant nach Frittiertem. Die erste Gasse führt uns amüsanterweise diekt an allen „Pornovideoverkaufsständen“ vorbei (Beweisfoto existiert, können wir aber schlecht veröffentlichen…), vor dem ersten Kaffee doch etwas heftige Kost ;-).

Auf der Plaza Botero mit seinen amüsanten Statuen bekommen wir endlich etwas Luft und finden ein Cafe. Der doppelte Espresso und ein Stück torta de chocolate bringen und wieder etwas runter, wir grinsen über das erlebte und geniessen den Blick auf den sagenhaften Palacio de la Cultura.


Weiter gehts: Kirchen, Fusgängerzone, heftiger Regenguss…


Buchladen

Schuhladen

„Telefonkabine“

Wir entscheiden uns trotz des launischen Wettters, mit der Meteo ans andere Ende der Stadt zu fahren und uns den Blick von der Teleferico über die Stadt hinweg zu gönnen, dieser erinnert stark an La Paz in Bolivien und erstmals sehen wir hier auch Slums…

Am Parque Avri wenden wir mehr oder weniger direkt, es regnet wieder und hat empfindlich abgekühlt. Auf dem Weg zum Hostel erwischt uns der Regen dann doch noch und wir kommen durchnässt und durchgefroren an, ein Königreich für eine heisse Dusche!!!

Zum Thema Weihnachten: Es heisst, Medellin habe die schönste Weihnachtsdeko von ganz Südamerika. Das können wir natürlich nicht wirklich beurteilen, aber kitschig ist sie definitiv. Leider haben wir sie nie beleuchtet gesehen, weil insb. das Zentrum von Medellin auch heute noch als nicht besonders sicher gilt. Diesbezüglich ist bereits viel gemacht worden, auch die offensichtliche Polizeopräsenz hilft, aber wir wolltens trotzdem nicht unbedingt riskieren…

Kristbaumkerzen in Neon…

Der Ausflug nach Guatape ist in jeder Hinsicht ein Highlight. Ursprünglich war der Pierda de Penol mit seinen gut 700 erklimmbaren Stufen der Grund, Markus kraxelt doch so gerne überall hinauf und geniesst die Aussicht.

 Die Aussicht entschädigt für den doch ziemlich schweisstreibenden Aufstieg.

 Für die paar Kilometer nach Guatape gönnen wir uns anschliessend ein Mototaxi, zum Glück, denn kaum angekommen öffnet der Himmel seine Schleusen und wir stürmen ins nächste Restaurant.

Später gönnen wir uns dann einen Blick auf das zauberhafte Städtchen. Und hier sind sie wieder, die in Medellin so schmerzlich vermissten Kolonialgebäude, hier zusätzlich mit bunten Reliefs an den „Sockeln“ der Häuser, welche häufig auf das jeweilige Geschäft hinweisen.

So, morgen gehts weiter nach Salento und in die Zona Cafetera. Leider nicht per Bus sondern per Flugzeug. Mit unseren aktuellen Magengeschichten wagen wir schlichtweg keine mehrstündige Busfahrt :-(.

Zona Cafetera

Ganz egal wieviele Bananen, Reis und Immodium wir essen müssen, von Salento gehts per Bus weiter, ich sitze nämlich ganz bestimmt nicht mehr in so ein kleines „Nevercomebackpropellerschüttelflugzeug“!

Salento ist total herzig, mitten in den grünen Hügeln des Kaffeegebietes gelegen, wir fühlen uns fast wie im Appenzellerland.

Was wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder vergessen werden ist das Anknipsen der Weihnachtsbeleuchtung hier, das ist ein Riesenhappening inkl. Livemusik, Bühne, Tänzerinnen und einem Komentator…

Der Besuch einer Kaffefinca ist hier ein absolutes Muss und der Prozess vom Sämling bis zum Kaffee in der Tasse auch sehr spannend.

Die meisten Besucher kommen aber wohl wegen des Valle de Cocora mit seinen bis zu 70 Meter hohen Wachspalmen. Dieses ist ca. eine halbe Stunde per Willy Jeep von Salento entfernt. Nachdem die Dinger selbstverständlich gefüllt werden müssen, bekommen Markus und ich die Logenplätze mit der besten Aussicht und viel Frischluft, wir dürfen uns hinten „dranhängen“. Mann, ich werde langsam zu alt für den Scheiss, aber Spass machts…


Im Valle de Cocora angekommen finden wir versehentlich sogar den richtigen Weg, Karten gibts nämlich keine und beschildert idt auch nichts. Wir beginnen die Wanderung in die entgegengesetzte Richtung direkt am Ende, ich möchte die Palmen nämlich sehen, solange die Sonne noch scheint.

Und jetzt denkt auch mal die Palmen weg…. Appenzellerland oder?

Nach erfolgtem Marsch sind wir rechtschaffen müde und gönnen uns zuerst ein Päuschen und zurück in Salento eine Erfrischung


Next Stopp Bogota!

Bogota und Villa de Leyva

Unsere siebenstündige Busfahrt artet zu einer zwölfstündigen Reise aus, nach welcher wir vom Grossstadtmoloch Bogota verschlungen werden. Unsere Unterkunft „Arche Noah“ ist ein kleines Juwel und liegt strategisch perfekt im historischen Stadtteil Candelaria nur einen Abzweiger von der Barstrasse entfernt. Nachts tummeln sich hier allerlei kuriose Gestalten und Markus wird mehr als einmal das hier offensichtlich stark verbreitete Koks angeboten… 

OK, ich gebs zu, der Grossstadtmoloch Bogota gefällt uns überraschend gut, resp. fasziniert uns regelrecht. Der Mix aus alt und schäbig, neu oder restauriert, verspielten Kolonialgebäuden und prunkvollen Kirchen oder Museen ergibt einen spannenden Mix.

Guide to be the perfect girlfriend

Just drag your completly stressed out boyfriend trough the whole barstreet to a christmastly light plaza and feed him with one or two sundowner drinks. Afterwards I can only recommend a delicious meal in a mostely by locals frequented restaurant (in our case named gato gris) followed by a surprisingly good live concert of a local rock band in a – how shall I name it – dark zwielichtige Speluke 😂 (now at this expression even Markus started to laugh).

Am zweiten Tag in Bogota wollen wir eigentlich den Monserrate hoch, leider zeigt sich das Wetter nicht gerade von seiner sonnigen Seite

 und wir entschädigen uns anschliessend mit heissem Kaffee und Schokolade für die entgangene Aussicht.


Villa de Leyva liegt ca. drei Busstunden von Bogota entfernt und gilt als eines der schönsten Kolonialstädtchen Kolumbiens.

Als wir ankommen werden wir von Nieselregen, einem enormen Polizeiaufgebot und gefühlt tausenden von Menschen empfangen, irgendwie skuril. Offensichtlich haben wir für unseren Ausflug mit sicherem Händchen die Zeit des dreitägigen „festival de luces“ ausgesucht. D.h. die Weihnachtsbeleuchtung wird angeknipst,

überall in den Strassen werden Kerzen angezündet, um Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen

 und am dritten Tag wird dann das grosse Feuerwerk auf der Plaza Mayor gezündet. So eindrücklich das über eine Stunde dauernde Feuerwerk auch war,

wir hätten die berühmte Plaza Mayor viel lieber ohne die fürs Feuerwerk notwendigen Abschrankungen gesehen…

Plaza Mayor in Leyva

So, morgen gehts weiter ins Amazonasgebiet und wir hoffen auf wieder wärmere Temperaturen, so dass wir uns nicht mehr mit Glühwein aufwärmen müssen…

Amazonas and goodbye Columbia

When we arrived in Leticia I felt immediately like coming home. It’s hot and humid here, the streets are busy with people, motorbikes and a lot of small shops and restaurants. If I wouldn’t know it better I’d say we’re in Thailand.

We’ve given ourselfs a day to accomodate, organise our tour to the Amazonas and roam around a little, see the harbour and the noisy perrots which return every day around sunset from jungle to a small park in Leticia to sleep.

Markus was especially keen on crossing the brasilian border. The special thing about this region being, that one can cross the borders from Colombia, Brazil and Peru without any formalities such as passport or visa contol as long as one stays within a 80km radius to the border crossing point. OK, we therefore crossed the Brazilian border and took the obligatory fotos…

Brazilian Air Con

What shall I say, if we are in Brazil I need to have a Caipirinha. No way I’m leaving this country without having tasted the most famous exported drink. Unfortunately it was around 10 A.M and all bars still closed. But with a bit of waiting and a lot of persistence and whining of mine we’ve finally found ourselfs a nice place and had one of those delicious drinks…

 Well, and that’s as far as our Amazonas experience has gone… On the way back directely in front of our hostel I was frontally hit by a speeding motorbike. Our receptionist Daniel helped Markus to bring me to the hospital and did a lot of translating and assistance work for us, once again thank you!! Summarised, I was lucky, nothing was broken and no head insurances in sight. I was just bruised and scraped everywhere. The worst thing is that my big toenail had to be removed to avoid an infection. Meaning, I spent the remaining days in Leticia sitting on the balcony of our hostal, eating antibiotics and painkillers, kept my wounds clean and tryed to heal. It’s a big pain in the ass and annoying as hell, but I’m basically fine and you all don’t have to worry about me, Markus has been doing an amazing babysitting job over the last 4 days.

Nueve moda de zapatos en Leticia… Se llama „McGyver“

We’ve now reached the end of our six weeks journey trough Columbia and with very few exceptions we’ve found ourselfs only positively surprised by this beautyful country with it’s diversity, the lovely colonial cities and villages and most of all the very friendly people. If anyone is looking for an interesting country to travel to and wants something which isn’t yet completely spoilt by tourism, we can only recommend Colombia. And eventhough one has to watch out and beware of pickpockets when walking in crowded places, obviously don’t enter dark roads at night time or avoid certain really poor or fucked up quarters, according to our opinion Colombia isn’t as dangerous as we back home in Switzerland think or the Lonely Planet writes, we’ve never felt unsecure during our trip. Go ahead, fresh up your spanish knowledge and visit this amazing country which works so hard to change it’s reputation, puts a lot of effort into security and police presence and is doing a lot to please it’s visitors!

We’ve really enjoyed our time here in Colombia but are also looking forward to explore the next country on our list. We’re off to Panama now…

3rd Country – Panama

Como hay gente que quiere saber quanto Español hemos aprendido en los dos semanes que hemos estudiado este ideoma en Gartagena escribimos ese Blog en Español 😉.

En la Ciudad de Panama vivimos en la barrio fianciero con sus edificios muy modernos.

Porque no puedo caminar muy bueno despues de mi accidente tenemos el Hopp-on-Hopp-off bus para mirar el canal de Panama. Visitamos las esclusas Miraflores.

Zwischendurch noch etwas Maintenance Work
Hektische Betriebsamkeit auf dem Schiff beim Durchfahren der Schleuse…

Por el secondo dia exploramos el centro historico que se llama Casco Viejo. En comparison con Columbia hay mas edificios coloniales que necesitan una restauration.

Pero aqí hay tambien edificios que son muy lindas.

En Panama pobreza y rico son muy cerca…

Despues ese exploracion necesitamos un coctel con la vista a la skyline.

Como viajar es muy fatigoso y io no puedo caminar si bueno vamos a volar hasta Bocas de Torro mañana y pasamos dos semanes a la playa para descansar. Nessesitais esperar alguno tiempo para la proxima blog.

Feliz Navidad a todos!

P.s. Auf den ersten Blick müssen wir leider sagen, dass wir von Panama nicht oder zumindest noch nicht ganz so begeistert sind wie von Kolumbien. Die Menschen hier sind im direkten Vergleich regelrecht unfreundlich, hängt aber ev. damit zusammen, dass wir in einer Grossstadt sind…

Bocas del Toro – Isla Bastimientos

Auf Bastimientos wohnen wir zwar direkt am Meer aber leider nicht an einem Sandstrand. Die Insel ist komplett von Dschungel und Mangroven bewachsen, entsprechend gibts nur einige wenige kleine Sandbuchten, diese sind dafür gänzlich unverbaut. Unsere Bucht erscheint aufgrund eines kürzlichen Sturms nicht im erwarteten karibischen türkisblau, ist im ersten Moment aber ganz OK, weil ich aktuell sowieso noch nicht ins Wasser möchte und wir die ersten Tage nur faul in den Hängematten rumhängen und auf Wildtiere im Dschungel hoffen.


Sämtlicher Transport hier erfolgt per Bootstaxi, man schwenkt dazu einfach seine Fahne und wartet, lustiges System, funktioniert aber reibungslos, wenn leider natürlich nicht ganz umweltfreundlich. Nur schon für den kurzen Hüpfer zum Haupt- resp. einzigen Ort auf der Insel Old Banks benötigen wir ein Wassertaxi, der Weg am Ufer entlang ist nur mit Gummistiefeln zu bewältigen.

Der Ausflug zum Red Frog Beach bringt dann endlich das erhoffte Strandfeeling!!

Weihnachten verbringen wir in unserer Unterkunft, werden bekocht und feiern mit unseren Hosts und den anderen Gästen bei einer Stimmung, die etwas an unseren Silvester erinnert ;-).

Knapp zehn Minuten benötigen wir per Boot zur Isla Carenero. Hier finden wir nach einigem Suchen und unwegsamen Pfaden einige schöne Badebuchten, dutzende „Fotopalmen“ und tausende Sandflöhe. Viel wichtiger aber ruhiges türkisblaues Wasser, das richtiggehend zum plantschen einlädt. Im Bibi’s gehts dann für einen Sundowner auf die Terasse, die direkt über dem Meer liegt.

Der Ausflug zur Isla Zapatillas inkl. Schnorcheltrip und Besuch der Dolphin Bay gilt hier als absolutes Muss. Die Insel als solches ist zwar wunderschön und das Wasser glasklar, aber leider ist sie auch ziemlich überlaufen. Wir umrunden die Insel teils auf einem Dschungelweg, teils am Strand. Hier ist auch ersichtlich, welche Kraft das Meer hat, div. Palmen simd umgekippt, weil der Sand weggespült wird.

Wir haben das Gefühl alles auf Bastimientos gesehen zu haben – mit Ausnahme des Wizzard Beaches, zu welchem wir wegen der Kombination aus schlammigem Weg und meinen kaputten Füsschen nicht laufen können – und freuen uns auf das nächste Inselchen.