Sitze gerade gemütlich beim desayuno, was haben wir uns auf das Pinto (Reis mit Bohnen) gefreut! Nur, wir geniessen es nicht wie geplant in Puerto Viejo sondern in Porto de Limon, auch unser Hotelzimmer hat uns die letzte Nacht nicht gesehen…


Die 11.5 Stunden Direktflug waren extrem entspannend, endlich mal Zeit zum Nichtstun; herrlich. Die Schlange, oder besser der Pulk Menschen, bei der Immigration war dann weniger entspannend… Hat uns über 2 Stunden gekostet. Dank einem freundlichen, kommunikativen, belgischen, schwulen Pärchen, haben wir dafür coole Reisetupps für Brasilien erhalten, alles hat offensichtlich positive Seiten.





Weniger positiv war dann die Fahrt, San Jose ist verkehstechnisch ein Moloch, Rush Hour und ein Unfall haben nicht gerade geholfen. Endlich aus dem Verkehrschaos raus, haben uns die hügelige Strasse entlang des riesigen NP Brailio Carillo wegen der mit teilweise 10km/h schleichenden Lastwagen und ein Regenschauer unsere Fahrplanung komplett gekillt. Zu Gunsten von Sicherheit, Müdigkeit und Pausen haben wir uns gegen 10 pm (unsere jetlaggeplagten Körper noch halb zu Hause, dort bereits 5 morgens…) kurzerhand für eine Übernachtung unterwegs in Limon entschieden.

Limon ist als zweitgrösste Stadt Costa Ricas eher eine Hafenstadt als ein Touristenmagnet. Der Stadtstrand ist nicht DAS Highlight, aber hey, es ist Meer.



Aber es gibt einen Parque Central, in dem zumindest gemäss Reise Know How mindestens ein Perezoso wohnt; also vamos und voila, kaum beim Parque angekommen, zeigt ein selbst ernannter Guide aufgeregt in die Baumkronen. Was für ein Start, da klettert nicht eins, sondern gleich 3 Faultiere rum, eins davon mit einem Jungen am Bauch.











Ansonsten gibt es eine kleine bunte Fussgängerzone, einige schöne Kolonialgebäude,














spannende Murales und tolle Fruchtstände.








Langsam wird es aber Zeit, unsere Unterkunft zu suchen. Also, Räder unters Füdli und los gehts der Küste entlang. Stoooop, Affen!!!




Da haben wir zwar unser Hotelzimmer am Ankunftstag nicht gesehen, dafür schon wieder Tiere, wer will sich da beklagen? Doof nur, dass wir auf der Fahrt nach Puerto Viejo zuerst am Cahuita National Park vorbei fahren, resp. weil wir nach dem langen Flug nach Bewegung lechzen halt eben nicht vorbei fahren, sondern rasch einen Stopp reissen, nicht weil wir in der Mittagshitze auf viele Tiere hoffen, sondern einfach für einen gemütlichen Spaziergang.
Der rollstuhlgängige Boardwalk auf dieser Seite des Parks ist aber auch ultrabequem, zumindest solange man ignoriert, dass man von den Mücken beinahe gefressen wird, man merke, „Antibrumm nicht vergessen“. Der Steg führt über Sumpf, spannend und toll vom Bewuchs her…













Noch toller ist aber das Faultier, das gemütlich an einer Liane rumturnt.

Und am tollsten, dass es sein Junges dabei hat. Ein Foto ist zwar ein echtes Geduldsspiel, aaaber…




Wenns entweder an regenfreien Tagen plötzlich „regnet“ oder in den Bäumen verdächtig raschelt, kündigen sich Affen an. Die verspielten, agilen Kapuzineräffchen sind einfach drollig.



Am Ende des Stegs wartet der Playa von Punto Vargas.


Weiter gehts von hier aus auf einem Sandweg Richtung Punta Cahuita und Cahuita, aber eben, auf uns wartet immer noch ein Bettchen….


Bettchen Ahoi, nur leider hat Markus glatt die falsche Unterkunft gebucht….



Doof gelaufen, kann passieren, es ist hübsch hier und als Entschädigung gibts Magic Muffins und Brownies in unserem Lieblingscafe.




Hey Marietta
Diese Faultierbabies sind ja herzallerliebst! Haben die grad Babysaison oder ist das Zufall?
Du lobst die Vorteile einer anständigen Kamera ganz zu Recht – einfach tolle Bilder…
Liebe Grüsse
Carolina
Hi Caro, das ist tatsächlich Zufall und unverschämtes Glück. Faultiere haben keine eigentliche Brutsaison, die Jungen tragen sie 6-9 Monate am Bauch mit, ultrasüss.
Und jaaa, ich liebe mein Spannerobjektiv, aber Blätter, Gegenlicht und der Schatten im Wald verlangen nach einer sehr ruhigen Hand, vor allem weil die Viecher nicht auf Befehl ruhig halten. Bereue es etwas, dass ich kein Stativ mitgeschleppt habe… es liebs Grüessli, Marietta