Nach 6 Tagen Reisen und Cabo Verde Kennenlernen haben wir uns jetzt drei faule Tage verdient. An sich gilt Sal als Pauschltouristen- resp. all inclusive Hochburg. Begriffe, die uns normalerweise die Nakenhaare sträuben lassen. Egal, viele Alternativen finden wir nicht, wir versuchens einfach und quartieren und im Touristädtchen Santa Maria in einem Apparment mit toller Dachterrasse ein. Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen wir an und der Blick über das Städtchen ist herrlich.






Auf den ersten Blick ist Santa Maria ein hübsches, sauberes und lebendiges Touristenstädtchen, das mit dem Rest von Cabo Verde herzlich wenig zu tun hat.














Die Bevölkerung hier ist stark von Einwanderern aus Senegal geprägt, gut erkennbar an der viel dunkleren Hautfarbe im Gegensatz zur Lokalbevölkerung. Plötzlich werden wir auch von eher nervigen, penetranten Händlern ‚belästigt‘, das war bisher nicht der Fall, auch sind die farbig gekleideten Frauen hier nicht sichtbar. Primär sehen wir junge Männer vor den Shops rumlungern. Auch die Speisekarten sind nicht mehr auf Portugisisch sondern, wenn nicht dreisprachig, direkt in Englisch, das scheint hier auch die vorherrschende Umgangssprach zu sein. Sehr bequem natürlich, aber viel weniger charmant als das bisherige Sprachgemisch. Und wenn wir schon dabei sind, hier wird frischfröhlich un EUR bezahlt, sogar viele Preise sind direkt in EUR angeschrieben. Da der Escudo an den EUR gebunden ist, zerstören die Touristen damit zumindest nicht die lokale Währung, aber ob es gut ist?

Trotz all der sichtbaren Auswirkungen des Tourismus ist es schön hier und wir geniessen unsere 3 Tage am Beach. Dieser ist schön feinsandig,







nur der Einstieg ins Wasser etwas felsig, was aber die Unterwasserwelt lebendig macht.





Auch weiter Richtung Cypel Cabo Verde bleibt der Strand felsig.



Mit einigen Liegestühlen muss man halt leben,



aber zumindest stehen hier im Zentrum der Praia Santa Maria keine hässlichen Hotelbunker, noch… eine riesige Baustelle ist nämlich in Gange und verdeckt leider das berühmte alte Salzwaghaus.

Auch sonst, finden wir einige schöne Ecken, auch wenn wir uns nicht mehr aufraffen können, die Insel genauer zu erkunden. Ich komme mir hier etwas vor, wie eine Touristin am Ballermann, die anschliessend meint, sie hätte Spanien gesehen. Es lohnt sich definitiv, sich mehrere Inseln anzuschauen. Für uns war die Kombi Santiago, Sao Vincente znd Sal perfekt.















