Grins, bin über eine Woche im Rückstand mit „Blog töggele“, was ein hervorragendes Zeichen ist. Wir haben abgeschaltet und die letzten Tage keine Mobile Reception mehr gehabt. In Esperance haben wir uns zwei richtig faule Tage zum Ankommen gegönnt. Naja, nur halb faul, einerseits haben wir zwischendurch einen Tag im Cape le Grand NP verbracht, andererseits hat Markus einige „Automechs“ abgeklappert, weil wir unsere Kabinentür nicht mehr schliessen können… zum Glück ist Sicherheit hier kein Problem, da hinten liegt unser gesamtes Gepäck, mein Portemonnnaie und die Pässe; im dümmsten Fall müssen wir also hierbleiben…







Das absolute Highlight in Esperance ist der Great Ocean Drive (nicht verwechseln mit der Great Ocean Road), eine 40 km lange Rundstrasse, welche entlang der zerklüfteten Küste führt, an welcher wie auf einer Perlenschnur eine Traumbucht mit weissem Sand und türkisblauem Meer nach der anderen liegt, unglaublich schön.
Der Drive beginnt mit dem Dempster Point, wo sich auch ein schöner Lookout befindet, der einen tollen Blick über die Bucht bietet. Die Rundwege sind leider so marginal beschildert, dass wir uns so verlaufen haben, dass wir auf dem einen Weg gestartet und auf dem anderen beendet haben… Viel wichtiger sowieso, die Grantitfelsen hier sind unser Lieblings Sunset Point!






Blue Heaven, eine unserer beiden Lieblingsbuchten, hier konnten wir kaum genug davon bekommen, gemütlich auf den Felsen zu sitzen, den Wellen zuzuschauen, dem tosenden Meer zuzuhören und uns die Nase verbrennen zu lassen.










Twilight Beach ist durch die vorgelagerten Felsen etwas geschützt, was sie zu einem beliebten Badestrand macht und uns dafür schnell weitertreibt, hey, da waren bestimmt 20 Leute am Beach! Losfahren war nur nicht so ganz einfach, ein Riesenvehikel von einem Indie Camper hatte sich so „verparkiert“, dass sie ohne uns eine üble Delle zu fahren unmöglich mehr aus der Parklücke rausfahren konnten und uns ziemlich zuparkiert haben. Wir haben denen so nicht getraut, dass Markus zuerst Milimeterarbeit beim Rausfahren leisten musste, damit die wieder weiterkonnten, grrrr…






Eleven Mile Beach ist meine persönliche Lieblingsbucht. Die ungewöhnlich geformeten Felsen machen sie einerseits sehr fotogen, andererseits ist sie durch ein Riff so geschützt, dass man absolut gefahrlos baden kann, wenn auch nur hüfttief. Gerade weil die Bucht, wie übrigens alle hier, keinerlei Schatten aufweist, ist die Abkühlung im Meer herrlich. Und eine Abkühlung ist es definitiv, das Wasser fühlt sich an wie der Atlantik, eiskalt.





Ein letzter Sonnenuntergang bevor es weiter ostwärts geht.
Hey Marietta,
Whow, diese Strände/Buchten sind ja wirklich traumhaft schön! Schade sind sie so weit weg… da könnte ich auch ewig den Wellen zuschauen… das Video hab ich mir gleich auch noch auf der großen Glotze angeschaut und eine Runde angeschmachtet 😍
Liebe Grüsse
Carolina
Hi Caro, ja, die Strände sind wirklich schwer zu toppen, aber die am Cape Arid habens geschafft, die sind wohl wurklich unschlagbar. Habe einen ganzen Stapel kurze Videos gemacht, dann kann ich mir zu Hause das Wellenrauschen nochmals anhören. Auch jetzt höre ich auf unserem Campingplatz Meeresrauschen, klingt fast schon bedrohlich, hier ist friedlich im Meer plantschen häufig tödlich gefährlich…en liebe Gruess us Albany, Marietta (die nach den heutigen Walks wir ein Iltis müffelt)