Cabo Verde – Santiago, Praia

Ganz selten sind wir so planlos verreist wie diesmal. Wir können Kap Verde einfach nicht greifen, es scheint, als ob niemand als Individualreisender hierher kommt. Entweder scheinen die Leute in allinclusive Beachhotels unterzukommen, machen geführte Wanderugen oder als Kreuzfahrttouristen organisierte Tagesausflüge, nichts davon passt zu uns. Vamos a ver. Nach einem fantastischen Flug

landen wir kurz auf Sal um direkt nach Santiago weiterzufliegen. Hier verlassen uns bis auf 10 Nasen alle Passagiere, ab an den Beach heisst es für alle anderen wohl.

Üsers Nobelbettli
Safely arrived in Praia auf Santiago, dem Hauptort der Hauptinsel der Kapverdischen Inseln, Cabo Verde
Farbenfrohes Geld

Wir fliegen nach Santiago, der Hauptinsel und gehen es langsam an. Etwas faul auf dem Plateau rumschlendern, Kolonialbauten anschauen

Und auf dem Markt afrikanische Luft schnuppern. Der Mercado Municipal ist der älteste Früchte- und Gemüsemarkt, wunderschön mit seinen farbenfrohen Marktständen, auch traditionelle Medizin wird von den Kräuterfrauen verkauft.

Sowohl die Fischhütte wie auch die Fleischhütte sind wohl nicht jedermanns Sache. Man muss sich aber wohl keine Illusionen machen, auch teurere Restaurants und Hotels kaufen hier oder direkt bei den Fischern frisch ein. Fleisch und Gemüse gibt es in Supermärkten nur gefroren. Schlachten ist hier noch richtig Handwerk, im wahrsten Sinne des Wortes.

Es bizeli Kultur mit dem Präsidentenpalast und dem Blick über den Stadtstrand.

Eine wunderschöne farbige Treppe führt von der Altstadt auf dem Plateau hinunter zum Mercado Sucupira. Hier gibt es, hm, alles…

Kleiner überdachter Markt auf dem Weg hoch zum Plateau

Praia ist als Hauptstadt nicht direkt für Traumstrände bekannt, für einen Sundowner bei einer erfrischenden Brise bietet sich der Praia Quebra Canela trotzdem an.

Wie man sich hier verständigt? Im Vorfeld hiess es, englisch sei kein Problem. Ah ja, genau bis zu ersten portugiesischen oder creolischen Speisekarte, eine in englisch haben wir bisher nicht gesehen. Selbsternannte Tourguides quatschen einen auch schon mal auf Deutsch an, man merke sich, keine deutschsparchigen Reiseführer auf dem Tisch liegen lassen… Ansonsten verständigen wir uns mit eine. Kauderwelsch aus Englisch, Spanish und Portugiesisch, Hände und Füsse helfen auch, und dass die Lokalbevölkerung sehr nett und hilfsbereit ist, schadet auch nicht. Apropos Essen, wir können uns nicht beschweren. Die seltsam tönene Kathxupa, ein Eintopf aus Mais und Bohnen, schmeckt zum Frühstück herrlich.

Abends spielt in der belebten Fussgängerzone Live Musik, also belebt tasgsüber, um 22 Uhr scheint halboffizieller Zapfenstreich zu sein, das Ganze hier hat für uns einiges von Mittelamerika.

4 Gedanken zu „Cabo Verde – Santiago, Praia“

  1. Hey Marietta, spannend… mich erinnert es auch an deine Bilder aus Mittelamerika…
    Sind ein paar ganz tolle Bilder dabei…
    Geniesst eure Ferien! – und teilt fleissig Fotos und Erlebnisberichte 😉
    Liebe Grüsse, Carolina

    1. Hi Caro, ja, wir können die Insel noch nicht so richtig einschätzen, aber die kolonialen Einflüsse sind sehr stark, das Ganze vermischt mit afrikanischer Kultur. Aber die Leute sind quer durch sehr fröhlich, man hört viel „Geschnatter“ und sie sind sehr freundlich. En liebe Gruess us, Pedra Badejo

    1. Hi Marlene, vielen Dank. Wir können die Insel noch nicht so richtig einschätzen, aber die kolonialen Einflüsse sind sehr stark, das Ganze vermischt mit afrikanischer Kultur, aber ganz anders wie in Ostafrika, was wir kennen. Aber die Einheimischen sind sehr nett und wir geniessen es. Aktuell müssen wir wegen Unwetter ewas umplanen, waren selbst zum Glück nicht betroffen, aber unsere nächste Station leider so stark, dass anscheinend gnze Strassen weggespühlt sind. Aber wir managen das, aktuell sitzen wir jedenfalls an der Sonne. En liebe Gruess, Marietta&Markus

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