Reserva Natural El Chocoyero y El Brujo und der Vulkan Masaya – oder nicht

Nachdem wir in Leon wegen des Regens ziemlich im Städtchen festgesessen sind, lechtzen wir nach Natur und Bewegung. Das Reserva El Chocoyero wird von den Hostels weder beworben noch als Tour angeboten. Bei der Anfahrt wissen wir auch wieso… Zuerst aber ein kurzer Stop in Nindiri, einem der bekannten Pueblos Blancos, einige hübsche Gebäude, ein schön gemachter Parque Central und eine geschichtsträchtige Bibliothek, viel mehr ist nicht zu sehen.

Bibliothek
Parque Central
Parque Central
Iglesia
Man beachte die modernen „Kirchenglocken“

Nachdem uns einige freundlich Nicas milimetergenau am etwas ungünstig parkierten Baufahrzeug vorbeigelotst haben, geht es über einen löchrigen, ausgewaschenen Dreckweg weiter. Die Bezeichnung „Strasse“verdient der Weg, der von Markus persönlich als Funpark gebaut sein könnte, definitiv nicht…

Spannend ist nur schon die Holperfahrt durch kleine Dörfer (ich wundere mich immer wieder, dass die zum Trocknen auf STACHELDRAHT aufgehängte Wäsche, keine Löcher bekommt).

Inklusive Machete die beiden Jungs
Pulperia

und Ananas-, Bananen- und Pithaya (Drachenfrucht) plantagen.

Ananasplantage
Kaffee
Kaffeestrauch
Pittaya

Der Park hier im Nirgendwo existiert, yipee! Und wie erwartet, ist kein Mensch da, ausser dem Parkwächter natürlich. Der Weg ist in einem tollen Zustand (sehr unerwartet nach der Anfahrt) und überall flattern Schmetterlinge rum.

Der Wasserfall selbst ist ehrlich gesagt nicht mal jetzt nach all dem Regen wirklich eindrucksvoll. Das Becken ist auch verbaut, da er als Trinkwasserreservoir dient, also keine Chance auf ein erfrischendes Bad.

Dafür sehen wir Brüllaffen.

Und eine Schlange. Mann, habe ich einen Satz demach, als sich HINTER mir plötzlich der Weg bewegt und das Tierchen elegant davon schlängelt, so cool!

Auf dem Rückweg wollen wir den Vulkan Masaya mitnehmen, letztes Mal vor sieben Jahren konnten wir vor lauter Dampf die rot glphende Lava nichr sehen, für die er bekannt ist. „CERRADO“, man wie wir diese Schilder hassen. Werden dann informiert, dass man aktuell aus Sicherheitsgründen  nicht zum Krater hoch kann. Das Musum auf halbem Weg sei geöffnet und der Weg zu den Fumaroles sei auch offen. Valè, besser eun Babyvulkan als gar keiner. Angekommen schüttet es mal wieder wie aus Kübeln und der Wächter informiert, die Fumaroles seien ebenfalls geschlossen, mal wieder Sicherheitsgründe…. Doofe Vulkane aber auch, müssen die so gefählich sein? Dafür ‚fume‘ jetzt ich, dafür haben wir den Eintritt nicht abgedrückt. Zurück am Eingang fordere ich in meinem schönsten Holperspanisch das Geld zurück. Und siehe da, etwas hartnäckige Diskussion, penetrantes nicht weggehen und mit Autorisierung des Supervisors bekommen wir die Kohle zurück, wir staunen Bauklötze, die Menschen hier sind echt unglublich nett.

Vulkan Masaya
Gewitterstimmung am Himmel

6 Gedanken zu „Reserva Natural El Chocoyero y El Brujo und der Vulkan Masaya – oder nicht“

  1. Hey Marietta

    Schöne Schmetterlinge 🦋
    Aber sag mal, was machen die mit Schlangen in Einmachgläsern? Sperren sie die so ein, damit weniger von den Viechern die Touristen erschrecken?
    Schade wurde schon wieder Nix aus dem Vulkan 🌋- die Story mit den Eintritten ist lustig 😂
    Liebe Grüsse
    Carolina

  2. Holà Carolina, si, las mariposas estan si lindas, pero no he tenido un foto de mi favorito, el Morpho, ese esta muy rapido… La serpenta estuve une sorpresa y muy excitante, esos en los vasos estan por information, creo. Nessesitas leer el cuento de vulcan Mombacho, una otra haveria de carro🤭… estan en Costa Rica por el momento, pero ese esta una otra cuenta. Basos de Manuel Antonio😘, Marietta

    1. 🤣🤣🤣Liegt bestimmt ausschliesslich daran, dass das Nica Spanisch hier abgefärbt hat😇, gebe dir beim Glühwein gerne Nachhilfe🤭🤭🤭

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