Cornwall, eine wohl eher ungewöhnliche Reisedestination für uns. Aber seit ich irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt habe, dass in Südengland das Klima so mild ist, dass sogar Palmen wachsen, wollte ich immmer mal hierher. Mit nur gut einer Woche Ferien wollten wir zudem nicht allzuweit weg und mit Südeuropa haben wir doch sehr durchzogene Erfahrungen gemacht, da gibts mir zuviele Menschen. Vor allem aber reizt uns die wilde Küste. Unser Augangsort Carbis Bay verfügt über eine der wohl schönsten Badebuchten, die wir je gesehen haben: feinsandig, penibel sauber, windgeschützt und jetzt anfangs Juni beinahe menschenleer.
Ansonsten ist Carbis Bay total auf St Ives ausgerichtet, eines der bekanntesten und wohl auch schönsten Touristenstädtchen in Cornwall.
Die ganzen Städtchen hier erfüllen wohl jedes Klischee und könnten direkt aus einem Roman stammen. St Just und Penance mit den schönsten Pubs
Dass einem auch wunderschöne Pubs mit lokalem Cornish Cider (böse Zungen behaupten es lag am Absackerschokoladenlikör) und freundlichen Engländern zum Verhängnis werden können, beweist uns ein absolut grauenhafter Kater am Tag danach absolut problemlos. Zur Ausnüchterung machen wir uns zu Fuss auf den Küstenpfad Richtung Hayle auf.
Das Fischerörtchen Mousehole mit seinen engen Gässchen hingegen soll angeblich über eine tolle Athmosphäre verfügen, für meinen Geschmack war die Athmospäre etwas zu englisch – es hat in Strömen geregnet…
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